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02.07.2026Gemütlicher Grillplausch am Magdenauer Weiher

Die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung, der Bibliothek Ludothek, der schulergänzenden Betreuung, der Kita sowie deren Familien trafen sich zum Grillplausch der Gemeindeverwaltung am Magdenauer Weiher. Dank dem sommerlich-warmen Wetter fand der Anlass im Freien statt. Während die anwesenden Kinder nach dem Essen die Turnhalle und den Aussenbereich zum Spielen nutzten, sassen die Erwachsenen bis zum Eindunkeln gemütlich beieinander und tauschten sich über verschiedenste Themen aus.

02.07.2026Wohnhaus Steineggstrasse 27 ist verkauft

Der Gemeinderat Degersheim treibt seine Liegenschaftsstrategie weiter voran: Immobilien ohne Verwaltungsfunktion sollen mittelfristig verkauft werden, sofern sie ihre strategische Bedeutung verloren haben. Nun wurde das Wohnhaus an der Steineggstrasse 27 in Degersheim verkauft.

Im Rahmen seiner Liegenschaftsstrategie hat der Gemeinderat beschlossen, alle gemeindeeigenen Gebäude zu veräussern, die weder für Verwaltungsaufgaben benötigt werden noch weiterhin eine strategische Bedeutung haben. Aus diesem Grund befasste er sich mit dem Wohnhaus an der Steineggstrasse 27. Das Mehrfamilienhaus befindet sich seit vielen Jahren im Besitz der Gemeinde. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zur Schulanlage Steinegg wurde es früher als mögliche Reservefläche für eine Schulraumerweiterung gegen Osten betrachtet. Mit der Erweiterung der Schulanlage Steinegg auf der gegenüberliegenden Seite ist dieser Bedarf jedoch entfallen. Da kein verwaltungsbezogener Nutzungsbedarf vorhanden war, entschied der Gemeinderat im September 2025, die Liegenschaft zum Verkauf auszuschreiben. Mittlerweile konnte mit der Weissflog Immobilien AG in Schachen bei Herisau eine Käuferin gefunden werden. Die neue Besitzerin plant, das Haus in Zusammenarbeit mit der Oertle Holz AG, Schachen, zu renovieren und die Wohnungen zu vermieten. Der Verkauf der Liegenschaft zum Preis von rund CHF 800’000.00 bringt der Gemeinde nach der Bilanzbereinigung einen Ertrag von rund CHF300’000.00 in der Erfolgsrechnung 2026 ein.

 

02.07.2026Erfolgreiche Lehrabschlüsse bei der Gemeindeverwaltung Degersheim

Julien Gantenbein, Joel Dürr, Arabi Pakirathan und Damian Pfründer haben ihre Lehre bei der Gemeinde Degersheim erfolgreich abgeschlossen. Die Gemeinde freut sich, dass sich diese vier jungen Menschen nun Fachmann Betriebsunterhalt, Kauffrau oder Kaufmann, Fachmann Betreuung nennen und ihre nächsten Herausforderungen annehmen können.

Die Berufslehre als Kauffrau und Kaufmann ist anspruchsvoll und erfordert unterschiedliche Fähigkeiten und Interessen. Im Rahmen des Qualifikationsverfahrens am Ende des dritten Lehrjahres absolvierten Arabi Pakirathan und Joel Dürr mehrere praktische und schriftliche Prüfungen. Mit den positiven Prüfungsergebnissen und dem damit verbundenen Erlangen des eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses haben beide ihre Berufslehre erfolgreich abgeschlossen. Arabi Pakirathan hat zudem die Berufsmaturität erlangt. Beide werden auch nach Abschluss ihrer Lehrzeit in der Gemeindeverwaltung tätig sein. Joel Dürr wird bis zum Start der Rekrutenschule flexibel eingesetzt. Arabi Pakirathan arbeitet mit einem Teilzeitpensum im Sozialamt und absolviert ein berufsbegleitendes Studium in Management und Recht.

Während der dreijährigen Ausbildung zum Fachmann Betreuung (FaBe) EFZ mit Fachrichtung Kinder hat Damian Pfründer umfassende Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit Kindern erworben. Dabei war er vor allem der richtige Mann, wenn es etwas wilder zu und her gehen durfte. Die Prüfungsexperten hat er schlussendlich mit  seinem angeeigneten Fachwissen überzeugt.

Julien Gantenbein hat während seiner Berufslehre als Fachmann Betriebsunterhalt im Werkhof der Gemeinde Degersheim viel praktische Erfahrung sammeln können. Durch seine Tätigkeit im öffentlichen Raum gehörte er quasi zum Ortsbild. Nun verschwindet er im Wald, und absolviert eine zweite Lehre als Forstwart.

Der Gemeinderat und das Verwaltungsteam dankt den jungen Lehrabsolventen für ihren grosse Leistungsbereitschaft, ihren Einsatz und wünscht ihnen viel Erfolg und Freude in ihrer weiteren beruflichen Karriere.

02.07.2026Gesund durch heisse Tage

Hohe Temperaturen belasten den Körper und können gesundheitliche Beschwerden auslösen. Der Kanton St.Gallen informiert mit hitzeplan-sg.ch über einfache Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung. Besonders Babys, Kleinkinder, ältere Menschen und Personen mit chronischen Erkrankungen brauchen an heissen Tagen besondere Aufmerksamkeit.

Längere Hitzeperioden können den Alltag stark beeinflussen. Viele Menschen schlafen schlechter, fühlen sich schneller erschöpft oder können sich weniger gut konzentrieren. Dadurch steigt an heissen Tagen auch das Risiko für Unfälle. Ab Temperaturen von 30 Grad nimmt die Gefahr für hitzebedingte Beschwerden deutlich zu. Bleiben auch die Nächte warm, kann sich der Körper weniger gut erholen. Mit der Sommerhitze steigt zudem oft die Ozonbelastung. Das kann Atemwege und Lungen belasten. Auch bestehende Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Krankheiten oder Diabetes können sich durch Hitze verschlimmern.

Bereits einfache Massnahmen helfen, den Körper zu entlasten. Wichtig ist, regelmässig Wasser zu trinken, direkte Sonne zu meiden und körperliche Aktivitäten an die Hitze anzupassen. Auch Pausen, kühle Orte und leichte Kleidung helfen. An heissen Tagen lohnt es sich, bewusst auf den eigenen Körper zu achten und auch an andere Menschen zu denken.

Weitere Informationen und Empfehlungen sind unter hitzeplan-sg.ch zu finden. Die Website bietet Hinweise für:

-  ältere Erwachsene
-  Kinder und Jugendliche,
-  Arbeitgebende,
-  Vereine und Schulen
-  besonders gefährdete Personen.

02.07.2026Grosser Andrang beim Badifest

Auch in diesem Jahr fand das Degersheimer Badifest unter perfekten Wetterbedingungen statt. Das Baditeam sorgte mit einem vielseitigen kulinarischen Angebot für das leibliche Wohl, während die Jugendarbeit Degersheim das Nachmittagsprogramm gestaltete. Mit musikalischer Unterhaltung folgte der gemütliche Ausklang in der Festwirtschaft.

Am letzten Juni-Samstag stand nebst dem heissen Wetter, das den Badibesuch schon fast alternativlos machte, auch das Badifest an. Das Baditeam um Gaby Hug liess sich wie mittlerweile gewohnt wieder Einiges einfallen, um den Gästen einen abwechslungsreichen und gemütlichen Tag bieten zu können. Der Start gehörte wie gewohnt den Kindern und Junggebliebenen, für welche eine Gruppe von freiwilligen Helferinnen und Helfern das Nachmittagsprogramm gestaltet hat: Bei einer Art Badi-Olympiade beteiligten sich Kinder, Jugendliche und junggebliebene Erwachsene. Sie hatten bei verschiedensten Disziplinen rund um die Badi offensichtlich grossen Spass. Am Abend konnten sich die Badifest-Gäste die Möglichkeit, sich auf dem Fussballplatz bei verschiedenen Ständen kulinarisch überraschen und verwöhnen zu lassen. Dank der grossen Menu-Auswahl und dem anschliessenden Dessert-Buffet blieb niemand hungrig. Während die Erwachsenen in der Festwirtschaft das gemütliche Beisammensein genossen, waren die Kinder und Jugendlichen entweder weiterhin im Wasser, mit Tanzen oder mit Fussballspielen beschäftigt. Für die Gäste wie auch für die Organisatoren war der Anlass ein voller Erfolg.

02.07.2026Schulabgängerinnen und Schulabgänger 2026

Mit dem Schuljahresschluss 2025/26 endet für 47 Jugendliche die Zeit an der Oberstufe Degersheim. Sie treten in eine weiterführende Schule über, beginnen eine Berufslehre oder besuchen ein Brückenangebot.

Für die Schulabgängerinnen und Schulabgänger der Oberstufe Degersheim stehen die nächsten Schritte fest. Neun Jugendliche wechseln in eine weiterführende Schule. 29 Schülerinnen und Schüler starten eine Berufslehre und neun Jugendliche besuchen ein Brückenangebot. Die Oberstufe Degersheim gratuliert allen Abgängerinnen und Abgängern zur erfolgreichen Suche einer Anschlusslösung oder zum Bestehen der Aufnahmeprüfungen. Sie wünscht ihnen für den weiteren Weg viel Erfolg, Freude und eine erfüllende Zukunft.

02.07.2026Grosse Waldbrandgefahr: Feuern im Wald verboten

Die Gefahr von grossflächigen Waldbränden im Kanton St.Gallen ist sehr hoch. Ab Freitag, 3. Juli 2026, 0 Uhr, gilt deshalb auf dem gesamten Kantonsgebiet ein Feuerverbot in Wald und Waldesnähe. Ziel ist es, Natur und Bevölkerung wirksam zu schützen.

Trotz des Niederschlags der vergangenen Tage sind die Wälder weiterhin so trocken, dass im ganzen Kanton St.Gallen eine grosse Waldbrandgefahr besteht. Schon ein kleiner Funke kann grosse und unberechenbare Waldbrände entfachen.

Deshalb gilt ab Freitag, 3. Juli 2026, 00:00 Uhr, ein Feuerverbot in Wald und Waldesnähe:
  • Machen Sie keine Feuer im Wald und im Abstand von 200 Metern zum Wald. Halten Sie die Feuerverbote unbedingt ein.
  • Das Wegwerfen von brennenden Streichhölzern und Rauchwaren ist in Wald und Waldesnähe verboten.
  • Das Steigenlassen von Himmelslaternen ist im ganzen Kantonsgebiet verboten.
  • Bei Nichteinhalten drohen Bussen.
Auf dem gesamten Kantonsgebiet gilt die Waldbrandgefahrenstufe 4 («grosse Gefahr»). Waldbrände können immense Schäden anrichten. Ziel der Massnahmen ist es deshalb, den Ausbruch eines Feuers zu verhindern. Um das zu erreichen, ist die Mithilfe der Bevölkerung zentral. Informieren Sie Ihre Familien, Freunde und Nachbarn. 
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25.06.2026Wir stehen nicht mit abgesägten Hosen da

Die Büros im Gemeindehaus sind nicht klimatisiert und die mangelnde Isolation des alten Gebäudes lässt im Sommer die Innentemperaturen bis auf 30°C ansteigen. Nichtsdestotrotz erbringen die Dienstleistungen für die Bevölkerung auch wir im Sommer wie gewohnt. Um für etwas Abkühlung zu sorgen, erlauben wir uns jeweils an besonders heissen Tagen etwas leichtere Kleidung. Es kann also gut sein, dass wir während der Sommermonate in kurzen, aber nicht in abgesägten Hosen dastehen.

25.06.2026Pyros richten Schaden auf rotem Platz der Oberstufe an

Unbekannte warfen Mitte Juni phyrotechnische Gegenstände auf den roten Platz beim Oberstufenschulhaus. Diese verursachten Belagsschäden, die aufwändig repariert werden müssen. Die Gemeinde hat Anzeige erstattet.

Am Freitag, 12. Juni 2026 warfen Unbekannte nach dem Eindunkeln Feuerwerkskörper (Leuchtpetarden bzw. Seenotfackeln) auf den roten Platz vor dem Oberstufenschulhaus Degersheim. Personen kamen keine zu Schaden, jedoch entstanden durch die hohen Temperaturen Brandlöcher im roten Belag. Diese machen eine Reparatur und evtl. Sogar einen Austausch des Belags notwendig. Sofern die Verursacher nicht gefunden werden, müssen die entstandenen Kosten durch die Allgemeinheit getragen werden. Die Gemeinde hat den Vorfall zur Anzeige gebracht. Hinweise auf die Täterschaft nimmt die Polizeistation Gossau-Flawil gerne unter 058 229 77 88 oder psgossau-flawil@kapo.sg.ch entgegen.

25.06.2026Bitte Termin vereinbaren

Die spezialisierten Amtstellen der Gemeinde Degersheim sind nur mit geringen Stellenpensen ausgestattet. Eine Erreichbarkeit von allen Spezialistinnen und Spezialisten während den Öffnungszeiten des Gemeindehauses kann daher nicht gewährleistet werden. Wer eine Fachauskunft benötigt, sollte daher ein Termin vereinbaren. Eine Palette von Basisdienstleistungen wird nach wie vor und auch während den Sommerferien zu den gewohnten Öffnungszeiten angeboten.

Die Arbeiten in der Gemeindeverwaltung Degersheim erstrecken sich über diverse Fachbereiche und werden entsprechend von Spezialistinnen und Spezialisten erledigt. Die Grösse der Gemeindeverwaltung lässt es glücklicherweise zu, in allen Bereichen über solches Fachpersonal verfügen zu können, aber nur in einem beschränkten Ausmass. So sind die Fachabteilungen der Gemeindeverwaltung mit Stellenpensen zwischen 100 und 160% besetzt. Unter diesen Voraussetzungen ist eine vollumfängliche Stellvertretungslösung mit den nötigen Fachkenntnissen nicht möglich. Zudem sind die Fachspezialistinnen und Fachspezialisten nicht nur während Ferien und Krankheiten abwesend, sondern häufig auch durch Besprechungen, Schulungen oder Terminen ausser Haus absorbiert. Es ist wohl Alltag, dass Besucherinnen und Besucher des Gemeindehauses Degersheim nicht auf die Fachperson treffen, die sie benötigen und entsprechend vertröstet oder von einer nicht ausreichend qualifizierten Person bedient werden. Die Gemeindeverwaltung hält nun die Erreichbarkeit für allgemeine Dienstleistungen wie gewohnt aufrecht, garantiert die Behandlung von Fachanliegen jedoch ausschliesslich noch nach Terminvereinbarung.

Umfrageergebnis
Die von der Leiterin Einwohneramt durchgeführte Umfrage zur Zufriedenheit der Bevölkerung zeigte ein grundsätzlich erfreuliches Ergebnis. Alle Fragen wurden im Durchschnitt mindestens mit gut oder zufriedenstellend beurteilt. Am wenigsten gut beurteilt wurde die Erreichbarkeit der Gemeindeverwaltung und deren Kompetenzen. Das ist, wie eingangs ausgeführt, keine Überraschung. Das Umfrageergebnis zeigt nun aber den Handlungsbedarf auf. Im Hinblick auf die Sommerferien, während denen ohnehin weniger Personal anwesend ist, aber auch darüber hinaus, nimmt die Gemeindeverwaltung daher ein paar Anpassungen vor. 

Dienstleistungsschalter
Die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung bleiben identisch wie bis anhin. Jedoch werden zu diesen nur noch gewissen Grunddienstleistungen angeboten. Dazu gehören der Bezug von SBB-Tagekarten und Grünabfuhrgebührenmarken oder Beglaubigungen. Weiter werden am Dienstleistungsschalter Dokumente entgegengenommen, Formulare ausgehändigt, allgemeine Anliegen beantwortet oder Termine mit den Fachstellen vermittelt.

Garantie nur auf Termin
Die Bearbeitung von Anliegen aus den Fachabteilungen kann künftig nur noch nach Terminvereinbarung garantiert werden. Selbstverständlich arbeiten die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung in einem Vollzeitpensum auch während gut 42 Stunden in der Woche und sind daher regelmässig im Gemeindehaus anzutreffen. So kann auch ein Besuch auf gut Glück bei einer Fachabteilung erfolgreich sein. Eine jederzeitige Fachbedienung kann jedoch nicht mehr vorausgesetzt werden. Denn neben Ferien- und kompensations- und krankheitsbedingen Abwesenheiten sind die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung auch oft mit Sitzungen, an Augenscheinen oder Schulungen besetzt. Auf entsprechende Anfrage ist die Gemeindeverwaltung aber auch gerne bereit, einen Termin ausserhalb der gewohnten Öffnungszeiten anzubieten. Auch besteht die Möglichkeit, Beratungsgespräche Online durchzuführen.

Hohe Komplexität
Die Arbeit in den Fachabteilungen der Gemeindeverwaltung setzt ein grosses Spezialwissen voraus. Sei es im Bereich des Rechts, in der Materie aber auch in den Kenntnissen der Sache selbst. Dieses Wissen immer so zu teilen, dass eine jederzeitige Stellvertretung möglich ist, wäre nicht wirtschaftlich und würde die Effizienz der Gemeindeverwaltung beeinträchtigen. Eine Steigerung der Effizienz, soll ein Nebeneffekt der getroffenen Massnahmen sein. Die Kanalisierung der Kundenbesuche auf fixe Termine verhindert die regelmässigen Unterbrechungen in der Konzentration auf die Arbeit.

