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04.06.2026Hitzeprogramm

Die Kinder des Kindergartens Bergstrasse passten ihr ordentliches Programm den Temperaturen der letzten Tage an und genossen die Abkühlung sichtlich.

04.06.2026Gemeinderat im Strategieworkshop

Mitte Mai traf sich der Gemeinderat zu seiner Klausurtagung im Fabrikantenhaus in Schwellbrunn. Dort befasste er sich mit Grundlagen zu den Gemeindefinanzen und mit der Entwicklung der Gemeinde. Die intensive Tagung lieferte den Ratsmitgliedern verschiedene hilfreiche Erkenntnisse und liess Raum für ausführliche Diskussionen.

Die Gemeinde Degersheim wächst und die aktuellen, teils doch recht grossen Bauvorhaben zeigen auf, dass sich die Bevölkerungszahlen in den kommenden Jahren weiter nach oben entwickeln werden. Das bringt einerseits mehr Steuereinnahmen, andererseits aber auch mehr Aufwand in der Verwaltung mit sich. Zudem wachsen mit der Zunahme der Bevölkerung auch deren Ansprüche. Klar ist es schön, wenn man mit den Mehreinnahmen bei den Steuern den Steuerfuss weiterhin senken kann. Aber wichtig ist es nun auch, sich Überlegungen zu machen, was eine Gemeinde in der mittelfristig wohl 4'500 bis 5'000 Einwohnende leben, braucht, um den Ansprüchen gerecht zu werden bzw. auch um ihre Aufgaben weiterhin erfüllen zu können. Dabei ist aber auch wichtig zu evaluieren, was es nicht mehr braucht, was alte Zöpfe sind, die abgeschnitten oder neu geflochten werden können. Mit diesen Fragen befasste sich der Gemeinderat an seiner Klausurtagung Mitte Mai.

Spielerische Lehrstunde
Zuerst ging es jedoch um die Finanzen. Unter der Anleitung von Andreas Baumann spielte der Gemeinderat die Zahlungsflüsse einer Gemeinde durch. Dies mit dem Ziel, ein gemeinsames Verständnis für das Zusammenspiel von Eigenkapital, Verschuldung, Investitionen, Einnahmen und Steuerfuss zu schaffen. Die Erkenntnis daraus: Die Investitionen in die Infrastruktur und die Maschinen darf keinesfalls vernachlässigt werden, nur um den Steuerfuss zu senken. Wichtig ist jedoch auch eine zeitliche Staffelung der Investitionen, um die Erfolgsrechnung konstant zu halten.

Keine Utopien
Nachdem der Gemeinderat auch einige statistische Zahlen zur Steuerlast zur Kenntnis genommen hatte, präsentierten die einzelnen Mitglieder das Resultat ihrer Vorbereitungsaufgabe. So hielten alle ein kurzes Plädoyer für eine oder mehrere Entwicklungsmassnahmen, die aus ihrer Sicht ergriffen werden sollten. Dabei zeigte sich, dass der Gemeinderat realitätsbezogen einen grossen Wert auf das Bewahren setzt. So orientierten sich alle Voten am Bestand und waren eher auf Instrumente ausgerichtet, mit denen die bisherige Kontinuität und Entwicklung weiterhin gewährleistet werden kann.

Planung
Eine weitsichtige Planung von Unterhalt und Investitionen sowie die realistische Einschätzung kommender Ausgaben, ist dem Gemeinderat für seine Entscheidungsfindung wichtig. Nur so kann er sein Augenmerk auf eine ausgeglichene Rechnung sowie eine langfristig stabile Finanzsituation richten. Zudem ist die Kenntnis über das Notwendige für ihn eine Voraussetzung dafür, sich realistische Gedanken über die Entwicklung machen zu können. So zeigten die Flip-Charts am Ende des Tages nicht eine Liste mit neuen Ideen, sondern ein vielfältiges Mosaik aus Grundlagen. Grundlagen, die eine solide Basis bilden für eine Gemeinde, die sich mit Bedacht entwickeln soll.