Terminvereinbarung
Auf der Homepage der Gemeinde sind in der Rubrik Dienstleistungen sämtliche Amtsstellen, wie aber auch Mitarbeitende mit ihren Kontaktdaten zu finden. Terminvereinbarungen können sowohl per Telefon, per E-Mail aber auch am Dienstleistungsschalter vorgenommen werden. Ebenfalls steht Ihnen für das Vereinbaren von Terminen auch die Hauptnummer der Gemeindeverwaltung, 071 372 07 07, zur Verfügung.

Für Anliegen in der Zuständigkeit folgender Ämter vereinbaren Sie bitte einen Termin: AHV-Zeigstelle, Bauverwaltung, Bestattungsamt, Betreibungsamt, Einwohneramt, Facility Management, Finanzverwaltung, Gemeinderatskanzlei, Personaldienst, Schulverwaltung, Sozialamt, Steueramt, Werkhof

25.06.2026Trockenheit und Waldbrandgefahr

Die Gefahr durch Trockenheit im Kanton St.Gallen nimmt zu. Der Kanton informiert auf seinen Portalen über die aktuelle Situation der Trockenheit und der Waldbrandgefahr. Es ist grosse Vorsicht im Umgang mit Feuer geboten.

Im Winter 2025/2026 und im Frühling 2026 regnete es im Kanton St.Gallen zu wenig. In den letzten sechs Monaten fiel nur 50 bis 80% der durchschnittlichen Niederschlagssumme. Entsprechend sind die Wasserstände für die Jahreszeit tief bis sehr tief. Für die Region Flawil und Degersheim ist eine Trockenheitslage der Stufe 3 (erheblich) erreicht, Der Kanton St.Gallen appelliert an die Bevölkerung, sparsam mit Wasser umzugehen.

Die Waldbrandgefahr liegt mittlerweile auf Gefahrenstufe "Erheblich". Der Kanton mahnt zum vorsichtigen Umgang mit Feuer in der Natur. Schon brennende Streichhölzer und Funkenflug eines Grillfeuers können einen Brand entfachen.

Massnahmen und Verhaltensanweisungen:
 
Wald und Waldränder:
- Machen Sie Feuer nur in bestehenden Feuerstellen.
- Beobachten Sie das Feuer immer, und löschen Sie einen Funkenwurf sofort.
- Befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden.

Privater Wasserverbrauch:
- Sparsamer Umgang mit Wasser

Wasserentnahmen Landwirtschaft:
- Aktuell keine Einschränkungen.

Weitere Informationen über Trockenheit und Waldbrandgefahr sind unter folgenden Links zu finden: 

www.sg.ch/umwelt-natur/wasser/trockenheit
www.waldbrandgefahr.sg.ch/

25.06.2026Neue SOS-Säulen im Freibad Degersheim

Im Freibad Degersheim wurden neue SOS-Säulen installiert. Diese dienen zur Erhöhung der Sicherheit für alle Badegäste.

Die SOS‑Säulen stehen für Notfälle bereit und können jederzeit genutzt werden, wenn schnelle Hilfe erforderlich ist. Die Betriebsleitung des Freibads betont, dass Badigäste im Ernstfall ohne Zögern die Säule nutzen – lieber einmal zu früh als zu spät. Sobald der Knopf gedrückt wird, ertönt ein Alarm und die Signallampe beginnt zu leuchten. Dadurch erkennen die zuständigen Bademeisterinnen und Bademeister sofort, dass ein Notfall vorliegt. Sie reagieren umgehend, beurteilen die Situation und leiten die notwendigen Schritte ein. Mit den neuen SOS‑Säulen stärkt das Freibad Degersheim die Sicherheit aller Besucherinnen und Besucher und stellt sicher, dass im Ernstfall schnell Hilfe vor Ort ist.

25.06.2026Die Oberstufe feiert ihren Sommerball

Bereits seit Wochen war der Sommerball Gesprächsthema Nummer eins, die Vorfreude war bei allen spürbar. Entsprechend festlich präsentierten sich die Schülerinnen und Schüler am Abend; alle hatten sich stilvoll gekleidet. Bei abwechslungsreicher Musik wurde bis Mitternacht getanzt, gelacht und gemeinsam gefeiert. Hinter dem gelungenen Anlass steckt die intensive Arbeit des Schülerrates. Mit Kreativität und viel Engagement planten die Mitglieder die Veranstaltung über mehrere Wochen hinweg. Der Sommerball war auch dieses Jahr ein voller Erfolg, der den Zusammenhalt der Oberstufe stärkte und bei vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

25.06.2026«Musik im Park» begeisterte das Publikum

Bei bestem Wetter wurde der Andreaspark in Gossau am Samstagvormittag zur Konzertbühne für das Openair «Musik im Park». Die Musikschulen Fürstenland, Degersheim, Flawil, Musiclife, Oberuzwil und Uzwil durften sich über zahlreiche Besucherinnen und Besucher freuen. Schülerinnen und Schüler aller beteiligten Musikschulen präsentierten in verschiedenen Formationen ihr Können und begeisterten das Publikum mit abwechslungsreichen und engagierten Darbietungen. Bands, Ensembles und das grosse gemeinsame Orchester sorgten für musikalische Höhepunkte und wurden mit viel Applaus belohnt. Der Anlass stand ganz im Zeichen von Begegnung, Zusammenarbeit und der Freude am gemeinsamen Musizieren. Er zeigte eindrücklich, wie lebendig die musikalische Nachwuchsförderung in unserer Region ist und wie wertvoll die Zusammenarbeit der Musikschulen sein kann. Organisatoren, Teilnehmende und Publikum dürfen auf einen rundum gelungenen Anlass zurückblicken.

 

25.06.2026Neuer Revierförster für Flawil und Degersheim

Der Waldrat der Waldregion 1 St. Gallen hat Niculin Voneschen zum neuen Revierförster des Forstreviers Flawil gewählt. Er übernimmt seine Aufgabe am 1. Juli 2026 und ist künftig für die Wal dungen in den politischen Gemeinden Flawil, Oberuzwil und Degersheim zuständig. Niculin Voneschen tritt damit die Nachfolge von Roman Gschwend an, welcher per Juli 2026 in den wohlverdienten Ruhestand geht. Roman Gschwend war über 43 Jahre lang für das Forstrevier Flawil zuständig. Die Gemein den Flawil und Degersheim danken Roman Gschwend für sein jahrzehntelanges, enga giertes Wirken und wünschen ihm für seinen neuen Lebensabschnitt alles Gute. Niculin Voneschen wünschen die Gemeinden einen guten Start in der neuen Funktion und viel  Erfolg.

25.06.2026«ECHO» bringt eine ganze Region ins Gespräch über die Zukunft

Die REGIO Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee lanciert mit «echo» einen regionalen Zukunftsprozess für 45 Gemeinden aus den Kantonen AR, SG und TG. Ziel ist es, die Attraktivität und Strahlkraft der Region zu stärken und gemeinsame Perspektiven zu entwickeln. 

Die REGIO Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee initiiert, begleitet und unterstützt Projekte für eine erfolgreiche Entwicklung der Region. Auch Flawil und Degersheim sind Mitglieder. Mit dem neuen Projekt der REGIO, «echo», werden die Menschen eingeladen, in einem KI-gestützten Videocall mit ihrem 20 Jahre älteren Zukunfts-Ich zu sprechen. Im Zentrum stehen Fragen zu Lebensqualität, persönlichen Wünschen und der Zukunft der Region. Die gesammelten Eindrücke ergeben ein Stimmungsbild, das als Grundlage für die weiteren Prozessschritte dient. Die Region umfasst rund 300'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die Vielfalt der 45 Gemeinden ist eine Stärke, macht es aber anspruchsvoll, den Raum als gemeinsamen Lebens- und Wirtschaftsraum sichtbar zu machen. Mit «echo» startet die REGIO einen mehrjährigen, partizipativen Prozess, der bewusst offen gestaltet ist und sich an den Werten mutig, überraschend, nachhaltig und partizipativ orientiert.

Dialog mit Künstlicher Intelligenz
Die Auswertung der Dialoge führt zu Zukunftsbildern und Themenfeldern, die in den Folgephasen vertieft werden. Künstliche Intelligenz wird dabei gezielt eingesetzt, um den Dialog mit dem Zukunfts-Ich zu ermöglichen. Die Daten werden verschlüsselt verarbeitet, sensibel gehandhabt und nicht für das Training von KI-Modellen verwendet. Ziel ist ein transparenter und verantwortungsvoller Umgang mit der Technologie.

Vom Dialog zur Umsetzung
Der Prozess ist in vier Phasen gegliedert. In der ersten Phase, dem echo-Dialog (2026), steht das Zuhören und Sammeln im Vordergrund. Dabei werden die Stimmen und Eindrücke der Bevölkerung aufgenommen und als Grundlage für den weiteren Prozess festgehalten. In der zweiten Phase, der Auswertung (2026/27), werden die gesammelten Rückmeldungen systematisch analysiert und gemeinsam diskutiert. Ziel ist es, zentrale Themen, Muster und Zukunftsbilder herauszuarbeiten. Die dritte Phase, die Ideenwerkstatt (2027/28), dient der Entwicklung konkreter Projekte. Gemeinsam mit der Bevölkerung werden aus den erarbeiteten Erkenntnissen kreative Ideen und umsetzbare Vorhaben gestaltet. In der vierten Phase, der Umsetzung (ab 2028), werden diese Projekte schliesslich realisiert und langfristig in der Region verankert, um die Entwicklung nachhaltig zu sichern.

Der echo-Dialog läuft vom 15. Juni bis 30. September 2026. Teilnehmen können alle ab 14 Jahren unter www.echo-dialog.ch/dialog. Als Hauptpreis winkt eine massgeschneiderte Regionreise im Wert von 2’000 CHF. Ziel ist es, möglichst viele Stimmen aus der Bevölkerung einzubeziehen und gemeinsam Zukunft zu gestalten.

 

22.06.2026Vandalismus im Freibad Degersheim

Das Freibad Degersheim blieb am Samstag, 20. Juni 2026 geschlossen. Grund waren Fäkalien im Wasserbecken, die eine Reinigung und eine Behandlung des Badewassers nötig machten. Die Gemeinde hat wegen des Vorfalls Anzeige erstattet.

Gross war die Enttäuschung bei vielen Badigästen, als sie am Samstag, 20. Juni 2026, vor der Badi standen und erfuhren, dass die Badi an jenem Tag nicht geöffnet wird. Die Ursache dafür waren keine technischen Probleme oder Fehler in der Wasseraufbereitung. Der unappetitliche Grund waren Fäkalien im grossen Becken. Unbekannte haben sich in der Nacht von Freitag auf Samstag Zugang in das Freibad verschafft und ihr Geschäft in das Badewasser verrichtet. Nachdem ein spezialisiertes Reinigungsunternehmen die Fäkalien aus dem Wasser entfernt hatte, hat die Betriebsleitung des Freibads den Chlorgehalt des Wassers erhöht, um Keime und Bakterien abzutöten. Anschliessend wurde der Chlorgehalt wieder gesenkt. Dieser Vorgang dauert einige Stunden, weshalb das Freibad für den ganzen Tag geschlossen bleiben musste. Die Wasserwerte blieben stets unter den Grenzwerten, jedoch entschied die Betriebsleitung in Abstimmung mit der Gemeinde und den zuständigen kantonalen Stellen, das Freibad während des ganzen Tags geschlossen zu halten. 

Kein Kavaliersdelikt
Dieser Vorfall ist kein Kavaliersdelikt. Nebst den aufwändigen Reinigungsarbeiten und den geleisteten Mehrstunden der Freibad-Mitarbeitenden fällt auch der Ertragsausfall des Schwimmbades und des Badi-Restaurants sehr ins Gewicht. Dazu kommt, dass an diesem Tag das Degersheimer Grümpelturnier stattfand. In diesem Zusammenhang hätten viele Teilnehmende und Zuschauer die Badi gerne zur Abkühlung genutzt. Die Gemeinde hat Anzeige gegen unbekannt erstattet. Sie bittet Personen, die Zeugen des Zwischenfalls waren oder etwas zu den Ermittlungen beitragen können, sich bei der Polizeistation Gossau-Flawil unter 058 229 77 88 oder psgossau-flawil@kapo.sg.ch zu melden.

18.06.2026Aus Alt mach Neu im Jugendraum

Degersheimer Jugendliche haben mit Unterstützung der Jugendarbeit im Oberstufenschulhaus dem alten Jugendraum neues Leben eingehaucht. Nach der Neueinrichtung ganz nach den Bedürfnissen der Jugend ist der Jugendraum seit den Frühlingsferien jeweils am Mittwoch von 18 bis 21 Uhr geöffnet.

In den vergangenen Monaten hat das Team der MOJUGA-Jugendarbeit viel Zeit und Energie in die Gestaltung des Jugendraums investiert. Gemeinsam mit freiwilligen Jugendlichen schufen sie einen neuen Ort, der den jungen Menschen als Treffpunkt, Rückzugs- und Entspannungsort dient. Ende März führte Seraina Claes, die Jugendarbeiterin von Degersheim, sämtliche Klassen der Oberstufe in den neuen Jugendraum, der sich im Gebäude des Oberstufenschulhauses neben dem Turnhalleneingang befindet. Dabei informierte sie die Jugendlichen auch über die geplante Neugestaltung, an der diese aktiv teilnehmen können. Sechzehn Jugendliche liessen sich diese Gelegenheit nicht entgehen und trafen sich in der Folge an einem Mittwochabend im Jugendraum zur Einrichtung. Dabei brachten sie sich engagiert in die Gestaltung des Jugendraums ein. Mit grossem Enthusiasmus erstellten sie eine Liste mit fehlenden Möbeln und Accessoires und brachten weitere spannende Ideen ein. Seraina Claes und Lukas Heying sorgen gemeinsam mit den Jugendlichen dafür, dass der Jugendraum noch einladender und ansprechender gestaltet wird. Dabei sind Anregungen, Ideen und die aktive Mitwirkung der Jugendlichen sehr willkommen und erwünscht. Das Resultat kann sich sehen lassen: Der Jugendraum ist seit den Frühlingsferien eingerichtet und jeweils mittwochs von 18 bis 21 Uhr in Betrieb. Unter jugendarbeit-degersheim.ch sind weitere Informationen verfügbar. Bei Fragen stehen Seraina Claes und Lukas Heying von der MOJUGA gerne zur Verfügung.

18.06.2026Chronisten sorgen für gelungene Jubilarenfeier

Zwei Mal im Jahr lädt die Gemeinde Geburtstags- sowie Ehejubilarinnen und -jubilare zu einer Feier ins Tertianum Feldegg ein. Die diesjährige Ausgabe wurde erneut von den Gemeindechronisten gestaltet und durchgeführt.

Ende Mai fand die Jubilarenfeier der Gemeinde Degersheim im Wohn- und Pflegezentrum Tertianum Feldegg statt. Gemeindepräsident Andreas Baumann konnte einem Ehepaar zur goldenen Hochzeit und 14 Jubilarinnen und Jubilaren zu einem hohen Geburtstag gratulieren. Die beiden Gemeindechronisten Silvan Locher und Hanspeter Indermaur führten die Jubilarinnen und Jubilaren mit spannenden historischen Einblicken in die Geschichte Degersheims durch den Nachmittag. Am Abend wurden die Gäste durch das Team der Feldegg mit einem feinen Nachtessen verwöhnt. Der Musikverein Harmonie Degersheim hat die stimmungsvolle Feier musikalisch umrahmt und so wesentlich zum geselligen Beisammensein und der guten Stimmung beigetragen.

18.06.2026Chorkonzert der Oberstufe Degersheim

Der Chor der Oberstufe Degersheim lädt am Mittwoch, 24. Juni 2026 zu einem besonderen Konzertabend ein. Unter dem Motto «Coldplay vs. Ed Sheeran» treten die Songs der beiden Popstars gegeneinander an und das Publikum entscheidet über den Sieger.

20 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe Degersheim (OSD) präsentieren ein abwechslungsreiches Chorkonzert. Im Mittelpunkt stehen bekannte Lieder von Coldplay und Ed Sheeran. Die beiden Musikgrössen treten dabei in einem musikalischen Duell gegeneinander an. Nebst den Chorbeiträgen erwarten die Besucherinnen und Besucher auch fünf Solovorträge. Die Jugendlichen haben sich vertieft auf ihren Auftritt vorbereitet und freuen sich darauf, ihr Können zu zeigen. Wer gewinnt das Battle, Coldplay oder Ed Sheeran? Am Schluss des Abends darf das Publikum erstmals mitentscheiden, wie das Konzert endet. Damit wird der Konzertabend zu einem besonderen Erlebnis für Mitwirkende und Gäste.

18.06.2026Erfolgreicher Informationsanlass zur Rehkitzrettung mit Drohne

Um die in waldnahen Wiesen versteckten Rehkitze vor Mähunfällen zu schützen, setzt die Jagd Degersheim neu eine Drohne ein. Am Samstag, 16. Mai fand darüber ein Informationsanlass statt.