Vertrauen und Verständnis
Das gemeinsame Verbringen eines ganzen Tages ist auch für das Innenleben des Gremiums sehr wichtig. So nutzten die Mitglieder die Gelegenheit, "heisse" Themen ohne Zeitdruck auszudiskutieren und zu klären. So konnten auch Missverständnisse geklärt werden, die während den ordentlichen Sitzungen entstanden waren und noch im Raum standen. "Gegenseitiges Verständnis ist wichtig für das Vertrauen ineinander," bestätigt auch Gemeindepräsident Andreas Baumann. "Denn ohne Vertrauen ist eine erfolgreiche Zusammenarbeit in einem Gremium oder zwischen Gemeinderat und Gemeindeverwaltung nicht möglich."

04.06.2026Musik im Park

Am Samstag, 13. Juni findet von 9 bis 12 Uhr das Konzert "Musik im Park" in Gossau statt. Die Musikschulen Flawil und Degersheim beteiligen sich an diesem Anlass, der für Begegnung, Zusammenarbeit und die Freude am gemeinsamen Musizieren steht.

Die Musikschulen Fürstenland, Degersheim, Flawil, Musiclife, Oberuzwil und Uzwil laden gemeinsam zu einem besonderen musikalischen Erlebnis ein: Am Samstag, 13. Juni, findet von 9 bis 12 Uhr im Andreaspark in Gossau das Openairkonzert „Musik im Park“ statt. Unter freiem Himmel präsentieren Schülerinnen und Schüler aller beteiligten Musikschulen ihr Können in vielfältigen Formationen. Das Publikum darf sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen – von Bands über Ensembles bis hin zu grösseren Klangkörpern. Ein besonderes Highlight bildet der Auftritt des grossen gemeinsamen Orchesters der Musikschulen unserer Region, das mit seinem facettenreichen Repertoire für klangvolle Akzente sorgen wird. Die Veranstaltung bietet jungen Musikerinnen und Musikern eine Plattform, ihr Talent zu zeigen, und lädt gleichzeitig die Bevölkerung ein, Musik in entspannter Atmosphäre zu geniessen. Das Konzert findet nur bei guter Witterung im Andreaspark statt. Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung in den Saal der Musikschule an der Säntisstrasse 6 in Gossau verlegt. Der Eintritt ist frei. Die Veranstalter freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus der Region.

04.06.2026Hitze: hitzeplan-sg.ch sensibilisiert Bevölkerung

Der Kanton St.Gallen engagiert sich gemeinsam mit zahlreichen Partnern für den Schutz der Bevölkerung vor den gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze. Der kantonale Hitzeaktionsplan hilft dabei, besonders gefährdete Personen besser zu unterstützen, das Bewusstsein für die Risiken von Hitze zu stärken und die Vorbereitung auf Hitzewellen zu verbessern. Eine neue Plattform informiert die Bevölkerung und unterstützt Fachpersonen und Entscheidungsträger rund um Hitze und Gesundheit. 

Längere und intensive Hitzewellen beeinträchtigen die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kleinkinder, Schwangere und Personen mit chronischen Erkrankungen. Um diesen Risiken gezielt zu begegnen, erarbeitet der Kanton St.Gallen gemeinsam mit verschiedenen Partnern einen Hitzeaktionsplan. Der Plan ist Teil der kantonalen Strategie zur Anpassung an den Klimawandel. Dabei setzt der Kanton auf Prävention – durch Zusammenarbeit aller relevanten Akteure, Sensibilisierung und strukturelle Anpassungen. 

Ein zentrales Element des Hitzeaktionsplans ist die Sensibilisierung rund um Hitze und Gesundheit. Unter der Leitung des Amtes für Gesundheitsvorsorge ist die Plattform www.hitzeplan-sg.ch entstanden, mit vielen Informationen und Handlungsempfehlungen. Die Plattform richtet sich an die breite Bevölkerung ebenso wie an Fachpersonen und politische Entscheidungsträger. Die Informationen sowie Unterlagen mit Empfehlungen für verschiedene Zielgruppen werden laufend erweitert und aktualisiert. Das Amt für Gesundheitsvorsorge leitet das Projekt und ist für die Koordination zuständig, weiter sind Ämter und Dienststellen aus mehreren Departementen beteiligt. 