In den Monaten April bis Juli sind in waldnahen Wiesen oft Rehkitze versteckt. Das Mähen dieser Flächen birgt grosse Gefahr für die Jungtiere, weshalb hier Massnahmen zur Rettung von Rehkitzen notwendig sind. Für den Schutz von Rehkitzen und anderen Tieren ist das Auffinden der Tiere mittels Wärmebildkamera und Drohne die sicherste und erfolgreichste Methode. Dabei wird möglichst in der Morgendämmerung das Feld nach Tieren abgesucht. Wird eines entdeckt, decken es die Jäger mit einem Harass ab, bis das Mähen abgeschlossen ist. Danach wird das Tier wieder freigelassen.

Informationsanlass
Am Samstag, 16. Mai fand darüber ein Informationsanlass in Magdenau statt. Aufgrund der unsicheren Witterung wurde der Anlass in einer Scheune durchgeführt. Die Anwesenden konnten die Ausrüstung anschauen und erhielten spannende Informationen rund über das Verhalten der Rehkitze. Zudem führte die Jagd Degersheim einen Demo-Flug mit der Drohne durch. Der Abschluss mit Wurst vom Grill und Getränken bot den Anwesenden die Gelegenheit, das eine oder andere Thema noch zu vertiefen und Fragen zu stellen.

18.06.2026Sporttag im Schulhaus Sennrüti

Ende Mai fand im Schulhaus Sennrüti der jährliche Sporttag statt. Die Kinder erlebten an verschiedenen Orten einen abwechslungsreichen Vormittag mit Spiel, Bewegung und gemeinsamen Erlebnissen.

Die Schülerinnen und Schüler des Schulhauses Sennrüti verbrachten den Sporttag in grossen, bunt durchmischten Gruppen. An drei Orten warteten verschiedene Aktivitäten auf sie: Auf dem roten Platz, auf dem Pausenplatz Sennrüti und im Föhrenwäldli. Im Wald konnten die Kinder spielen, mit Ton arbeiten sowie einen Barfussweg herstellen und gleich ausprobieren. Auf dem roten Platz der Oberstufe flitzten sie mit Fahrzeugen der Bibliothek Ludothek umher. Zudem sammelten sie bei Zielwürfen möglichst viele Punkte und spielten gemeinsam mit dem Fallschirmtuch. Der Sporttag wurde bereits zum dritten Mal in dieser Form durchgeführt und war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Dazu beigetragen haben die gute Organisation sowie die tatkräftige Unterstützung der Elternmitwirkung TELMI und der Bibliothek Ludothek. TELMI nutzte den Anlass zudem für ein gemeinsames freiwilliges Grillieren im Wald. So fand der sportliche Tag einen gemütlichen Abschluss.

18.06.2026Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen

Alina Ammann arbeitet seit rund zwei Jahren auf der Gemeindeverwaltung in der Finanzverwaltung und im HR. Nun hat sie die Weiterbildung Sachbearbeiterin Sozialversicherungen KV edupool erfolgreich abgeschlossen.

Am 1. Juli 2024 trat Alina Ammann ihre Stelle als Mitarbeiterin Finanzen und HR bei der Gemeindeverwaltung Degersheim an. Nach der Einarbeitung in beide Bereiche entwickelte sich bei ihr rasch der Wunsch, sich vertieft mit der Sozialversicherungsthematik auseinanderzusetzen. Von Sommer 2025 bis Sommer 2026 absolvierte Alina Ammann daher berufsbegleitend eine entsprechende Weiterbildung, die sie nun erfolgreich abschloss. Das erworbene Fachwissen kann sie gewinnbringend in ihre tägliche Arbeit in der Personal- und Finanzabteilung einbringen. Der Gemeinderat Degersheim sowie das gesamte Team der Gemeindeverwaltung gratulieren Alina Ammann herzlich zum erfolgreichen Abschluss und freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit.

04.06.2026Hitzeprogramm

Die Kinder des Kindergartens Bergstrasse passten ihr ordentliches Programm den Temperaturen der letzten Tage an und genossen die Abkühlung sichtlich.

04.06.2026Gemeinderat im Strategieworkshop

Mitte Mai traf sich der Gemeinderat zu seiner Klausurtagung im Fabrikantenhaus in Schwellbrunn. Dort befasste er sich mit Grundlagen zu den Gemeindefinanzen und mit der Entwicklung der Gemeinde. Die intensive Tagung lieferte den Ratsmitgliedern verschiedene hilfreiche Erkenntnisse und liess Raum für ausführliche Diskussionen.

Die Gemeinde Degersheim wächst und die aktuellen, teils doch recht grossen Bauvorhaben zeigen auf, dass sich die Bevölkerungszahlen in den kommenden Jahren weiter nach oben entwickeln werden. Das bringt einerseits mehr Steuereinnahmen, andererseits aber auch mehr Aufwand in der Verwaltung mit sich. Zudem wachsen mit der Zunahme der Bevölkerung auch deren Ansprüche. Klar ist es schön, wenn man mit den Mehreinnahmen bei den Steuern den Steuerfuss weiterhin senken kann. Aber wichtig ist es nun auch, sich Überlegungen zu machen, was eine Gemeinde in der mittelfristig wohl 4'500 bis 5'000 Einwohnende leben, braucht, um den Ansprüchen gerecht zu werden bzw. auch um ihre Aufgaben weiterhin erfüllen zu können. Dabei ist aber auch wichtig zu evaluieren, was es nicht mehr braucht, was alte Zöpfe sind, die abgeschnitten oder neu geflochten werden können. Mit diesen Fragen befasste sich der Gemeinderat an seiner Klausurtagung Mitte Mai.

Spielerische Lehrstunde
Zuerst ging es jedoch um die Finanzen. Unter der Anleitung von Andreas Baumann spielte der Gemeinderat die Zahlungsflüsse einer Gemeinde durch. Dies mit dem Ziel, ein gemeinsames Verständnis für das Zusammenspiel von Eigenkapital, Verschuldung, Investitionen, Einnahmen und Steuerfuss zu schaffen. Die Erkenntnis daraus: Die Investitionen in die Infrastruktur und die Maschinen darf keinesfalls vernachlässigt werden, nur um den Steuerfuss zu senken. Wichtig ist jedoch auch eine zeitliche Staffelung der Investitionen, um die Erfolgsrechnung konstant zu halten.

Keine Utopien
Nachdem der Gemeinderat auch einige statistische Zahlen zur Steuerlast zur Kenntnis genommen hatte, präsentierten die einzelnen Mitglieder das Resultat ihrer Vorbereitungsaufgabe. So hielten alle ein kurzes Plädoyer für eine oder mehrere Entwicklungsmassnahmen, die aus ihrer Sicht ergriffen werden sollten. Dabei zeigte sich, dass der Gemeinderat realitätsbezogen einen grossen Wert auf das Bewahren setzt. So orientierten sich alle Voten am Bestand und waren eher auf Instrumente ausgerichtet, mit denen die bisherige Kontinuität und Entwicklung weiterhin gewährleistet werden kann.

Planung
Eine weitsichtige Planung von Unterhalt und Investitionen sowie die realistische Einschätzung kommender Ausgaben, ist dem Gemeinderat für seine Entscheidungsfindung wichtig. Nur so kann er sein Augenmerk auf eine ausgeglichene Rechnung sowie eine langfristig stabile Finanzsituation richten. Zudem ist die Kenntnis über das Notwendige für ihn eine Voraussetzung dafür, sich realistische Gedanken über die Entwicklung machen zu können. So zeigten die Flip-Charts am Ende des Tages nicht eine Liste mit neuen Ideen, sondern ein vielfältiges Mosaik aus Grundlagen. Grundlagen, die eine solide Basis bilden für eine Gemeinde, die sich mit Bedacht entwickeln soll.

Vertrauen und Verständnis
Das gemeinsame Verbringen eines ganzen Tages ist auch für das Innenleben des Gremiums sehr wichtig. So nutzten die Mitglieder die Gelegenheit, "heisse" Themen ohne Zeitdruck auszudiskutieren und zu klären. So konnten auch Missverständnisse geklärt werden, die während den ordentlichen Sitzungen entstanden waren und noch im Raum standen. "Gegenseitiges Verständnis ist wichtig für das Vertrauen ineinander," bestätigt auch Gemeindepräsident Andreas Baumann. "Denn ohne Vertrauen ist eine erfolgreiche Zusammenarbeit in einem Gremium oder zwischen Gemeinderat und Gemeindeverwaltung nicht möglich."

04.06.2026Musik im Park

Am Samstag, 13. Juni findet von 9 bis 12 Uhr das Konzert "Musik im Park" in Gossau statt. Die Musikschulen Flawil und Degersheim beteiligen sich an diesem Anlass, der für Begegnung, Zusammenarbeit und die Freude am gemeinsamen Musizieren steht.

Die Musikschulen Fürstenland, Degersheim, Flawil, Musiclife, Oberuzwil und Uzwil laden gemeinsam zu einem besonderen musikalischen Erlebnis ein: Am Samstag, 13. Juni, findet von 9 bis 12 Uhr im Andreaspark in Gossau das Openairkonzert „Musik im Park“ statt. Unter freiem Himmel präsentieren Schülerinnen und Schüler aller beteiligten Musikschulen ihr Können in vielfältigen Formationen. Das Publikum darf sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen – von Bands über Ensembles bis hin zu grösseren Klangkörpern. Ein besonderes Highlight bildet der Auftritt des grossen gemeinsamen Orchesters der Musikschulen unserer Region, das mit seinem facettenreichen Repertoire für klangvolle Akzente sorgen wird. Die Veranstaltung bietet jungen Musikerinnen und Musikern eine Plattform, ihr Talent zu zeigen, und lädt gleichzeitig die Bevölkerung ein, Musik in entspannter Atmosphäre zu geniessen. Das Konzert findet nur bei guter Witterung im Andreaspark statt. Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung in den Saal der Musikschule an der Säntisstrasse 6 in Gossau verlegt. Der Eintritt ist frei. Die Veranstalter freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus der Region.

04.06.2026Hitze: hitzeplan-sg.ch sensibilisiert Bevölkerung

Der Kanton St.Gallen engagiert sich gemeinsam mit zahlreichen Partnern für den Schutz der Bevölkerung vor den gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze. Der kantonale Hitzeaktionsplan hilft dabei, besonders gefährdete Personen besser zu unterstützen, das Bewusstsein für die Risiken von Hitze zu stärken und die Vorbereitung auf Hitzewellen zu verbessern. Eine neue Plattform informiert die Bevölkerung und unterstützt Fachpersonen und Entscheidungsträger rund um Hitze und Gesundheit. 

Längere und intensive Hitzewellen beeinträchtigen die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kleinkinder, Schwangere und Personen mit chronischen Erkrankungen. Um diesen Risiken gezielt zu begegnen, erarbeitet der Kanton St.Gallen gemeinsam mit verschiedenen Partnern einen Hitzeaktionsplan. Der Plan ist Teil der kantonalen Strategie zur Anpassung an den Klimawandel. Dabei setzt der Kanton auf Prävention – durch Zusammenarbeit aller relevanten Akteure, Sensibilisierung und strukturelle Anpassungen. 

Ein zentrales Element des Hitzeaktionsplans ist die Sensibilisierung rund um Hitze und Gesundheit. Unter der Leitung des Amtes für Gesundheitsvorsorge ist die Plattform www.hitzeplan-sg.ch entstanden, mit vielen Informationen und Handlungsempfehlungen. Die Plattform richtet sich an die breite Bevölkerung ebenso wie an Fachpersonen und politische Entscheidungsträger. Die Informationen sowie Unterlagen mit Empfehlungen für verschiedene Zielgruppen werden laufend erweitert und aktualisiert. Das Amt für Gesundheitsvorsorge leitet das Projekt und ist für die Koordination zuständig, weiter sind Ämter und Dienststellen aus mehreren Departementen beteiligt. 

Schutz von Babys und Kleinkindern 
Bereits für diesen Sommer erhältlich ist eine Broschüre zum Schutz von Babys und Kleinkindern. Diese benötigen an Hitzetagen besonderen Schutz, denn sie können sich weniger gut an hohe Temperaturen anpassen. Umso jünger die Kinder sind, desto grösser sind die Risiken. Nachfolgend sind die wichtigsten Empfehlungen aufgeführt: 

•           Im Schatten bleiben, kühle Orte aufsuchen 

•           Kleidung: T-Shirt, Hut mit Nackenschutz und Sonnenbrille 

•           Sonnenschutz auch über dem Sandkasten oder Planschbecken installieren 

•           Viel trinken (Wasser oder ungesüssten Tee) 

04.06.2026Schulergänzende Betreuung während der Sommerferien

Die Schulergänzende Betreuung ist während der Sommerferien drei Wochen geöffnet. Vom 13. Juli bis am 24. Juli 2026 bleibt sie geschlossen. Die Betreuung kann wahlweise halbtags oder ganztägig erfolgen und muss bis am Freitag, 12. Juni 2026 angemeldet werden. Dabei sind die zusätzlichen Informationen zur Betreuung während der Schulferien zu berücksichtigen.

Die Schulergänzende Betreuung der Gemeinde Degersheim ist während den Sommerferien vom 6. bis 10. Juli und vom 27. Juli bis 7. August für schulpflichtige Kinder ab dem 1. Kindergarten wie gewohnt zwischen 7 und 18 Uhr offen (Module 5 und 6, siehe Beschrieb unten). Vom 13. bis 24. Juli bleibt sie geschlossen. Sofern noch keine Anmeldung ausgefüllt wurde, ist das Ausfüllen des entsprechenden Formulars nötig, das auf der Homepage der Schule Degersheim verfügbar ist (www.schule-degersheim.ch -> Angebote -> Tagesbetreuung -> Schulergänzende Betreuung). Die Kosten für die Betreuung während der Ferientage betragen für das Modul 5 (07.00 – 11.30 Uhr inkl. Frühstück) 25 Franken, für das Modul 6 (von 11.30 – 18.00 Uhr inkl. Zvieri) 30 Franken. Die Verrechnung des Mittagessens für 8 Franken erfolgt separat. Die Betreuungskosten für einen ganzen Ferientag belaufen sich somit auf 63 Franken pro Kind inkl. Mittagessen. Für die bezogenen Leistungen wird Ende Monat eine Rechnung gestellt. Alle wichtigen Fragen rund um die Betreuung während der Schulferien sind in einer separaten Information zusammengefasst. (www.schule-degersheim.ch -> Angebote -> Tagesbetreuung -> Schulergänzende Betreuung). Für Fragen steht Marianne Hälg, Leiterin Schulergänzende Betreuung gerne zur Verfügung: marianne.haelg@degersheim.ch

04.06.2026Strassensperrung der Eichstrasse

Die Eichstrasse in Magdenau wurde unterspült und muss saniert werden. Die nächsten Bauarbeiten werden im Juni und Juli 2026 erfolgen. Deswegen sind teilweise und vollständige Sperrungen notwendig.

Starkregenereignisse haben an der Eichstrasse in Magdenau, zwischen der Sägerei und der Querung des Magdenauerbaches, verschiedene Absenkungen verursacht. Im Juni und Juli 2026 erfolgen nun die Sanierungsarbeiten. Die Strasse wird entsprechend nur einspurig befahrbar sein und während zwei Tagen vollständig gesperrt. Die Verkehrsführung erfolgt mit entsprechenden Signalisationen und Umleitungen (Siehe Inserat auf Seite _ dieser Ausgabe).

04.06.2026Medicus als Poststelle der Gemeinde Degersheim

Die Medicus Drogerie bietet seit Mitte April die Grunddienstleistungen der Schweizerischen Post an. Sie hat dies weder aktiv gesucht noch hat sie etwas mit der Schliessung der alten Postfiliale zu tun. Leider wird sie diesbezüglichen immer wieder Vorwürfen konfrontiert, was aus Sicht des Gemeinderats nicht zu akzeptieren ist.

Am 14. April 2026 hat die Medicus Drogerie die Aufgaben der Post für die Gemeinde Degersheim übernommen. Als Partnerfiliale bietet sie nahezu alle Dienstleistungen an, die auch die ehemalige Postfiliale ausführte. Daneben profitiert die Kundschaft von der zentralen Lage und den attraktiven Öffnungszeiten. Die Medicus Drogerie hat für diese Aufgabe grossen Aufwand betrieben. Ihr liegt das Erbringen dieser Dienstleistungen zum Wohle der Gemeinde und des Dorfs sehr am Herzen. Leider sehen sich die Angestellten immer wieder mit Vorwürfen von der Post-Kundschaft über die Schliessung der alten Postfiliale konfrontiert. Gemeindepräsident Andreas Baumann hat dafür kein Verständnis: "Der Gemeinderat ist glücklich, dass das Team der Medicus Drogerie diese anspruchsvolle Aufgabe übernommen hat und wünscht sich, dass ihr entsprechende Wertschätzung entgegengebracht wird." In der folgenden Stellungnahme zeigen Sabrina und Thomas Schneider von der Medicus Drogerie ihre Sicht der Dinge auf.

Stellungnahme Medicus Drogerie zur Funktion als Postfiliale in Degersheim
Die Medicus Drogerie hat die Grunddienstleistungen der Post in die Drogerie integriert, damit diese wichtige Versorgung für die Bevölkerung im Dorf weiterhin erhalten bleibt. Dieser Schritt erfolgte weder auf Wunsch der Drogerie noch entsprach er einem eigentlichen Ziel unseres Geschäftes. Die Schliessung der bisherigen Postfiliale lag zu keinem Zeitpunkt in unserem Interesse, und wir bedauern diesen Entscheid genauso wie viele Einwohnerinnen und Einwohner von Degersheim. Seit Mitte April bieten wir nun die reduzierten Postdienstleistungen innerhalb der Drogerie an. Dieses Angebot entspricht den Vorgaben der Schweizerischen Post. Die Medicus Drogerie hat dabei keinen Einfluss auf den Umfang der angebotenen Dienstleistungen.