Schutz von Babys und Kleinkindern 
Bereits für diesen Sommer erhältlich ist eine Broschüre zum Schutz von Babys und Kleinkindern. Diese benötigen an Hitzetagen besonderen Schutz, denn sie können sich weniger gut an hohe Temperaturen anpassen. Umso jünger die Kinder sind, desto grösser sind die Risiken. Nachfolgend sind die wichtigsten Empfehlungen aufgeführt: 

•           Im Schatten bleiben, kühle Orte aufsuchen 

•           Kleidung: T-Shirt, Hut mit Nackenschutz und Sonnenbrille 

•           Sonnenschutz auch über dem Sandkasten oder Planschbecken installieren 

•           Viel trinken (Wasser oder ungesüssten Tee) 

04.06.2026Schulergänzende Betreuung während der Sommerferien

Die Schulergänzende Betreuung ist während der Sommerferien drei Wochen geöffnet. Vom 13. Juli bis am 24. Juli 2026 bleibt sie geschlossen. Die Betreuung kann wahlweise halbtags oder ganztägig erfolgen und muss bis am Freitag, 12. Juni 2026 angemeldet werden. Dabei sind die zusätzlichen Informationen zur Betreuung während der Schulferien zu berücksichtigen.

Die Schulergänzende Betreuung der Gemeinde Degersheim ist während den Sommerferien vom 6. bis 10. Juli und vom 27. Juli bis 7. August für schulpflichtige Kinder ab dem 1. Kindergarten wie gewohnt zwischen 7 und 18 Uhr offen (Module 5 und 6, siehe Beschrieb unten). Vom 13. bis 24. Juli bleibt sie geschlossen. Sofern noch keine Anmeldung ausgefüllt wurde, ist das Ausfüllen des entsprechenden Formulars nötig, das auf der Homepage der Schule Degersheim verfügbar ist (www.schule-degersheim.ch -> Angebote -> Tagesbetreuung -> Schulergänzende Betreuung). Die Kosten für die Betreuung während der Ferientage betragen für das Modul 5 (07.00 – 11.30 Uhr inkl. Frühstück) 25 Franken, für das Modul 6 (von 11.30 – 18.00 Uhr inkl. Zvieri) 30 Franken. Die Verrechnung des Mittagessens für 8 Franken erfolgt separat. Die Betreuungskosten für einen ganzen Ferientag belaufen sich somit auf 63 Franken pro Kind inkl. Mittagessen. Für die bezogenen Leistungen wird Ende Monat eine Rechnung gestellt. Alle wichtigen Fragen rund um die Betreuung während der Schulferien sind in einer separaten Information zusammengefasst. (www.schule-degersheim.ch -> Angebote -> Tagesbetreuung -> Schulergänzende Betreuung). Für Fragen steht Marianne Hälg, Leiterin Schulergänzende Betreuung gerne zur Verfügung: marianne.haelg@degersheim.ch

04.06.2026Strassensperrung der Eichstrasse

Die Eichstrasse in Magdenau wurde unterspült und muss saniert werden. Die nächsten Bauarbeiten werden im Juni und Juli 2026 erfolgen. Deswegen sind teilweise und vollständige Sperrungen notwendig.

Starkregenereignisse haben an der Eichstrasse in Magdenau, zwischen der Sägerei und der Querung des Magdenauerbaches, verschiedene Absenkungen verursacht. Im Juni und Juli 2026 erfolgen nun die Sanierungsarbeiten. Die Strasse wird entsprechend nur einspurig befahrbar sein und während zwei Tagen vollständig gesperrt. Die Verkehrsführung erfolgt mit entsprechenden Signalisationen und Umleitungen (Siehe Inserat auf Seite _ dieser Ausgabe).

04.06.2026Medicus als Poststelle der Gemeinde Degersheim

Die Medicus Drogerie bietet seit Mitte April die Grunddienstleistungen der Schweizerischen Post an. Sie hat dies weder aktiv gesucht noch hat sie etwas mit der Schliessung der alten Postfiliale zu tun. Leider wird sie diesbezüglichen immer wieder Vorwürfen konfrontiert, was aus Sicht des Gemeinderats nicht zu akzeptieren ist.