Wir haben uns bewusst dazu entschieden, die Postdienstleistungen in unsere Drogerie zu integrieren, um zumindest eine grundlegende postalische Versorgung im Dorf weiterhin sicherzustellen. Ohne diese Lösung wäre das Szenario einer vollständigen Schliessung der Poststelle mit einer Verlagerung der Dienstleistungen nach Flawil denkbar gewesen.

Genau dies wollten wir verhindern. Deshalb haben wir diesen Schritt aus Verantwortung gegenüber dem Dorf und aus der Überzeugung heraus getan, dass Degersheim auch in Zukunft eine Poststelle verdient hat. Dieser Entscheid entstand nicht aus Freude an zusätzlichen Aufgaben, sondern aus einer Notwendigkeit heraus und mit dem Wunsch, einen wichtigen Teil der Grundversorgung vor Ort zu erhalten.

Die zusätzliche Belastung für unser Team ist im Alltag nicht immer einfach zu bewältigen. Gleichzeitig möchten wir bewusst darauf hinweisen, dass wir weiterhin in erster Linie die Medicus Drogerie sind – mit Herzblut für Gesundheit, Naturheilkunde und das Wohlbefinden unserer Kundinnen und Kunden. Die Postdienstleistungen verstehen wir als ergänzenden Beitrag für das Dorf.

Wir geben unser Möglichstes, damit dieses Angebot langfristig im Dorf bestehen bleiben kann. Gleichzeitig danken wir der Bevölkerung herzlich für das Verständnis, die Geduld sowie für allfällige Unannehmlichkeiten während der Umstellung und im täglichen Betrieb. Bei Fragen zum Dienstleistungsangebot und bei Unklarheiten sind wir gerne für Sie da. Denn das ist es, wofür wir uns einsetzen: Wir möchten für die Menschen in Degersheim und der Region da sein.

Herzlich, im Namen des Medicus Drogerie Teams


Sabrina und Thomas Schneider

04.06.2026Lesefreunde zum Ausleihen

Nach den Sommerferien sind in der Bibliothek Ludothek zwei Plüschhunde zu finden, die Kindern als Zuhörer beim Vorlesen dienen. Nun sucht das Team der Bibliothek Ludothek zwei Namen, die zu den Hunden passen.

Vorlesen macht Gross und Klein, Jung und Alt viel Freude – und das gleich doppelt: dem Vorleser oder der Vorleserin und den Zuhörerinnen und Zuhörern. Ausserdem weiss man, dass das laute Lesen ein wichtiger Teil der Leseförderung ist. Es hilft, die Leseflüssigkeit zu verbessern, das Hörverständnis zu stärken und die Aussprache zu üben. Darum ist es wichtig, dass vor allem unsere Lesestarterinnen und Lesestartet immer wieder einen geduldigen Zuhörer oder eine geduldige Zuhörerin an ihrer Seite haben. Nach den Sommerferien ziehen deswegen zwei Lesefreunde in die Bibliothek Ludothek Degersheim ein, die für solche Lesezeiten ausgeliehen werden können. Die beiden Lesehunde aus Plüsch hören gerne beim Vorlesen zu oder geniessen es, geknuddelt zu werden. Jetzt suchen der Husky und der Golden Retriever je einen Namen. Hast du eine Idee? Dann fülle den Zettel aus, der in der Bibliothek Ludothek aufliegt, und wirf ihn in den vorgesehenen Briefkasten. Deine Namensvorschläge braucht die Bibliothek Ludothek bis am Mittwoch, 15. Juli 2026. Das Bibliothek-Ludotheksteam wird danach zwei passende Namen auswählen. Wenn dein Name gewählt wird, darfst du den Hund als Erste oder Erster für vier Wochen nach Hause nehmen.

04.06.2026Neue Mitarbeiterin in der Kita Kieselstein

Die Kindertagesstätte Kita Kieselstein ist ein gemeindeeigener Betrieb und betreut täglich bis zu 16 Kinder im Alter ab drei Monaten. Per 1. Juni ist Janine Sonderegger in der Kita Kieselstein als neue Mitarbeiterin anzutreffen.  

Anfang Juni hat Janine Sonderegger ihre Tätigkeit als Fachfrau Betreuung in der Kita Kieselstein angetreten. Im Sommer 2022 hat sie ihre Ausbildung zur Fachfrau Betreuung EFZ im Chinderhuus Rägeboge in Uzwil abgeschlossen und war dort weiterhin tätig. Auch konnte sie sich in der Kita Fiorino und in der Kita Bärenhöhle in Frauenfeld viel Erfahrung und Wissen aneignen. Sie ersetzt Fabienne Zeller, welche die Kita im November 2025 verlassen hat. Der Gemeinderat heisst Janine Sonderegger herzlich Willkommen und wünscht ihr viel Freude in ihrer neuen Tätigkeit.

04.06.2026Asiatische Hornisse erkennen und melden

In der FLADE-Blatt-Ausgabe 20 vom 15. Mai 2026 wurde ein Bericht über die asiatische Hornisse publiziert. Dabei wurde fälschlicherweise das Bild einer europäischen Hornisse abgebildet, was zu Verwirrung führte. So erkennt man die asiatische Hornisse und ihre Nester.

Die asiatische Hornisse weist in ihrer Farbgestaltung eine Mischung aus schwarz und gelb auf. Da der Schwarzanteil aber überwiegt, wird das Insekt im Flug als gänzlich schwarz wahrgenommen. Dem gegenüber steht die europäische Hornisse, welche primär braun- und gelbfarbig ist. Aufgrund des hohen Gelbanteils des Hinterleibs ist dieser auch im Flug deutlich als gelbfarbig zu erkennen. Die europäische Hornisse ist geschützt und bietet keine Gefahr für unser Ökosystem.
Asiatische Hornissen bereiten sich rasant aus und bedrohen insbesondere einheimischen Bienenarten. Wer asiatische Hornissen und deren Nester sieht, wird gebeten, diese über die Website www.asiatischehornisse.ch zu melden. 

05.03.2026Infoflyer und Geschäftsbericht 2025

Der Versand des Infoflyers 2025 erfolgt anfangs März gemeinsam mit dem Stimmausweis zur Bürgerversammlung 2026. Der detaillierte Geschäftsbericht 2025 kann entweder online eingesehen oder in gedrucktem Format bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden.

Anfang März erhalten alle Stimmberechtigte den Informationsflyer, der die wesentlichen Informationen über das vergangene Jahr enthält. Der Flyer wird zusammen mit dem Stimmausweis für die Bürgerversammlung vom 30. März 2026 versendet. Der detaillierte Geschäftsbericht mit den Finanzdaten wird digital unter 2025.degersheim.ch veröffentlicht. Dort können Interessierte die Informationen online einsehen oder als PDF herunterladen. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, gedruckte Exemplare bei der Gemeindeverwaltung zu beziehen. Bitte beachten Sie, dass eine Bestellung des Finanzberichts nur für das aktuelle Jahr gilt. Es erfolgt kein automatischer Versand in den Folgejahren. Die Jahresberichte der verschiedenen Bereiche der Gemeindeverwaltung wie beispielsweise der Bibliothek Ludothek oder der Kita Kieselstein sind nicht Bestandteil des Geschäftsberichts.

30.11.2025Abstimmungsresultate aus Degersheim liegen vor

Die Stimmzettel aus der Gemeinde Degersheim für die kantonalen und eidgenössischen Abstimmungen sind ausgezählt. Die detaillierten Ergebnisse finden Sie hier.

13.06.2024Grümpelturnier, korrektes Veranstaltungsdatum 

In der Agenda der letzten Fladeblatt-Ausgabe war das Grümpelturnier des FC Neckertal-Degersheim mit einem falschen Datum angegeben. Es findet von Freitag, 21. Juni bis Sonntag, 23. Juni 2024 statt. Der FC Neckertal-Degersheim freut sich auf zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer. 
 

02.05.2024Frühling im Sennrütischulhaus

Die Kinder des Sennrütischulhauses haben nach den Frühlingsferien den Schulbeginn gleich mit einem Bastelmorgen gestartet. In verschiedenen Zimmern gestalteten die fleissigen Schülerinnen und Schüler unter Anleitung der Lehrpersonen Blumen in verschiedensten Farben und Formen. Nun ist das ganze Schulhaus blumig verziert und jedes Zimmer mit einer anderen Blumenart ausgestattet. Die Kinder durften selbst auswählen, wo und mit wem sie basteln wollen. Und wenn eine Blume fertig war, durften sie das Zimmer wechseln oder nochmals die gleiche Blume basteln. Im winterlichen Wetter leuchten die Blumen im und vor dem Sennrütischulhaus in den strahlendsten Farben.

19.11.2023Abstimmungsresultate aus Degersheim liegen vor

Die Stimmzettel aus der Gemeinde Degersheim für die kantonale Abstimmung sind ausgezählt. Die detaillierten Ergebnisse finden Sie hier.

21.06.2023Politik hautnah: Regierung und Kantonsrat öffnen ihre Türen

Dieses Jahr feiert die Schweiz das 175-Jahr-Jubliäum der Bundesverfassung. Sie gilt als Grundstein der heutigen Schweiz. Der Kanton St.Gallen öffnet deshalb am Samstag, 24. Juni 2023, von 10 Uhr bis 16 Uhr die Türen des Regierungsgebäudes. Für alle Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons ist die Fahrt nach St.Gallen mit Bahn und Bus kostenlos.

Einmal selber Regierungspräsidentin oder Regierungspräsident sein – das wird möglich am Samstag, 24. Juni 2023. Besucherinnen und Besucher können das sonst nicht öffentlich zugängliche Regierungszimmer besichtigen und auf dem Stuhl des Regierungspräsidenten Platz nehmen. Dies ist einer von vielen Programmpunkten, welche der Kanton am Tag der offenen Türen der Bevölkerung präsentiert.

 
Festakt mit Bundesrätin Karin Keller-Sutter
Auf der Bühne der St.Galler Festspiele wird von 10.30 Uhr bis 12 Uhr der Festakt mit Fahnenschwingerinnen und Fahnenschwingern aus allen Kantonen der Schweiz für Aufsehen sorgen. Dazu wird Bundesrätin Karin Keller-Sutter die Gäste begrüssen. Die Bevölkerung kann mit den Mitgliedern der Kantonsregierung und dem Kantonsrat in direkten Kontakt treten und deren Arbeitsräume besichtigen. Eine Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern wird die Besucherinnen und Besucher zu Zukunftsthemen befragen und daraus eine Zukunftsverfassung erstellen.

Auch das Kantonsgericht öffnet seine Türen und spielt eine fiktive Gerichtsverhandlung durch: ein Mordfall aus Altstätten von 1852. Ausserdem gibt es historische Filme im Kino, einen Zeichenautomaten, der Zeichnungen nach Wunsch ausspuckt, einen Schnupperkurs im Fahnenschwingen und eine Kinderkrippe für die Kleinsten.

Kostenlose Anreise mit dem öffentlichen Verkehr
Damit die Besucherinnen und Besucher aus dem ganzen Kanton die Möglichkeit für einen Besuch erhalten, ist die Hin- und Rückfahrt nach St.Gallen mit dem öffentlichen Verkehr für Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons kostenlos. Informationen zum Gratisticket und zum detaillierten Tagesprogramm sind unter www.sg.ch/offenetueren zu finden.

17.05.2023Degersheimer Tanz-Ensemble erreicht 2. Platz

Anfangs Mai fand in Bern die Swiss Jazzdance Competition statt. Aus der Tanzschule „to dance“ Degersheim nahmen Jugendliche und Erwachsene aus der „Company“ in der Kategorie Showdance teil. Die Tänzerinnen wurden von den passionierten Tanzlehrerinnen Helena Pulinna und Anna Raffeneier in mindestens vier Trainings pro Woche auf den Wettbewerb vorbereitet. Das intensive Training wurde mit dem sensationellen 2. Platz belohnt. Herzliche Gratulation allen Beteiligten, die sich mit viel Herzblut engagiert haben. Wer die energiegeladene Show der „Company“ live miterleben möchte, kann dies am 17.Juni 2023 in der MZA Steinegg Degersheim tun.

17.05.2023Arbeit mit Jugendlichen: Ein weit gespanntes Netz mit engen Maschen

In einer Gemeinde ist es wichtig, ein stabiles soziales Netz zu haben, worin Kinder und Jugendliche Halt finden. Nebst der Familie und der Schulen sind es in erster Linie die Vereine sowie die Landeskirchen, welche einen wichtigen Teil dazu beitragen. Die Schulsozialarbeit und die offene Jugendarbeit schliessen die letzten grossen Lücken in diesem Netz. Dank grossem Engagement aller Beteiligten kann die Gemeinde Degersheim auf starken gesellschaftlichen Halt zählen.
Unter Arbeit mit Jugendlichen ist Folgendes zu verstehen: Die Schaffung von Beziehungen von Jugendlichen zu Mitmenschen jeden Alters, um sozialen Halt zu geben. Die Arbeit mit Jugendlichen ist mit einem Netz zu vergleichen: Es gibt Halt und Sicherheit, es fängt jemanden auf, der fällt. Mit dieser Definition gehen wir in der Gemeinde Degersheim auf Spurensuche: Wo ist dieses Netz für Jugendliche zu finden?

Familie und Schule
Die Familie ist das erste Beziehungsnetz, das ein Kind trägt und auffängt. Dieses Netz wird mit der Geburt geschaffen und entwickelt sich stetig weiter. Dieses Netz bleibt in der Regel bis ins Erwachsenenalter bestehen und ist ein wesentlicher Bestandteil des sozialen Halts eines Jugendlichen. Am meisten Zeit ausserhalb des Daheims verbringt ein Kind bzw. ein Jugendlicher in der Schule. Dort ist die Beziehungsarbeit ein wesentliches Element zur sozialen Integration und zum Lernerfolg und wird dementsprechend gewichtet. Die Schülerinnen und Schüler sollen hier schliesslich eine optimale Lernsituation auffinden. Dazu sind Beziehungen zu Lehrpersonen sowie zu Mitschülerinnen und Mitschülern ein grundlegender Bestandteil.

Vereine und Landeskirchen
Familie und Schule spinnen bereits ein sicheres Netz und bieten den Jugendlichen grossen Halt. Dies ist aber nicht alles. Das Bedürfnis nach Gemeinschaft treibt die Jugendlichen an, sich weiteren Gruppierungen anzuschliessen. In Degersheim sind die meisten Jugendlichen in Vereine eingebunden, welche mehrere Bedürfnisse abdecken: Abenteuer, Erlebnisse, Bewegung. Hier kommen die Jugendvereine ins Spiel: jeder trägt einen Teil zur Befriedigung von spezifischen Bedürfnissen bei. Die Vereine sind von Freiwilligenarbeit getragen und fest in der Bevölkerung verankert. Für das Gemeinschaftsgefühl in der Gemeinde sind sie von grösster Wichtigkeit. Auch die beiden Landeskirchen bieten Jugendarbeit an. Sie sind sich dem Umstand bewusst, dass Beziehungen und Gemeinschaft Sicherheit schaffen und tragen deshalb mit vielfältigen Aktivitäten und Angeboten speziell für Jugendliche aktiv dazu bei.

Schulsozialarbeit und Jugendarbeit
Das Netz, gespinnt und getragen von Familie, Schulen, Vereinen und Kirchen ist bereits recht dicht und sicher. Trotzdem besteht noch die Gefahr des Fallens, da einige Maschen noch recht gross sind. Hier kommen die Schulsozialarbeit und die aufsuchende Jugendarbeit der Gemeinde ins Spiel. Die Schulsozialarbeit steht Jugendlichen im Schulalter aber auch deren Eltern beratend und unterstützend zur Seite. Sie versucht mit Hilfe aller Beteiligten, Alltagssituationen zu verbessern. Ziel ist die aktive Hilfe zur selbstständigen Problemlösung der Ratsuchenden, wobei das Wohl des Anfragenden im Mittelpunkt steht. Die offene Jugendarbeit Degersheim erfüllt mehrere Funktionen: Sie bietet einerseits Freizeitangebote für alle Jugendlichen der Gemeinde an. Diese basieren auf freiwilliger Teilnahme und zielen auf Beteiligung, Mitwirkung und Mitbestimmung der Jugendlichen. Sie bietet jedoch auch eine Art Freiraum ohne Vorgaben oder Konzept, wo die Jugendlichen sich aufhalten können. Die Jugendarbeit ist jedoch auch als niederschwellige Anlaufstelle enorm wichtig: Jugendliche, Erziehungsberechtigte, Lehrpersonen und Bezugspersonen jeglicher Art haben hier die Möglichkeit, sich bei Bedarf Hilfe zu holen.

Ein sicheres Netz
Das Netz Jugendarbeit ist in der Gemeinde Degersheim engmaschig, stabil und fest verankert. Dies ist sehr erfreulich und allen Beteiligten zu verdanken, die sich beruflich, familiär oder ehrenamtlich jeden Tag dafür engagieren. Nichtsdestotrotz ist weiterhin Aufmerksamkeit geboten. Eine hundertprozentige Fallsicherheit gibt es nicht. Wer durch die Maschen fällt, fällt tief und schlägt hart auf.

Kontakte und weitere Informationen sind hier zu finden:

Jugendarbeit

Schulsozialarbeit

Vereine

Evangelisch-reformierte Kirche: www.ref-degersheim.ch/jugend

Katholische Kirche: https://www.se-ma.ch/jugendarbeit

17.05.2023Ein weiteres Buch aus Degersheim

Das Kinderbuch «Peregrinus» ist bereits das dritte Bilderbuch aus der Feder von Noemi Manhart, die das Werk auch selber illustriert hat. Es behandelt kindsgerecht die Themen Vorurteile, Migration und Umweltzerstörung und kann auch für den Unterricht in Kindergarten und Unterstufe verwendet werden.
Die Degersheimerin Noemi Manhart hat in diesem Frühjahr ein Bilderbuch veröffentlicht. Obwohl sie erst 22 Jahre alt ist, ist «Peregrinus» bereits ihr drittes. Nachdem sie im Rahmen einer Abschlussarbeit bereits in der Sekundarschule ein erstes Bilderbuch «Das seltsame, gestreifte, lange Ding» verfasst hat, folgte im Jahr 2019 das zweite Werk mit dem Titel «Durchhalten!/Aufgeben?». Nun, knapp vier Jahre später, ist es soweit und das letzte Bilderbuch der Trilogie ist beendet: Peregrinus ist ein kleiner Paradiesvogel, der seine Heimat verlassen musste und ist dort, wo er auftaucht nicht willkommen. Erst als er Gelegenheit bekommt, über sein Schicksal zu berichten, ändert sich die Situation. Die junge Autorin zeigt in anschaulicher Weise auf, wie Vorurteile unsere Haltung gegenüber Fremdem oder Unbekanntem beeinflussen. Die behutsame Aufarbeitung der aktuellen gesellschaftlichen Themen Migration, Flucht und Umweltzerstörung ist kindsgerecht und kommt ohne moralischen Zeigefinger aus. Das Buch kann so auch gut in den Unterricht von Kindergarten und Unterstufe integriert werden. Auffallend ist, dass einige Figuren bereits in den früheren Bilderbüchern der Autorin vorkommen. Weil sie als Kind «Fortsetzungen» geliebt hat, dürfen auch ihre Heldinnen und Helden mehrere Abenteuer erleben. Nebst dem Verfassen der Texte hat Noemi Manhart ihre Bücher jeweils selbst illustriert. Die liebevoll gestalteten Bilder von Tieren und Landschaften sind bemerkenswert naturgetreu gefertigt. Das Zeichnen und Malen der Bilder ist zwar zeitaufwändig, für die Autorin jedoch eine Arbeit, die sie sehr gerne ausführt und auch gerne mit verschiedenen Materialien experimentiert. Wie es mit ihrer Autorinnenlaufbahn weitergeht, ist noch offen. «Meine Leidenschaft werde ich bestimmt weiter ausleben und so wird es sicher ein weiteres Bilderbuch geben. Nur der Zeitpunkt ist noch offen, da gerade mein PH-Abschluss und der Start in meine erste eigene Klasse bevorsteht.» meint Noemi Manhart.

Noemi Manharts Bücher sind im Buchhandel erhältlich oder können direkt unter noemi@family-manhart.ch bestellt werden. Ebenfalls sind die Bücher in der Bibliothek Ludothek Degersheim zur Leihe verfügbar.

17.05.2023Informationsanlass über Biodiversität für Landwirte und Private

Die Gemeinden Flawil und Degersheim organisieren einen Informationsanlass, um Landwirten und Privaten die Möglichkeiten zur Biodiversitätsförderung aufzuzeigen. Bei einer Begehung geben Fachleute Auskunft und stehen für Fragen zur Verfügung.
Flawil und Degersheim engagieren sich aktiv, um die Biodiversität auf ihren Gemeindegebieten zu fördern. Ein wichtiger Bestandteil davon ist das Vernetzungsprojekt Flawil-Degersheim, welches das Ziel hat, die natürliche Artenvielfalt auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche zu erhalten und zu fördern. An diesem Projekt sind rund 30 Landwirte aus Flawil und Degersheim beteiligt. Auch Private haben viele Möglichkeiten, um in ihren Gärten einen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität zu leisten. Um sowohl Landwirten wie auch Privaten die Förderung der Biodiversität näher zu bringen, führen die Gemeinden Flawil und Degersheim einen Informationsanlass durch:

Samstag, 3. Juni 2023, 09.30 Uhr bis 12.00 Uhr
Skilifthüsli Degersheim, Käh, 9113 Degersheim


Nach der Begrüssung folgt ein Rundgang durch das Gebiet am Skilift mit Informationen über die Biodiversität in unterschiedlichen Naturräumen. Dabei werden mögliche Massnahmen für Landwirte und Private aufgezeigt. Im Anschluss findet ein ungezwungener Austausch statt, bei dem auch spezifische Fragen beantwortet werden können. Dort besteht auch die Möglichkeit, sich über das Vernetzungsprojekt sowie über die Aktivitäten der Naturschutzvereine Flawil und Degersheim zu informieren. Nach 12.00 Uhr folgt der Ausklang mit Verpflegung vom Grill. Auch für Getränke ist gesorgt.

Eine Anmeldung ist nicht nötig, jedoch hilfreich zur Planung. Die Gemeinderatskanzlei Degersheim nimmt diese deswegen gerne unter 071 372 07 80 oder gemeinde@degersheim.ch entgegen.

17.05.2023Ergänzungsleistungen zur AHV und IV werden oft nicht bezogen

Gemäss Pro Senectute gibt es Personen im AHV-Alter, die trotz schwierigen finanziellen Verhältnissen keine Ergänzungsleistungen (EL) beantragen, obwohl sie bezugsberechtigt wären. Die Gründe für diese Zurückhaltung sind vielfältig. Die Pro Senectute bietet für Betroffene Beratung und Unterstützung an.
Die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV helfen dann, wenn Rente und Einkommen die minimalen Lebenskosten nicht decken können. Ergänzungsleistungen sind keine Sozialhilfe und es besteht ein rechtlicher Anspruch auf deren Bezug. Zusammen mit der AHV und IV gehören die Ergänzungsleistungen zum sozialen Fundament unseres Staates. Die Pro Senectute hat anfangs 2023 darauf hingewiesen, dass viele Personen im AHV-Alter keine Ergänzungsleistungen beantragen, obwohl ihnen diese aufgrund ihrer Einkommens- und Vermögenssituation zustehen würden. Oft stellen Betroffene aus verschiedenen Gründen gar keinen Antrag. Manche wissen nicht, dass es diese Leistungen gibt. Andere entscheiden sich bewusst gegen einen Antrag. Entweder ist ihnen der administrative Aufwand zu gross oder sie sind nicht in der Lage, die Formalitäten zu erledigen. Und wiederum andere möchten dem Staat nicht zur Last fallen, möchten nicht auf «fremdes» Geld angewiesen sein oder schämen sich schlicht dafür. Gemäss Pro Senectute ist dies bedauernswert, weil die Ergänzungsleistungen materielle Probleme lindern und dafür sorgen würden, dass die grundlegenden Bedürfnisse gedeckt werden können. Deswegen setzt sich die Pro Senectute dafür ein, dass alle Berechtigten Ergänzungsleistungen erhalten.

Beratung und Unterstützung
Seniorinnen und Senioren, welche Beratung oder Unterstützung bezüglich Ergänzungsleistungen benötigen, dürfen sich bei der Pro Senectute, Regionalstelle Gossau und St.Gallen Land melden:

Telefon: 071 388 20 50
E-Mail: gossau@sg.prosenectute.ch
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag (freitags nur bis 11.30 Uhr)

Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons St.Gallen (SVA) bietet unter der Telefonnummer 071 282 63 85 ebenfalls Unterstützung an.

24.02.2022Abrechnungspflicht für Selbständigerwerbende im Nebenerwerb

Wer eine selbständige Tätigkeit im Nebenerwerb ausübt, stellt sich sicherlich die Frage nach der AHV-Abrechnungspflicht.

Eine selbständige Tätigkeit, auch im Nebenerwerb, muss in jedem Fall angemeldet werden. Übersteigt jedoch das jährliche Einkommen aus dem selbständigen Nebenerwerb 2'300 Franken nicht, so ist man grundsätzlich beitragsbefreit. Die Anmeldeformulare können im Online-Schalter auf www.svasg.ch heruntergeladen oder bei der AHV-Zweigstelle Degersheim bezogen werden.

 

24.02.2022Zusammenarbeit mit dem Marktverband

Die Gemeinde Degersheim organisiert jährlich am ersten Montag im September und am Sonntag davor den traditionellen Degersheimer Jahrmarkt. Neu wird die Gemeinderatskanzlei bei der Organisation des Marktes durch den Ostschweizerischen Marktverband unterstützt. 
In der Pandemielage im Jahr 2020 beschloss der Gemeinderat, den Jahrmarkt abzusagen. Er erteilte aber dem Ostschweizerischen Marktverband die Bewilligung, selber einen Warenmarkt durchzuführen. Dabei zeigte sich, dass der Marktverband über ein grosses Know-how bei der Organisation von Märkten verfügt, von welchem die Gemeinde profitieren könnte. Mit einer Vereinbarung wurde nun geregelt, dass die Gemeinde bei der Organisation des Jahrmarktes künftig vom Ostschweizerischen Marktverband unterstützt wird. Neu erfolgt die Anmeldung direkt an den Marktverband, welcher in der Folge die Platzzuteilung vornimmt. Die Hauptverantwortung für den Jahrmarkt liegt aber weiterhin bei der Gemeinde. Somit ist auch sichergestellt, dass der Jahrmarkt im traditionellen Rahmen durchgeführt wird und einheimische Händler und Vereine diesen nach wie vor bereichern können. Das Anmeldeformular kann weiterhin auf der Gemeindehomepage in der Rubrik Freizeit -> Märkte heruntergeladen werden.

24.02.2022 Doch «es bizeli Fasnacht» zu spüren

Die Pandemie hat in den vergangenen Monaten auch diverse Traditionen eingeschränkt. So muss die Fasnacht in Degersheim dieses Jahr, so wie bereits im vergangenen Jahr, ohne Umzug auskommen. Ganz auf Traditionelles muss aber nicht verzichtet werden. Die Buebestängel, welche seit mehr als 100 Jahren während der Fasnacht verkauft werden, sind auch dieses Jahr erhältlich.
Wer schon einmal Buebestängel gegessen hat, hat sicher festgestellt, dass dieser Karamel beinhaltet. Was aber sonst noch alles in einen Buebestängel gehört und wie dieser fabriziert wird, bleibt geheim. Die ersten Buebestängel wurden vor mehr als 100 Jahren mit einem hauseigenen Rezept in der Konditorei Eppenberger hergestellt und werden seither während der Fasnachtszeit verkauft. Vor allem in den früheren Jahren, als Süssigkeiten teuer und nicht überall erhältlich waren, erfreuten sich die ca. 8,5 Zentimeter langen und 3 Zentimeter breiten Stängel grosser Beliebtheit. Für viele Degersheimerinnen und Degersheimer sind die Buebestängel deshalb auch eine Erinnerung an die Jugendzeit. Damit diese Tradition aufrechterhalten werden kann, wurde das Rezept über Generationen weitergegeben. Zuletzt auch, als das Kaffee Eppenberger zu einer Filiale von «Keller’s verwöhnt» wurde.

17.11.2019Die Abstimmungs- und Wahlresultate aus Degersheim liegen vor

Die Stimmzettel aus der Gemeinde Degersheim für den zweiten Wahlgang zu den Ständeratswahlen sowie für die vier kantonalen Vorlagen sind ausgezählt. Die detaillierten Ergebnisse finden Sie hier.

12.06.2019Mehr Biodiversität in Degersheim

Die Artenvielfalt nimmt in der Schweiz stetig ab. Immer mehr Pflanzen und Tiere sind bedroht, da ihre Lebensräume verschwinden. Teilweise braucht es aber gar nicht viel, um wieder solche Lebensräume zu schaffen. Die Gemeinde Degersheim will mit guten Beispiel vorangehen und fördert die Biodiversität, indem sie ihre Grünflächen entsprechend gestaltet und pflegt. Weiter unterstützt die Gemeinde das Vernetzungsprojekt der Landwirte, welches eine Vernetzung der Biodiversitätsförderflächen zum Ziel hat.

Die politische Gemeinde Degersheim hat wenig grosse, zusammenhängende Grünflächen zu bewirtschaften. Vorwiegend sind es kleine Landspickel an Strassenkreuzungen oder Rabatten. Zusammen mit den Grünflächen rund um die Schulhäuser oder in den Friedhöfen, kommt dennoch eine beachtliche Quadratmeterzahl zusammen. Mit einer ökologischen Aufwertung dieser Grünflächen kann die Gemeinde einen Beitrag zur Biodiversität leisten. Aus diesem Grund wird zurzeit ein Konzept erstellt, wie diese Flächen künftig bepflanzt und gepflegt werden sollen. Erste Projekte sind bereits umgesetzt. Insbesondere wurde in den letzten Jahren bei Bauvorhaben auf die Artenvielfalt und die Herkunft der Pflanzen geachtet.
Beispiel Oberstufenschulhaus
Anlässlich der Sanierung des Oberstufenschulhauses wurde auch die Umgebung neu gestaltet und bepflanzt. Alle Pflanzen, welche nicht heimisch waren, wurden entfernt und durch Wildblumenwiesen mit Salbei und Esparsetten und einheimischen Sträuchern wie der Felsenbirne und vielen anderen standortgerechte Pflanzen ersetzt. Mit der Verwendung von einheimischen Pflanzen alleine ist es noch nicht getan. «Vor allem die Pflege der Grünflächen beeinflusst die Biodiversität und muss darum möglichst naturnah erfolgen», sagt Simon Witzig, Leiter der Abteilung Werke in der Gemeinde Degersheim. Bei der Pflege der Grünflächen setzt er darum, wenn immer möglich, auf biologische Düngung.
Vielfältige Pflege
So wie die angestrebte natürliche Vielfalt, sollte auch die Pflege vielfältig sein. So wird ein steiles Wiesenbord, welches sich im Eigentum der Gemeinde befindet, statt gemäht von Geissen beweidet. «Über die Gemeinde hinweg soll ein Mosaik von verschieden bewirtschafteten Flächen entstehen», plant Simon Witzig. «Würden alle Flächen gleich bepflanzt und gepflegt, wäre das nicht gut.». Als schönes Beispiel dafür fügt er den Pflückgarten beim Kindergarten an der Bergstrasse an. «Die verschiedenen Nutzpflanzen in den sortendurchmischten Beeten beeinflussen sich gegenseitig positiv und reduzieren dadurch auch die Pflege».
Mission B
Nicht zuletzt durch die von Schweizer-Radio und Fernsehen (SRF) propagierte Mission B, ist Biodiversität momentan in aller Munde. In der Gemeinde Degersheim arbeitet man aber schon länger am Ziel, mit dem Label «Grünstadt» ausgezeichnet zu werden und bemüht sich darum nicht erst seit kurzem um Nachhaltigkeit. Die Natur ist aber darauf angewiesen, dass nicht nur die öffentliche Hand ihre Grünflächen naturnah gestaltet, sondern auch die privaten Grundeigentümer. Wer seine Flächen entsprechend gestaltet und pflegt, kann sie, wie es die Gemeinde Degersheim auch tut, auf der Homepage www.missionb.ch in einer Karte eintragen. Es wäre erfreulich, wenn Degersheim mit einer möglichst hohen Quadratmeterzahl glänzen könnte.
Vernetzungsprojekt
Die Gemeinde Degersheim unterstützt auch das Vernetzungsprojekt der Landwirte aus den Gemeinden Degersheim und Flawil. Dieses hat zum Ziel, die landwirtschaftlichen Nutzflächen naturverträglich zu bewirtschaften und die Biodiversitätsförderflächen miteinander zu vernetzten. So finden seltene Pflanzen und Tiere ihren Lebensraum auch in und neben der Landwirtschaft. Sie stabilisieren und stärken das Ökosystem, welches die Grundlage für die Landwirtschaft und eine intakte und vielfältige Natur bildet, welche wiederum wichtiger Faktor für eine hohe Lebensqualität ist.

09.05.2019Neues Gesicht in der Bibliothek

Das Team der Bibliothek Ludothek ist wieder vollzählig. Daniela Baumann hat ihre Tätigkeit am 1. Mai 2019 aufgenommen. Sie ist kein unbekanntes Gesicht: Bereits von 2005 bis 2013 hat sie in der Bibliothek gearbeitet. Der Gemeinderat freut sich, dass Daniela Baumann ins Team zurückgekehrt ist und wünscht ihr viel Freude bei der Arbeit.

09.05.2019Verkehrseinschränkungen aufgrund von Strassensanierungen

Am Montag, 13. Mai 2019, beginnen die Strassensanierungsarbeiten am Taaweg sowie an der Berg-Matt-Strasse. Durch die Sanierungsarbeiten kommt es zu Verkehrsbehinderungen.