Am 14. April 2026 hat die Medicus Drogerie die Aufgaben der Post für die Gemeinde Degersheim übernommen. Als Partnerfiliale bietet sie nahezu alle Dienstleistungen an, die auch die ehemalige Postfiliale ausführte. Daneben profitiert die Kundschaft von der zentralen Lage und den attraktiven Öffnungszeiten. Die Medicus Drogerie hat für diese Aufgabe grossen Aufwand betrieben. Ihr liegt das Erbringen dieser Dienstleistungen zum Wohle der Gemeinde und des Dorfs sehr am Herzen. Leider sehen sich die Angestellten immer wieder mit Vorwürfen von der Post-Kundschaft über die Schliessung der alten Postfiliale konfrontiert. Gemeindepräsident Andreas Baumann hat dafür kein Verständnis: "Der Gemeinderat ist glücklich, dass das Team der Medicus Drogerie diese anspruchsvolle Aufgabe übernommen hat und wünscht sich, dass ihr entsprechende Wertschätzung entgegengebracht wird." In der folgenden Stellungnahme zeigen Sabrina und Thomas Schneider von der Medicus Drogerie ihre Sicht der Dinge auf.

Stellungnahme Medicus Drogerie zur Funktion als Postfiliale in Degersheim
Die Medicus Drogerie hat die Grunddienstleistungen der Post in die Drogerie integriert, damit diese wichtige Versorgung für die Bevölkerung im Dorf weiterhin erhalten bleibt. Dieser Schritt erfolgte weder auf Wunsch der Drogerie noch entsprach er einem eigentlichen Ziel unseres Geschäftes. Die Schliessung der bisherigen Postfiliale lag zu keinem Zeitpunkt in unserem Interesse, und wir bedauern diesen Entscheid genauso wie viele Einwohnerinnen und Einwohner von Degersheim. Seit Mitte April bieten wir nun die reduzierten Postdienstleistungen innerhalb der Drogerie an. Dieses Angebot entspricht den Vorgaben der Schweizerischen Post. Die Medicus Drogerie hat dabei keinen Einfluss auf den Umfang der angebotenen Dienstleistungen.

Wir haben uns bewusst dazu entschieden, die Postdienstleistungen in unsere Drogerie zu integrieren, um zumindest eine grundlegende postalische Versorgung im Dorf weiterhin sicherzustellen. Ohne diese Lösung wäre das Szenario einer vollständigen Schliessung der Poststelle mit einer Verlagerung der Dienstleistungen nach Flawil denkbar gewesen.

Genau dies wollten wir verhindern. Deshalb haben wir diesen Schritt aus Verantwortung gegenüber dem Dorf und aus der Überzeugung heraus getan, dass Degersheim auch in Zukunft eine Poststelle verdient hat. Dieser Entscheid entstand nicht aus Freude an zusätzlichen Aufgaben, sondern aus einer Notwendigkeit heraus und mit dem Wunsch, einen wichtigen Teil der Grundversorgung vor Ort zu erhalten.

Die zusätzliche Belastung für unser Team ist im Alltag nicht immer einfach zu bewältigen. Gleichzeitig möchten wir bewusst darauf hinweisen, dass wir weiterhin in erster Linie die Medicus Drogerie sind – mit Herzblut für Gesundheit, Naturheilkunde und das Wohlbefinden unserer Kundinnen und Kunden. Die Postdienstleistungen verstehen wir als ergänzenden Beitrag für das Dorf.

Wir geben unser Möglichstes, damit dieses Angebot langfristig im Dorf bestehen bleiben kann. Gleichzeitig danken wir der Bevölkerung herzlich für das Verständnis, die Geduld sowie für allfällige Unannehmlichkeiten während der Umstellung und im täglichen Betrieb. Bei Fragen zum Dienstleistungsangebot und bei Unklarheiten sind wir gerne für Sie da. Denn das ist es, wofür wir uns einsetzen: Wir möchten für die Menschen in Degersheim und der Region da sein.

Herzlich, im Namen des Medicus Drogerie Teams


Sabrina und Thomas Schneider

04.06.2026Lesefreunde zum Ausleihen

Nach den Sommerferien sind in der Bibliothek Ludothek zwei Plüschhunde zu finden, die Kindern als Zuhörer beim Vorlesen dienen. Nun sucht das Team der Bibliothek Ludothek zwei Namen, die zu den Hunden passen.

Vorlesen macht Gross und Klein, Jung und Alt viel Freude – und das gleich doppelt: dem Vorleser oder der Vorleserin und den Zuhörerinnen und Zuhörern. Ausserdem weiss man, dass das laute Lesen ein wichtiger Teil der Leseförderung ist. Es hilft, die Leseflüssigkeit zu verbessern, das Hörverständnis zu stärken und die Aussprache zu üben. Darum ist es wichtig, dass vor allem unsere Lesestarterinnen und Lesestartet immer wieder einen geduldigen Zuhörer oder eine geduldige Zuhörerin an ihrer Seite haben. Nach den Sommerferien ziehen deswegen zwei Lesefreunde in die Bibliothek Ludothek Degersheim ein, die für solche Lesezeiten ausgeliehen werden können. Die beiden Lesehunde aus Plüsch hören gerne beim Vorlesen zu oder geniessen es, geknuddelt zu werden. Jetzt suchen der Husky und der Golden Retriever je einen Namen. Hast du eine Idee? Dann fülle den Zettel aus, der in der Bibliothek Ludothek aufliegt, und wirf ihn in den vorgesehenen Briefkasten. Deine Namensvorschläge braucht die Bibliothek Ludothek bis am Mittwoch, 15. Juli 2026. Das Bibliothek-Ludotheksteam wird danach zwei passende Namen auswählen. Wenn dein Name gewählt wird, darfst du den Hund als Erste oder Erster für vier Wochen nach Hause nehmen.

04.06.2026Neue Mitarbeiterin in der Kita Kieselstein

Die Kindertagesstätte Kita Kieselstein ist ein gemeindeeigener Betrieb und betreut täglich bis zu 16 Kinder im Alter ab drei Monaten. Per 1. Juni ist Janine Sonderegger in der Kita Kieselstein als neue Mitarbeiterin anzutreffen.  

Anfang Juni hat Janine Sonderegger ihre Tätigkeit als Fachfrau Betreuung in der Kita Kieselstein angetreten. Im Sommer 2022 hat sie ihre Ausbildung zur Fachfrau Betreuung EFZ im Chinderhuus Rägeboge in Uzwil abgeschlossen und war dort weiterhin tätig. Auch konnte sie sich in der Kita Fiorino und in der Kita Bärenhöhle in Frauenfeld viel Erfahrung und Wissen aneignen. Sie ersetzt Fabienne Zeller, welche die Kita im November 2025 verlassen hat. Der Gemeinderat heisst Janine Sonderegger herzlich Willkommen und wünscht ihr viel Freude in ihrer neuen Tätigkeit.

04.06.2026Asiatische Hornisse erkennen und melden

In der FLADE-Blatt-Ausgabe 20 vom 15. Mai 2026 wurde ein Bericht über die asiatische Hornisse publiziert. Dabei wurde fälschlicherweise das Bild einer europäischen Hornisse abgebildet, was zu Verwirrung führte. So erkennt man die asiatische Hornisse und ihre Nester.

Die asiatische Hornisse weist in ihrer Farbgestaltung eine Mischung aus schwarz und gelb auf. Da der Schwarzanteil aber überwiegt, wird das Insekt im Flug als gänzlich schwarz wahrgenommen. Dem gegenüber steht die europäische Hornisse, welche primär braun- und gelbfarbig ist. Aufgrund des hohen Gelbanteils des Hinterleibs ist dieser auch im Flug deutlich als gelbfarbig zu erkennen. Die europäische Hornisse ist geschützt und bietet keine Gefahr für unser Ökosystem.
Asiatische Hornissen bereiten sich rasant aus und bedrohen insbesondere einheimischen Bienenarten. Wer asiatische Hornissen und deren Nester sieht, wird gebeten, diese über die Website www.asiatischehornisse.ch zu melden. 

28.05.2026Fleissig Instrumente ausprobiert

Am 11. Mai fand einmal mehr das öffentliche Instrumentenausprobieren der Musikschule Degersheim statt. Alle Interessierten konnten sich ohne Anmeldung und kostenlos in den Räumen der Schulhäuser Steinegg mit den Instrumenten Ihrer Wahl beschäftigen. Die anwesenden Musiklehrpersonen stellten ihre Instrumente vor und boten die Möglichkeit, selbst erste Töne auf dem Instrument zu spielen. Bei Bedarf können bei der Musikschule Degersheim auch Schnupperlektionen gekauft werden (www.schule-Degersheim -> Musikschule ->  Angebote -> Schnupperlektion).