 
Der Taaweg bleibt während den gesamten Sanierungsarbeiten bis im Herbst 2019 für den motorisierten Verkehr gesperrt. Die Zufahrt zu den Liegenschaften ist jedoch gewährleistet. Bei der Sanierung der Berg-Matt-Strasse wird der Verkehr während die Bauzeit einspurig geführt und mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Der Zugang zu den Liegenschaften Berg-Matt ist grundsätzlich gewährleistet, es kann jedoch zu Behinderungen kommen.

09.05.2019Neue Beschriftungen beim Kloster Magdenau

«Die Wege des Herrn sind unergründlich», heisst es im Brief an die Römer in der Bibel. Nicht auf unergründlichen Pfaden, sondern gut geleitet sind künftig die Wege der Besucher des Klosters Magdenau. Dank neuer Beschriftungen und Hinweistafeln findet sich nun jeder Gast bestens zurecht, weiss was wo ist und erhält gleich auch noch die wichtigsten Informationen. Die informativen und dekorativen Beschriftungen wurden am Mittwoch 24. April 2019 im Beisein einer grossen Gästeschar durch den Abt des Klosters mehrerau, Vinzenz Wohlwend, feierlich eingeweiht.

09.05.2019Badieröffnung verschoben / Einladung zum Fondueplausch

Geplant war das Schwimmbad Degersheim am Samstag, 11. Mai zu öffnen. Der späte Wintereinbruch hat die Verantwortlichen aber dazu veranlasst, die Eröffnung um eine Woche zu verschieben. Stattdessen findet am Samstagabend ein beim Schwimmbad Kiosk, ganz dem Wetter entsprechend, ein Fondueplausch statt.


 
Aufgrund des heftigen Schneefalls am vergangenen Wochenende und den doch sehr kalten Temperaturen in der laufenden Woche herrscht in Degersheim noch kein Sommerfeeling. Das eiskalte Wasser würde wohl nur wenige Sportler anziehen. Die Saisoneröffnung wurde darum um eine Woche auf den 18. Mai verschoben.

In Zusammenarbeit mit der Käserei Jud aus Wolfertwil, veranstalten die Pächter des Schwimmbadkiosks am Samstagabend einen Freiluftfondueplausch. Statt einem Sprung ins erfrischende Nass, gibt es also ein wärmendes Fondue und statt Badehose trägt man warme Kleider. Blanca und Aegid Gehr freuen sich für einmal über möglichst viele Nichtschwimmer.

Fondueplausch im Schwimmbad Degersheim:
Am Samstag, 11. Mai 2019 ab 18.00 Uhr gibt’s im Schwimmbad Degersheim Fondue à Discretion.
Der Anlass findet im Freien statt.
Über die Durchführung bei zweifelhafter Witterung gibt Blanca Gehr unter der Telefonnummer 079 209 93 32 Auskunft.

 

09.05.2019Degersheimer schweizweit an der Spitze

Seit dem 1. Mai ist die Degersheimer Bevölkerung bei schweiz.bewegt im Wettstreit mit vielen Gemeinden aus allen Regionen der Schweiz. Es geht darum, möglichst aktiv zu sein und Bewegungsminuten zu sammeln. Nach dem Auftaktwochenende lag Degersheim mit 155'152 Minuten schweizweit deutlich in Führung. Nun geht es darum, die Aktivität hoch zu halten, damit Degersheim bis Ende Monat die Spitzenposition verteidigen kann.
 
Trotz garstigem Wetter nahmen viele Degersheimerinnen und Degersheimer vergangenes Wochenende an den speziell zum Auftakt angebotenen Aktivitäten teil. In Gruppen oder alleine sammelten sie so bis zum Sonntagabend 155'152 Bewegungsminuten, gut 34'000 mehr als die erste Verfolgergemeinde, Lengnau aus dem Kanton Bern. Doch die Endabrechnung erfolgt erst am 2. Juni. Auch ohne spezielle Angebote kann und soll die Bevölkerung weiterhin aktiv sein. Wie man sich bewegt, spielt keine Rolle. Ob beim Walken, Wandern, Joggen, Turnen, Fahrradfahren oder auch bei Mannschaftssportarten. Wichtig ist aber, dass die Bewegungen registriert werden. Dafür scannt man vor und nach der Aktivität mit der App von schweiz.bewegt den entspechenden QR-Code ein. Dieser ist an den unten aufgeführten Orten zu finden. Die gesammelten Bewegungsminuten können auch per Mail an degersheimbewegt@bluewin.ch sendet werden. Das Degersheimer schweiz.bewegt OK freut sich, wenn Degersheim auch weiterhin von der Spitze grüssen könnte.

Die Self-Scanning-Stationen:
Postautohaltestelle Magdenau - Postautohaltestelle Wolfertswil - Bahnhof (beim Eingang zum Bahnhofbeck) – Gemeindehaus – Mehrzweckanlage Steinegg – Föhrenwäldli – Freibad - Postautohaltestelle Wolfhag



 

09.05.2019Über Entdecker, Forschern und Abenteurern –

Am Mittwochabend 1. Mai war die deutsche Autorin Maja Nielsen Gast in der Bibliothek Ludothek Degersheim. Die quirlige Powerfrau stellte ihre umfangreiche Sachbuchreihe „Abenteuer! Maja Nielsen erzaehlt“ vor.
Ihr ist es ein besonderes Anliegen Wissen zu vermitteln, indem sie es in spannende Geschichten einbindet. Das gelingt Maja Nielsen vortrefflich. Ihre spannenden Sachbücher über interessante Menschen lesen sich nicht selten wie Krimis. So gestalten sich oft auch ihre Recherchearbeiten, wenn sie auf den Spuren von Jane Goodall in Afrikas Urwälder unterwegs ist oder wenn sie Kontakt zur Raumfahrtstation ISS aufnimmt. Sachbücher sind auch im digitalen Zeitalter nicht aus dem Büchergestell wegzudenken. Sie vermitteln, untermalt mit vielen Fotos, kurzerhand wertvolles Wissen.
An ihrer Lesung in Degersheim erzählte Maja Nielsen unter anderem von der Begegnung mit dem Nachkommen von Napoleon und sie klärte die gespannten Zuhörerinnen und Zuhörer darüber auf wie sie es schafft echt klingende Urwaldgeräusche in ihre Hörbücher zu bringen. Authentisch ist ein wichtiges Stichwort im Schaffen der Autorin. Dass die Informationen korrekt sind, dazu trägt ein ganzes Team bei. Die gesammelten Fakten werden von allen Seiten auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft.
Beim anschliessenden Apéro wurden gegenseitig Abenteuererlebnisse ausgetauscht und über lebendige Geschichtsunterrichtsstunden diskutiert.
Die Bücher und Hörbücher von Maja Nielsen können in der Bibliothek Ludothek ausgeliehen werden.
 

09.05.2019Degersheim verschönern

Die Abteilung Werke der Gemeinde Degersheim pflegt das gesamte Gemeindegebiet. Die Mitarbeitenden halten die Strassen und Plätze sauber, pflegen die Pflanzen in öffentlichen Anlagen und sorgen damit für ein schönes Ortsbild. Immer wieder gibt es auch Privatpersonen, die regelmässig oder einfach bei guter Gelegenheit einen Beitrag zur Verschönerung des Dorfbildes und der Umgebung beitragen. So gesehen zum Beispiel beim Chrüz: Eine uns unbekannte Person sorgt für frischen Blumenschmuck und ist auch für die Pflege besorgt. Wieder jemand hat spontan einen Baumstrunk mit einem Osternest dekoriert. Die Gemeinde Degersheim freut sich über den Einsatz und die Kreativität ihrer Bewohner und möchte sich an dieser Stelle bei allen ganz herzlich bedanken, welche Degersheim und seine Naherholungsgebiete auf irgendeine Art verschönern und so zu einer positiven Wahrnehmung beitragen.
 

08.05.2019Mobiles WC im Föhrenwäldli

Der beliebte Rastplatz im Föhrenwäldli ist in der ganzen Region bekannt und wird immer wieder gerne aufgesucht. Jetzt konnte das Areal mit einer öffentlichen Toilette ergänzt werden – ein Angebot, das die vielen Besucher «im Notfall» bestimmt schätzen werden.

 
Vor allem in der warmen Jahreszeit lädt das Föhrenwäldli zum Verweilen in der Natur und zu erholsamen, Stunden ein. Bisher fehlte eine öffentliche Toilette. Nun konnte ein oft gehörter Wunsch erfüllt werden. Das neue WC-Häuschen steht neben dem Wasserreservoir und wird von einer externen Firma regelmässig gereinigt und gewartet.
 

09.08.2018Abfallsäcke erst am Montagmorgen bereitstellen

Mitarbeiter der Abteilung Sicherheit und Werke mussten in letzter Zeit wieder vermehrt feststellen, dass an diversen Orten im Gemeindegebiet Abfallsäcke zu früh bei den Sammelorten deponiert  werden.
 
Wenn die Säcke zu früh bereitgestellt werden, ist der menschliche Abfall buchstäblich gefundenes Fressen für wilde Tiere, welche die Säcke zerreissen. Die Aufräumarbeiten sind für die betroffenen Angestellten der Gemeinde sehr unangenehm und zeitintensiv.

Alle Einwohnerinnen und Einwohner werden gebeten, als Beitrag für ein sauberes Dorf, ihre Abfälle erst am Montagmorgen ab 7.00 Uhr bereitzustellen und nicht bereits am Sonntagabend im Freien zu deponieren.

Weitere Informationen zur Abfallentsorgung finden Sie im Abfallkalender der Gemeinde Degersheim (www.degersheim.ch/Dienstleistungen/Entsorgung).

31.07.2018Verhaltensregeln Feuerverbot

Im kanton St. Gallen herrscht bis auf Widerruf absolutes Feuerverbot! Doch was heisst das genau?
 

Bitte beachten Sie folgende Verhaltensregeln zum absoluten Feuer- und Feuerwerksverbot im Kanton. Die Verhaltensregeln sind verbindlich und gelten auf dem gesamten Kantonsgebiet.
 
Es ist generell verboten, …
  • offene Feuer im Freien zu entfachen. Dies beinhaltet die Nutzung von jeglichen Arten von Holz- und Kohlegrills, Cheminées, Pizzaöfen, Smokers etc.
  • Feuer in Feuerschalen, Tonnen oder anderen Feuerstellen zu entfachen. 
  • im Freien Kerzen anzuzünden. 
  • Feuerwerke zu zünden, auch keine Vulkane oder Bengalische-Zündhölzer.
  • Himmelslaternen, Ballone mit Wunderkerzen, Glücks- und Wunschlaternen oder Kong-Ming-Laternen steigen zu lassen. 
  • im Wald zu rauchen und im restlichen Kantonsgebiet brennende Streichhölzer und Raucherwaren wegzuwerfen.
 
Man darf, …
  • im Freien einen Gasgrill benützen, wenn er auf einem nichtbrennbaren Untergrund steht. Man muss aber 40 Meter Abstand zum Waldrand halten.
  • einen Elektrogrill benützen, wenn er auf einem nichtbrennbaren Untergrund steht.
  • im Freien rauchen, aber nur ausserhalb des Waldes. Die Asche ist auch zuhause im Garten in einem Aschenbecher oder in einem anderen nicht brennbaren Behältnis zu entsorgen. Bevor man den Aschenbecher leert, soll man sich vergewissern, dass nichts mehr brennen kann. Es ist strengstens verboten, Streichhölzer und Raucherwaren achtlos wegzuwerfen.  
Mehr erfahren

14.12.2017Handänderungen November

Im November hat das Grundbuchamt Degersheim folgende Handänderungen vorgenommen.

Veräusserin: Bodenmann Immobilien AG, mit Sitz in Waldstatt AR Erwerber: Sutter Alfred und Sutter-Maier Beatrice, Mogelsberg (zu je 1/2 Miteigentum) Grundstück: Nr. 1614, Zeisigstrasse, 9113 Degersheim Fläche: 832 m2, Acker/Wiese/Weide

Veräusserer: Hollenstein Josef, St.Gallen Erwerber: Looser Andreas und Looser Aurelia, Degersheim (zu je 1/2 Miteigentum) Grundstück: Nr. 448, Feldstrasse 16, 9113 Degersheim Gebäude: Wohnhaus Vers.Nr. 320 Fläche: 443 m2, Gebäude, übrige befestigte Fläche, Gartenanlage

14.12.2017Stelle besetzt

Der Gemeinderat hat die Kündigung von Jasmin Egli zum Anlass genommen, in der Abteilung Sicherheit und Werke strukturelle Anpassungen vorzunehmen. Neu wird das Facility Management (Liegenschaftsverwaltung) professionalisiert. Als Leiterin dieses neuen Fachbereichs wurde Noemi Koller gewählt.

Jasmin Egli hat ihre Anstellung als Assistentin in der Abteilung Sicherheit und Werke per Ende Januar 2018 gekündigt. Sie wird sich in der Wintersaison als Skilehrerin betätigen und plant im Anschluss daran ein Studium zu absolvieren. Der Gemeinderat bedauert den Weggang von Jasmin Egli sehr und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute.

Zwei Bereiche gebildet
Die Abteilung Sicherheit und Werke umfasst ein sehr breites und vielseitiges Arbeitsfeld. Der Gemeinderat hat nach der Kündigung von Jasmin Egli entschieden, aus der Abteilung zwei Fachbereiche zu bilden. Der Bereich Werke ist für die Wasserversorgung und den Werkhof zuständig und wird durch Christian Moser geleitet. Das Liegenschaftsmanagement, welches auch die Betreuung von Infrastruktur und Technik, sowie die Raum-, Wohnungs- und Schlüsselverwaltung umfasst, wird neu als Facility Management bezeichnet. Die Stelle in der Bereichsleitung Facility Management wurde daraufhin zur Bewerbung ausgeschrieben.

Koller als Fachfrau
Auf die ausgeschriebene Stelle gingen zahlreiche Bewerbungen ein. Der Gemeinderat freut sich, mit Noemi Koller eine ausgewiesene Fachfrau gefunden zu haben. Sie hat an der Zürcher Hochschule ZHAW Facility Management studiert und in den letzten Jahren Berufserfahrung in verschiedenen Bereichen und Unternehmungen gesammelt. Die 28-jährige ist in Degersheim aufgewachsen und kennt als langjährige Blauring-Leiterin die Gegebenheiten vor Ort bestens. Noemi Koller wohnt in St. Gallen und wird die Stelle im März 2018 antreten. Der Gemeinderat wünscht ihr viel Freue in ihrer neuen Tätigkeit.

07.12.2017Sanierung der Staatsstrasse Degersheim-Bleimoos-Tal

Zum wiederholten Mal hat der Gemeinderat Degersheim die Totalsanierung der Staatsstrasse Degersheim-Bleimoos-Tal im kantonalen Strassenbauprogramm 2019 bis 2023 eingegeben. Aufgrund der Grösse der nötigen Eingriffe und der Vielzahl der beim Kanton eingegangenen Gesuche muss davon ausgegangen werden, dass die Strasse nicht umfassend saniert wird. Im Rahmen des Strassenunterhaltsprogramms sollten aber einzelne Teilsanierungen möglich sein.
Aufgrund der Eingabe in das 16. Strassenbauprogramm  2014 bis 2018 führte das kantonale Tiefbauamt eine Variantenstudie für die Staatsstrasse Degersheim – Bleimoos – Tal durch. Dabei wurden auf der bestehenden Strecke verschiedene Querschnitte, Begegnungsfälle, Radien und Geschwindigkeiten untersucht. Bei der vertieften Bearbeitung mehrerer Varianten zeigte sich jedoch, dass je nach Ausbaustandard sehr umfassende Eingriffe nötig sind. Da dem Kanton für das 17. Strassenbauprogramm 2019 bis 2023 über  1000 Gesuche vorliegen, ist eine Totalsanierung der Staatsstrasse in Richtung Herisau momentan eher unwahrscheinlich.

Das Tiefbauamt des Kantons St.Gallen hat jedoch in Aussicht gestellt, dass einzelne Streckenabschnitte im Rahmen des Unterhaltsprogramms des Strassenkreisinspektorates (SKI) optimiert werden könnten. Aufgrund der Tatsache, dass die Eingabe im Strassenbauprogramm 2019 bis 2023 mutmasslich aber keine Aufnahme findet, beantragte der Gemeinderat die Teilsanierungen von mindestens zwei Streckenabschnitten. Zudem wird die Sanierung des Knotens Bleimoos im Rahmen des 18. Strassensanierungsprogramms 2024 bis 2028 beantragt. In welchem Zeitraum die Sanierungen ausgeführt werden, entscheidet das Strassenkreisinspektorat.

07.12.2017Musikalische Glanzlichter

Zum 40-jährigen Jubiläum der Musikschule Degersheim haben die Musikschülerinnen und -Schüler am 25. November 2017 musikalische Glanzlichter präsentiert.

Das Wetter war nass und kalt an diesem Samstag. Trotzdem haben viele Zuhörerinnen und Zuhörer den Weg in die Katholische Kirche Degersheim gefunden und wurden mit einer stimmungsvollen Atmosphäre belohnt.
Das Programm zum Thema „Musikalische Glanzlichter“ war abwechslungsreich. So durfte den Klängen von Violinen und Celli gelauscht werden. Pan-, Block- und Querflötentöne umrahmten den Nachmittag ebenso wie Musik der Klavinova und Kirchenorgel. Voradventliche Musik gab es auch von der Gitarre, dem Marimaphon und der Trompete. Musikschulleiterin Trudi Stutz darf auf ein gelungenes Konzert mit musikalischen Glanzlichtern und Glanzleistungen der Musikschülerinnen und Musikschüler zurückblicken.

Jetzt anmelden für die Musikschule
Willst du auch ein Instrument spielen lernen und vielleicht künftig an einem Konzert mitmusizieren? Melde dich bis zum 10. Dezember 2017 für den Musikunterricht in der Musikschule Degersheim an (oder ab).
Kontakt:
Musikschule Degersheim, Turnplatzweg 4, 9113 Degersheim oder per E-Mail an trudi.stutz@schule-degersheim.ch
 

30.11.2017Tag der Freiwilligenarbeit - Herzlichen Dank für das wertvolle Engagement

Am 5. Dezember 2017 ist Tag der Freiwilligenarbeit. Auch in Degersheim engagieren sich viele Personen ehrenamtlich zu Gunsten der Allgemeinheit. Diese Einsätze sind von unschätzbarem Wert und verdienen grosse Anerkennung. Der Gemeinderat Degersheim dankt allen, welche in ihrer Freizeit und ohne Entgelt Grossartiges leisten.

In verschiedensten Bereichen werden Aufgaben von Freiwilligen wahrgenommen. Vielfach organisiert in Vereinen, aber auch im Stillen und abseits von grossen Organisationen, werden unschätzbare Dienste geleistet. Sei es in der Jugendarbeit, in Sportvereinen, bei der Unterstützung von Betagten oder Migranten, im Umweltbereich, bei der Pflege von Wanderwegen und vielem mehr. Die engagierten Personen erhalten für ihren Einsatz keine oder nur eine geringe Entschädigung. Diese selbstlosen Engagements erleichtern das Zusammenleben und tragen viel zur Lebensqualität in Degersheim bei. Allen ehrenamtlich tätigen Personen gebührt unser Respekt und unser Dank.

30.11.2017Baubewilligungen November

Folgende Bauprojekte wurden im November 2017 vom Gemeinderat Degersheim bewilligt:
Bauherrschaft: Memisheva Sesil Elmieva, Bahnhofstrasse 18, 8353 Elgg Grundeigentümer: Nesanir-Aldemir Makbule und Bektas, Zelgmattstrasse 16, 8956 Killwangen Bauvorhaben: Errichtung Schaufensterbeschriftung Standort: Grundstück Nr. 210, Haupstrasse 66, 9113 Degersheim

Bauherrschaft: Bänziger Annamarie, Winterhaldenstrasse 8, 9113 Degersheim Grundeigentümer: Bänziger Annamarie, Winterhaldenstrasse 8, 9113 Degersheim Bauvorhaben: Heizungssanierung beim Wohnhaus Assek. Nr. 1387 Standort: Grundstück Nr. 535, Winterhaltenstrasse 8, 9113 Degersheim

Bauherrschaft: Gehrig Markus und Romana, Bienenweg 8, 9116 Wolfertswil Grundeigentümer: Gehrig Markus und Romana, Bienenweg 8, 9116 Wolfertswil Bauvorhaben: Errichtung Luft-Wasser-Wärmepumpe beim Wohnhaus Assek.Nr. 854 Standort: Grundstück Nr. 1080, Bienenweg 8, 9116 Wolfertswil 

Bauherrschaft: Schneider Hans Peter und Christa, Ifang 741, 9113 Degersheim Grundeigentümer: Schneider Hans Peter, Ifang 741, 9113 Degersheim Bauvorhaben: Errichtung Luft-Wasser-Wärmepumpe beim Wohnhaus Assek.Nr. 741 Standort: Grundstück Nr. 926, Ifang, 9113 Degersheim

Bauherrschaft: Schenker Markus und Marianna, Taubenstrasse 7, 9113 Degersheim Grundeigentümer: Schenker Markus und Marianna, Taubenstrasse 7, 9113 Degersheim Bauvorhaben: Neubau Photovoltaikanlage auf dem Wohnhaus Assek. Nr. 2029 Standort: Grundstück Nr. 1586, Taubenstrasse 7, 9113 Degersheim

Bauherrschaft: Eugster Hanspeter und Manuela, Säntisstrasse 8, 9113 Degersheim Grundeigentümer: Eugster Hanspeter und Manuela, Säntisstrasse 8, 9113 Degersheim Bauvorhaben: Heizungssanierung beim Wohnhaus Assek. Nr. 374 Standort: Grundstück Nr. 496, Säntisstrasse 8, 9113 Degersheim

Bauherrschaft: Zürcher Samuel und Susanna, Lindenhofweg 2, 9113 Degersheim Grundeigentümer: Zürcher Samuel und Susanna, Lindenhofweg 2, 9113 Degersheim Bauvorhaben: Heizungssanierung beim Wohnhaus Assek. Nr. 1877 Standort: Grundstück Nr. 616, Lindenhofweg 2, 9113 Degersheim

30.11.2017Erweiterungsbedarf bei der Abwasserreinigungsanlage Oberglatt

Die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Oberglatt stösst an ihre Kapazitätsgrenze. Zudem erfüllt sie nicht mehr alle gesetzlichen Anforderungen und muss daher erweitert und teilweise erneuert werden. Die an die ARA angeschlossenen Verbandsgemeinden beteiligen sich anteilsmässig an den Mehrkosten für die Investitionen und den Betrieb. In der Gemeinde Degersheim müssen diese Mehrausgabe an der kommenden Bürgerversammlung im März 2018 genehmigt werden.

Zur Aufbereitung des Abwassers ist die Gemeinde Degersheim dem Abwasserzweckverband Flawil – Degersheim – Gossau (AVFDG) angeschlossen. Dieser betreibt die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Oberglatt auf dem Gebiet der Gemeinde Flawil, welche in den Jahren 1999 bis 2003 das letzte Mal ausgebaut wurde. Durch die stetig ansteigende Abwassermenge im Einzugsbereich hat die ARA Oberglatt nun ihre Kapazitätsgrenze erreicht. Deshalb muss die biologische Reinigungsstufe (Biofiltration) erweitert werden. Zudem sind die Anforderungen an die Reinigungsleistung stetig angestiegen. Sogenannte Mikroverunreinigungen, welche die Gewässerökologie beeinflussen, können in der bestehenden ARA nur schlecht beseitigt werden. Gemäss der Gewässerschutzgesetzgebung müssen grössere ARA, wie die ARA Oberglatt, ab dem Jahr 2022 auch solche Mikroverunreinigungen eliminieren können.

Projektkosten
Entsprechend liegt ein Projekt vor, welches die Erweiterung der biologischen Reinigungsstufe und den Neubau einer Anlage zur Beseitigung von Mikroverunreinigungen vorsieht. Die gesamten Investitionskosten belaufen sich voraussichtlich rund CHF 20 Mio. Der Bund subventioniert die Anlage zur Beseitigung von Mikroverunreinigungen mit 75%. Insofern betragen die Kosten für den AVFDG nach Abzug der Bundessubventionen ca. CHF 11 Mio. Die drei Verbandsgemeinden tragen die jährlichen Mehrkosten, bestehend aus den Kreditzinsen, Abschreibungen und dem Betriebsaufwand, anteilsmässig.

Anteil der Gemeinde Degersheim
Der Anteil der Gemeinde Degersheim an die Investitionskosten beläuft sich nach Abzug der Bundessubventionen auf CHF 1.24 Mio. Da der Bund seine Subventionen aber erst zusichert, wenn alle Verbandsgemeinden ihre Kredite zugesprochen haben, muss die Gemeinde Degersheim einen Beitrag in der Höhe von CHF 2.31 Mio. zusichern. Gemäss Gemeindeordnung müssen neue Ausgaben in dieser Höhe von der Bürgerschaft genehmigt werden. Das betreffende Geschäft wird der Degersheimer Bürgerschaft an der Bürgerversammlung vom 26. März 2018 vorgelegt.

30.11.2017Neuer Feuerwehr-Ortskommandant

Der Verwaltungsrat des Sicherheitsverbundes Region Gossau (SVRG) hat Steve Bischof als neuen Ortskommandanten der Feuerwehr Degersheim gewählt. Der 37-jährige ist Mitglied des Degersheimer Offizierskaders und hat den Kommandantenkurs im Jahr 2016 absolviert.

Nach dem Rücktritt von Christian Moser hat der Verwaltungsrat des SVRG an seiner Sitzung vom 20. November 2017 Steve Bischof als neuen Ortskommandanten der Feuerwehr Degersheim gewählt. Steve Bischof ist 37 Jahre alt und gehört als Oberleutnant dem Offizierskader der Feuerwehr Degersheim an. Durch seine Erfahrungen, die er im Offizierskader sammeln konnte, verfügt er über die nötigen Fach-, Führungs- und Sozialkompetenzen um das Amt des Ortskommandanten ausüben zu können. Gleichzeitig mit seiner Wahl wurde Steve Bischof zum Major befördert. Der Verwaltungsrat des Sicherheitsverbundes Region Gossau und der Gemeinderat Degersheim gratulieren Steve Bischof zur ehrenvollen Wahl und wünschen ihm viel Glück in seiner verantwortungsvollen neuen Aufgabe

30.11.2017Gemeinde-Tageskarte: Rabattaktion bleibt bestehen

Die Gemeinde Degersheim bietet täglich fünf unpersönliche „Gemeinde-Tageskarten“ der zweiten Klasse an. Die Tageskarten ermöglichen freie Fahrt auf allen Strecken der SBB sowie den meisten Privatbahnen, städtischen Nahverkehrsmitteln und vielen Schiffsbetrieben der Schweiz.

 
In den vergangenen Jahren wurden die Tages-GA‘s der Gemeinde Degersheim für 43.00 Franken pro Stück verkauft. Dieser Preis deckt die Kosten nicht mehr. Der Gemeinderat hat beschlossen, den Verkaufspreis der Tageskarten für das Jahr 2018 um 2.00 Franken auf 45.00 Franken zu erhöhen. Tageskarten für das Jahr 2018 können bereits jetzt telefonisch, am Schalter oder unter www.degersheim.ch reserviert werden.
Rabattaktion hat sich bewährt
Im Rahmen einer Rabattaktion besteht die Möglichkeit, freie Tages-GA‘s am selben Tag oder am Vortag ab 16.00 Uhr zum halben Preis zu erwerben. Fürs Wochenende und für den Montag gilt diese Aktion bereits ab Freitagmittag 12.00 Uhr. Der Gemeinderat Degersheim hat entschieden, die Rabattaktion auch im Jahr 2018 anzubieten. Für Tages-GA’s zum reduzierten Preis sind keine Reservationen möglich. Die Tageskarten müssen am Schalter des Einwohneramtes persönlich abgeholt und bezahlt werden.

29.11.2017Mehrjahrgangsklasse wird eingeführt

Die Schule Degersheim führt im nächsten Schuljahr zwei erste Klassen und neu zusätzlich eine Mehrjahrgangsklasse. Grund dafür ist die demographische Entwicklung. Mit dieser Neuerung gelingt es der Schule, keine zu grossen Klassen zu bilden.

Zwischen 1. August 2011 und 31. Juli 2012 sind so viele Kinder geboren, dass die Schule Degersheim im Sommer 2016 einen zusätzlichen Kindergarten eröffnet hat. Die logische Folge: Auf das Schuljahr 2018/19 treten so viele Schülerinnen und Schüler in die 1. Primarklasse ein wie schon lange nicht mehr. Der Schulrat hat deshalb entschieden, zwei Jahrgangsklassen (reine 1. Primarklasse) und eine Mehrjahrgangsklasse (1./2. Primarklasse) einzuführen.

Neues altes System
Wenn jemand von Mehrjahrgangsklassen spricht, denken viele an Dorfschulen. Auch in Degersheim ist das System nicht unbekannt. Schulratspräsidentin Annemarie Schwizer erinnert sich: „Bereits vor etwas mehr als zehn Jahren wurden Mehrjahrgangsklassen im zwei Jahres Rhythmus geführt.“ Diese Organisationsform sei aufgehoben worden, weil die Schülerzahlen rückläufig waren. Das System der Mehrjahrgangsklassen eignet sich, grosse Schwankungen bei der Schülerzahl abzufedern. Einerseits können dadurch grosse Klassen – 25 Kinder und mehr – verhindert werden. „Andererseits wirkt sich die Altersdurchmischung positiv auf das Sozialverhalten aus“, ergänzt der zuständige Schulleiter Reto Brüllmann. So sollen ältere und jüngere Kinder nicht einfach nebeneinander, sondern von– und miteinander lernen.

Schulhaus Sennrüti bietet Platz
Die Schulratspräsidentin blickt beruhigt auf den kommenden Sommer. „Die baulichen Massnahmen halten sich in Grenzen. Wir können die bestehenden Räumlichkeiten nutzen.“ Geplant ist, dass im Erdgeschoss des Schulhaus Sennrüti ein neues Klassenzimmer eingerichtet wird. Das Lehrerzimmer wird deshalb neu in der Hauswartwohnung eingerichtet, welche derzeit leer steht. Auch für die Folgejahre besteht genügend Schulraum. Obwohl die Schule mit einem sechsten Kindergarten im Schuljahr 2018/19 plant, reicht der Schulraum für die nächsten Jahre aus.

Klasseneinteilung keine Besonderheit
Die Klasseneinteilung wird durch die neue Klasse im nächsten Frühling zwar etwas anspruchsvoller, berichtet Reto Brüllmann. Es gebe aber keine grundlegenden Änderungen. Die Kinder werden wie gewohnt auf die Klassen aufgeteilt. Der Schulleiter konkretisiert: „Leistungsfähigkeit, soziale Herkunft, die Muttersprache und Schulwege bilden die Grundlage für die Einteilung.“

Begriffserklärung

Jahrgangsklassen
Die Schülerinnen und Schüler von Jahrgangsklassen haben (mehr oder weniger) alle denselben Jahrgang. In Jahrgangsklassen befinden sich auch Schülerinnen und Schüler, welche nicht den „richtigen“ Jahrgang haben, z.B. weil sie eine Klasse wiederholt haben oder später eingeschult wurden.

Mehrjahrgangsklassen
In Mehrjahrgangsklassen unterrichtet eine Lehrperson zwei oder mehr Jahrgänge im gleichen Schulzimmer. Die Lehrperson führt die einzelnen Klassen insbesondere in den promotionswirksamen Fächern nebeneinander. In anderen Fächern unterrichtet die Lehrperson alle Schülerinnen und Schüler der Klasse gemeinsam.

Altersdurchmischtes Lernen
Im altersdurchmischten Lernen werden Schülerinnen und Schüler unabhängig ihres Alters gemeinsam und differenziert nach ihrem Entwicklungs- und Lernstand beschult. Lehrpersonen und Schülerinnen und Schüler nutzen die Heterogenität als Ressource für das Lernen im Unterricht und Zusammenleben.

23.11.2017FLADE-Blatt per Mail abonnieren

Medieninfos, amtliche Bekanntmachungen, Aktualitäten von Firmen und Vereinen sowie den Veranstaltungskalender der Gemeinde Degersheim finden Sie im wöchentlichen FLADE-Blatt der Gemeinden Degersheim und. Flawil Das FLADE-Blatt ist jedoch nicht nur in Papierform sondern auch als Newsletter erhältlich - natürlich kostenlos.
 
Der Newsletter wird jede Woche am Freitag per E-Mail an alle die Abonnenten versendet. Abonnieren sie das elektronische Flade-Blatt jetzt kostenlos per E-Mail an gemeinde@degersheim.ch oder auf unserer Homepage www.degersheim.ch unter der Rubrik FLADE-Blatt. Ihre persönlichen Daten werden ausschliesslich für den Versand des FLADE-Blatts per E-Mail verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Wir freuen uns wenn, über möglichst viele Interessenten.

16.11.2017Räbenliechtliumzug

Am Freitag, 24. November 2017, findet von 18.00 bis ca.20.00 Uhr der Räbenliechtliumzug statt. Start ist beim Dorfplatz. Die Route führt über die Hauptstrasse bis zur Medicus Drogerie, über die Kirchstrasse, hinunter zum blumenladen Eggenberger, entlang der Neugasse bis zur Nolato Treff AG und wieder zurück zum Dorfplatz.

Nach der Rückkehr gibt es für alle, die am Umzug mitgelaufen sind, ein Wienerli mit Brot und einen warmen Punsch. 

Der Umzug findet bei jedem Wetter statt! Es sind auch Kinder eingeladen, die zu Hause eine Räbe geschnitzt haben!
 

16.11.2017Bald ist wieder der Samichlaus unterwegs

Am 6. Dezember ist der Tag des Heiligen Sankt Nikolaus. Während dieser Zeit machen sich die Samichläuse mit ihren Gehilfen auf den Weg zu den Kindern. In Degersheim kann man dafür Mitglieder der Chlausgruppe engagieren.
Vor rund sieben Jahren wurde die Chalausgruppe von den jetzigen Mitgliedern übernommen. Bei der Sitzung im Oktober plant die Chlausgruppe die für sie arbeitsreiche Zeit. Danach werden bereits die Anmeldungen für die Familienbesuche entgegengenommen, die Termine vereinbart und die Chlaus-Zentrale eingerichtet. Dann geht es los mit den sogenannten „Chlaus-Tagen“. Dazu zählen der Einsatz am Weihnachtsmarkt und die zahlreichen Familienbesuche. Einmal im Jahr unternehmen die Samichläuse mit ihren Schmutzlis einen Ausflug. Bei diesem wird vor allem die Kameradschaft gepflegt und über schönen Erlebnisse und Erfahrungen aus der letzten Chlaus-Zeit berichtet.

Neun Samichläuse
Die Chlausgruppe Degersheim wird jedes Jahr konstant gebucht, es findet aber ein steter Wechsel statt. Während sich Familien mit Kindern, welche dem Chlausalter entwachsen sind, verabschieden, freuen sich neue Familien über den Besuch des Samichlauses. Trotzdem wurde die Gruppe dieses Jahr aufgestockt. Nebst den bisherigen sieben Mitgliedern sind nochmals zwei der Gruppe beigetreten.

Tradition
Auf die Frage, ob der Esel mit von der Partie sei, antwortet René Forrer, Leiter der Chlausgruppe schmunzelnd: „Nein, niemand von uns besitzt einen Esel. Ist der Wunsch da, was auch schon vorgekommen ist, so haben wir eine Anlaufstelle, bei der wir ein Tier ausleihen können.“ Die Chlausgruppe ist sehr stolz auf ihr Handwerk. Sie möchte diese wichtige Tradition zu bewahren und den Kindern Freude bereiten. Der Verein finanziert sich über Spenden und alle Mitglieder im Verein erfüllen ihre Aufgabe ehrenamtlich. Ihr Lohn sind die freudigen, erwartungsvollen Kinderaugen in die sie bei den Familienbesuchen sehen können.

Der Samichlaus und die Angst
„Spannend zu sehen ist auch, wie sich die Kinder während eines Jahres verändern“, so René Forrer. In der Regel besucht der Samichlaus mehrere Jahre hintereinander die gleiche Familie und kennt die Kinder dadurch gut. Der Umgang der Kinder mit dem Samichlaus kann aber von Jahr zu Jahr unterschiedlich sein. Je nach Gewissen, kann es schon vorkommen, dass auch ein älteres Kind auf einmal wieder ein bisschen mehr Angst hat. Angst vor den Besuchen des Samichlaus braucht aber niemand zu haben. Sie sind ein freudiges Ereignis, sowohl für die besuchten Familien, wie auch für die Mitglieder der Chlausgruppe.

16.11.2017Steuersituation in Degersheim

Die Steuerfüsse sind immer wieder ein Thema. Verglichen mit der Entwicklung der Gemeindesteuerfüsse in der Region Wil ist Degersheim die einzige Gemeinde, welche den Steuerfuss in den vergangenen Jahren auf 162 % angehoben hat.
 
FLADE-Blatt: Wie viel Geld entspricht ein Steuerprozent in Degersheim?
Monika Scherrer: Ein Steuerprozent entspricht rund CHF 59‘000.00

FLADE-Blatt: Wieso musste Degersheim als einzige Gemeinde in der Region Wil den Steuerfuss erhöhen, während andere reduziert haben?
Monika Scherrer: Das erste Budget  unter meiner Führung (2013) fiel mit dem Sparpaket II des Kantons zusammen, was zur Folge hatte, dass der Steuerfuss von 157 auf 162 % angehoben werden musste, damit der prognostizierte Aufwandüberschuss aufgefangen werden konnte. Aufgrund dieser Ausgangslage wurde im Herbst 2013 eine ausserordentliche Bürgerversammlung anberaumt und Sparmassnahmen, u.a. die Schliessung des Hallenbades, beschlossen. Mit dem II. Nachtrag zum Finanzausgleichsgesetz vom 28. Januar 2014 wurde der Übergangsausgleich im Finanzausgleichsgesetz wieder aufgenommen. Der Übergangssteuerfuss beträgt 162 %. Die Gemeinde Degersheim stellte in der Folge 2014 erstmals Antrag auf einen Beitrag aus dem Übergangsausgleich.

FLADE-Blatt: Sie haben in der Vergangenheit immer wieder betont, dass Degersheim bis Ende des Jahres 2020 aus dem kantonalen Übergangs-Ausgleich aussteigen und somit den Steuerfuss senken möchte. Ist dies immer noch aktuell?
Monika Scherrer: Das ist noch immer so. Wir werden Ende 2020 aus dem Übergangs-Ausgleich aussteigen und danach den Steuerfuss kontinuierlich senken können.

FLADE-Blatt: Ist es immer noch korrekt, dass der Übergangs-Ausgleich seitens des Kantons spätestens Ende 2022 ausläuft? Stimmt es, dass Degersheim pro Jahr knapp 1,4 Millionen Franken an Kantonsgelder aus dem Übergangs-Ausgleich kassiert?
Monika Scherrer: Das ist korrekt. Der Übergangs-Ausgleich läuft Ende 2022 aus.

FLADE-Blatt: Stimmt es, dass Degersheim pro Jahr knapp 1,4 Millionen Franken an Kantonsgelder aus dem Übergangs-Ausgleich kassiert?
Monika Scherrer: In den Jahren 2014 und 2015 musste der budgetierte Betrag aus dem Übergangsausgleich dank massiver Einsparungen und gutem Steuereingang nicht beansprucht werden. Mit der Sanierung des Oberstufenschulhauses wurde letztes Jahr eine erste grosse Abschreibungstranche fällig, sodass rund 480‘000 Franken an Mitteln aus dem Übergangsausgleich bezogen wurden, notabene wiederum bei weitem nicht der budgetierte Betrag. Auch im laufenden Jahr werden Dank straffer Haushaltführung und gutem Steuereingang die zur Verfügung stehenden Mittel aus dem Übergangs-Ausgleich mutmasslich nicht ausgeschöpft. Demzufolge ist Ihre Aussage falsch.

FLADE-Blatt: Etwas despektierlich wird Degersheim als «Armenhaus des Kantons» bezeichnet. Was entgegnen Sie darauf?
Monika Scherrer: Es stellt sich die Frage, ob im privaten Bereich derjenige mit den höchsten Schulden als der Ärmste bezeichnet werden kann?
Im Ernst: Es ist bekannt, dass Degersheim die höchste pro Kopf Verschuldung im Kanton ausweist – und dies seit vielen Jahren. Seit meinem Amtsantritt konnten wir dank der günstigen Zinsentwicklung, die Fremdkapitalzinsen um nahezu 50 Prozent reduzieren. Die Anpassung der Fremdkapitalzinsen nach unten wird sich auch in den kommenden Jahren noch fortsetzen, da langjährige Verträge und gute Konditionen ausgehandelt werden konnten. Dass sich das wieder ändern wird, ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Deshalb ist es das absolut prioritäre Ziel des Gemeinderates, das Fremdkapital in den kommenden Jahren zu reduzieren.

FLADE-Blatt: Wie wichtig ist der Steuerfuss für die Attraktivität einer Gemeinde?
Monika Scherrer: Der Steuerfuss ist einer von mehreren Faktoren, welcher eine Gemeinde attraktiv oder eben weniger attraktiv macht. Familien, der Mittelstand oder auch Senioren legen bei der Wahl des Wohnortes andere Schwerpunkte. Das Schulangebot, die Angebote des täglichen Gebrauchs, die Anbindung an den öffentlichen Verkehr, die ärztliche Grundversorgung etc. rücken in den Vordergrund. Es schleckt jedoch keine Geiss weg, dass für Gutverdienende der Steuerfuss an vorderster Stelle steht. Nebenbei bemerkt: Degersheim war jedoch nie eine Gemeinde mit einem tiefen Steuerfuss. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass wir den Turnaround schaffen werden. Es macht jedoch keinen Sinn, jetzt vom eingeschlagenen Weg abzuweichen, da wir, wie oben erwähnt, von der finanziellen Unterstützung des Kantons profitieren und in den vergangenen Jahren und in den kommenden Jahren unsere Infrastruktur auf Vordermann bringen werden.
 

16.11.2017Zukunftstag auf der Gemeinde Degersheim

Am 9. November 2017 war nationaler Zukunftstag. Auch die Gemeindeverwaltung Degersheim erhielt Besuch von drei Kindern, welche einen Tag lang Verwaltungsluft schnupperten. Dazu gehörte auch das Verfassen dieses Flade-Blatt Artikels.
 
Nach dem alltäglichen Postholen und Verteilen, wurden wir durch das Gebäude geführt. Dieser Rundgang führte uns auch ins Archiv, wo wir ganz alte Unterlagen gefunden haben. Wir besuchten die verschiedenen Ämter und wissen jetzt, was die Gemeinde für Aufgaben hat. Danach bekamen wir einen Einblick in das neu sanierte Oberstufenschulhaus und nahmen an einer Besprechung beim Friedhof teil. Nachdem wir wieder im Gemeindehaus angekommen waren, bekamen wir eine Einführung im Grundbuchamt. Uns wurde viel erklärt und wir fanden es sehr spannend. Nach dem Mittagessen machten wir Botengänge im ganzen Gemeindehaus und freuten uns ab all den anderen Erfahrungen die wir noch sammeln konnten.

16.11.2017Christian Moser gibt das Ortskommando Degersheim ab

Nach 23 Jahren Dienst möchte Christian Moser in der Feuerwehr kürzer treten und das Ortskommando auf Ende 2017 in jüngere Hände geben. Der Wunsch, seine Energie in kommenden Projekten zu bündeln und mehr Zeit mit seiner Familie verbringen zu können, ist nachvollziehbar. 2018 darf die Feuerwehr von der reichen Erfahrung Christian Mosers als Instruktor noch profitieren. Danach wird er auch diese Tätigkeit niederlegen.
 
Im Jahr 2003 hat Christian Moser die Ausbildung zum Schweizerischen Feuerwehrinstruktor erfolgreich abgeschlossen und seither an unzähligen Kursen, Aus- und Weiterbildungen instruiert. Auf 2005 wurde er zum Kommandanten der Feuerwehr Degersheim gewählt. Bei den Workshops zum Thema „Zusammenführung der Feuerwehren Flawil und Degersheim“ hat er aktiv mitgewirkt. Er hat sich mit seinem Wissen und mit seinem grossem Engagement für die gemeinsame Feuerwehrzukunft eingesetzt. In der Folge wurde im Januar 2008 mit der Feuerwehr Flawil-Degersheim gestartet. Christian Moser amtete in diesem Verbund als Kommandant Stellvertreter. Im Sicherheitsverbund Region Gossau hat er seit Januar 2013 als Kommandant Degersheim das Ortsmodul geführt. Mit viel Engagement hat er die Angelegenheiten von Degersheim vertreten, mit dem Resultat, dass das Ortsmodul Degersheim gut ausgebildet und ausgerüstet ist. Sein grosses Augenmerk galt und gilt dem Nachwuchs. Er darf stolz sein, seinem Nachfolger eine junge Truppe übergeben zu können. Gerade weil ihm der Nachwuchs so am Herzen liegt, wird er sich weiterhin für dessen Ausbildung einsetzen.

Christian Moser hat sich in den vielen Jahren mit grossem Engagement für die Sache der Feuerwehr eingesetzt, hat diese geprägt und hat sich im ganzen Kanton einen Namen als Instruktor verschafft. Für diesen grossen Einsatz gebührt Christian Moser ein herzliches Dankeschön und grosser Respekt. Für seine weiteren Projekte wünschen ihm der Sicherheitsverbund der Region Gossau und der Gemeinderat Degersheim gutes Gelingen. Sie freuen sich, von seinem Wissen – wenn auch im reduzierten Pensum – weiterhin profitieren zu können.
 

31.10.2017Letzter offizieller Häckseltermin

Die Abteilung Sicherheit und Werke der Gemeinde Degersheim führt am Mittwoch, 8. November 2017 den letzten offiziellen Häckseldienst in diesem Herbst durch.

Dieser steht allen Personen offen, die sich rechtzeitig am Vortag bis 16 Uhr bei der Abteilung Sicherheit und Werke anmelden (071 372 07 78 / sicherheit-werke@degersheim.ch)

Gebühr

Für die Benützung des Häckseldienstes ist folgende Gebühr zu entrichten:

Pro Auftrag wird eine Grundpauschale von Fr. 20.-- und zusätzlich pro fünf Minuten Häckselbetrieb Fr. 10.-- erhoben.

Der Häckselplatz muss gut zugänglich sein. Das Häckselgut ist möglichst offen (keine Säcke, keine Schnüre und Drähte), trocken, in langen Stücken (Äste nicht kürzen) und als geordneter Haufen (Äste parallel) bereit zu stellen. Im Häckselgut dürfen sich kein Wischgut, Drähte oder Steine befinden.

Für die Abfuhr des Häckselgutes benützen Sie bitte die Bioabfuhr.

 
Tipps und Tricks
  • Schneiden Sie Ihre Bäume und Sträucher erst kurz vor dem Häckseln und bewahren Sie Ihr Häckselmaterial an einem regengeschützten Ort für die nächste Häckseltour auf.
  • Wenn Sie einige kleine Materialien wie Sonnenblumen, Geranien (ohne Erde), Heckenschnitt zum Häckseln haben, können diese nur im trockenen Zustand durch den Häcksler gelassen werden.
  • Legen Sie sich einen eigenen Häckselvorrat im Garten an.

Das Häckselteam dankt Ihnen für Ihre Mithilfe.
            
 

Häckseldienst

Die Abteilung Sicherheit und Werke der Gemeinde Degersheim führt offizielle Häckseldienste durch. Diese stehen allen Personen offen, die sich rechtzeitig bei der Abteilung Werke anmelden (071 372 07 78 / sicherheit-werke@degersheim.ch).


Daten Häckseldienst:

Mittwoch, 28. April 2021

Mittwoch, 19. Mai 2021

Gebühr:

Für die Benützung des Häckseldienstes ist folgende Gebühr zu entrichten:

 

Grundpauschale an den publizierten Daten                         Fr. 30.00

Grundpauschale für einen individuellen Einsatz                   Fr. 50.00

 
zusätzlich pro 5 Minuten Häckselbetrieb                              Fr. 10.00 ohne Abfuhr des Häckselgutes

                                                                                               Fr. 25.00 mit Abfuhr und Entsorgung

 
Wichtige Hinweise
  • Der Häckselplatz muss mit unseren Fahrzeugen und Geräten gut zugänglich sein.
  • Keine parkierten Autos im Umkreis von 15 Meter
  • Das Häckselgut ist offen, trocken, in langen Stücken (Äste nicht kürzen) und als geordneter Haufen (Äste parallel) bereit zu stellen.
  • Im Häckseldepot dürfen sich keine Säcke, Drähte, Steine oder Wischgut befinden.
  • Gartenabfälle wie Heckenschnittstauden bis 2 cm Durchmesser, Sonnenblumen, Geranien usw. sind kein Häckselgut und sind über die Grünabfuhr zu entsorgen.
Für die Abfuhr des Häckselgutes benützen Sie bitte die Bioabfuhr.

 Tipps
  • Schneiden Sie Ihre Bäume und Sträucher erst kurz vor dem Häckseln und bewahren Sie Ihr Häckselmaterial regengeschützt für die nächste Häckseltour auf
  • Legen Sie sich einen eigenen Häckselvorrat im Garten an.

 

Das Häckselteam dankt Ihnen für Ihre Mithilfe.

​Unterschied - Kolumne von Andreas Baumann

Es ist nicht von der Hand zu weisen, Unterschiede gibt es viele. Individuelle, aber auch allgemeine. Jeder Mensch hat unterschiedliche Fähigkeiten, Bedürfnisse, Wahrnehmungen und unterschiedliche Ansichten. Sie befinden sich in unterschiedlichen Lebenslagen, die unterschiedliche Herausforderungen mit sich bringen und haben unterschiedliche Ziele. Auch bei den Gemeinden gibt es Unterschiede. Sie weisen eine unterschiedliche Bevölkerungsstruktur auf, haben unterschiedliche topografische Bedingungen oder stehen betreffend Versorgung und Erschliessung vor unterschiedlichen Herausforderungen.

Wenn wir einen Blick zurück auf das zu Ende gehende Jahr werfen, sticht uns wohl der eine oder andere Unterschied ins Auge. Dieses oder jenes war in diesem Jahr anders als im letzten, oder je nach Situation wünschen wir uns auch, dass sich das Jahr 2024 vom 2023 unterscheidet. Dabei kommen wir nicht herum, die Unterschiede auch zu bewerten. Was war gut, was hätte ich lieber nicht mehr?

Mit den unterschiedlichen Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner wie aber auch den Bedingungen, welche die Gemeinde Degersheim von anderen Gemeinden unterscheidet, setzten sich der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung fast täglich auseinander. Wie ist es möglich, die unterschiedlichen Bedürfnisse der Bevölkerung so gut wie möglich zu berücksichtigen? Wie können wir, vor allem in Sachen Attraktivität, den Unterschied zu anderen Wohnorten hochhalten, sofern wir diesen als positiv betrachten, oder verkleinern, wenn er sich eher negativ auswirkt? Eine schwierige Aufgabe.

Darüber urteilen, wie uns das in diesem Jahr gelungen ist, möchte ich nicht. Versichern kann ich aber, dass wir uns dieser Herausforderungen bewusst sind und versuchen, stets sachlich und ausgewogen, die beste Lösung zu finden. Für Sie und für die Gemeinde Degersheim, sowohl im zu Ende gehenden wie auch im kommenden Jahr.

Ich wünsche Ihnen eine Weihnachtszeit, die Ihren Bedürfnissen entspricht und für das kommende Jahr viel Freude und die Kraft, die Unterschiede dort zu schaffen, wo sie sich positiv auswirken.

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