28.05.2026Sicher auf dem Schulweg

Die nationale Schulwegkampagne des TCS macht auch 2026 auf die Sicherheit von Kindern im Strassenverkehr aufmerksam. Dieses Jahr steht das Thema «Brämse» im Mittelpunkt.

Jeden Tag gehen viele Kinder zu Fuss zur Schule. Der Schulweg hilft ihnen, selbstständig zu werden und Erfahrungen zu sammeln. Gleichzeitig brauchen Kinder im Strassenverkehr besonderen Schutz. Im Jahr 2025 ereigneten sich in der Schweiz 396 Unfälle mit Personenschaden auf dem Schulweg. Das ist zwar der tiefste Wert seit vielen Jahren, trotzdem bleibt Aufmerksamkeit wichtig.

Die nationale Schulwegkampagne des TCS läuft über drei Jahre und steht unter dem Motto «Luege | Brämse | Halte». Nachdem im vergangenen Jahr das Beobachten im Mittelpunkt stand, legt die Kampagne 2026 den Schwerpunkt auf das Verlangsamen. Autofahrerinnen und Autofahrer sollen ihre Geschwindigkeit besonders in der Nähe von Schulen, Fussgängerstreifen und Wohnquartieren anpassen. Wer langsamer fährt, kann schneller reagieren und gefährliche Situationen besser erkennen.

Auch Kinder lernen auf dem Schulweg wichtige Regeln. Sie sollen auf dem Trottoir gehen und vor dem Überqueren einer Strasse anhalten, schauen und hören. Da Kinder Geschwindigkeiten und Distanzen oft noch nicht richtig einschätzen können, tragen Erwachsene eine besondere Verantwortung. Eltern, Schulen, Polizei und Gemeinden unterstützen die Kinder beim sicheren Verhalten im Strassenverkehr. Gemeinsam tragen sie dazu bei, den Schulweg sicherer zu machen.

28.05.2026Defibrillatoren in der Gemeinde Degersheim

Ein AED (Defibrillator) kann bei Herzproblemen lebensrettend sein. In der Gemeinde Degersheim sind mehrere Geräte platziert. Der neuste ist beim Fusballplatz Degersheim gleich neben dem Freibad zu finden.

Ein Defibrillator ist ein elektronisches Gerät, das durch gezielte Stromstösse Menschen mit akuten Herzproblemen vor dem Herzstillstand bewahren kann. Diese Stromstösse können Herzrhythmusstörungen beenden. Bereits seit einigen Jahren sind automatisierte externe Defibrillatoren in öffentlich zugänglichen Gebäuden auch für eine Anwendung durch Personen ohne medizinische Ausbildung verfügbar. Diese Geräte verbessern die Chancen einer erfolgreichen Herz-Lungen-Wiederbelebung, können diese aber nicht ersetzen. In der Gemeinde Degersheim sind mehrere sogenannte AED’s (externe Defibrillatoren) platziert und können bei medizinischen Notfällen angewendet werden. Der AED kontrolliert den Herzrhythmus und gibt, falls nötig, einen Schock ab. Die in der Gemeinde vorhandenen Geräte geben nach dem Einschalten die nötigen Anweisungen auf dem eingebauten Display an.

An folgenden Standorten sind Defibrillatoren platziert:

Mehrzweckanlage Steinegg, Degersheim
Foyer, bei den Eingängen zu den Turnhallen. Das Gerät ist nur im Innenbereich verfügbar.

Sportanlage Mühlefeld, Degersheim
Das Gerät ist neu ganzjährig am Garderobenbereich des Fussballplatzes verfügbar.

Gemeindehaus Degersheim
Das Gerät ist ganzjährig im Innenbereich des Gemeindehauses verfügbar.

Mittelperron Bahnhof Degersheim
Sie Südostbahn SOB stellt einen AED im Aussenbereich zur Verfügung, der jederzeit verwendet werden kann.

Bushaltestelle Wolfertswil, alte Post
Im Häuschen der Bushaltestelle Wolfertswil ist ein AED montiert. Dieser steht ebenfalls während 24 Stunden zur Verfügung.

Die schweizweiten Standorte dieser lebensrettenden Geräte sind unter www.defikarte.ch aufgeführt.

28.05.2026Zum Wohl der Tiere unterwegs

Godi Jud ist seit 2014 Tierschutzbeauftragter der Gemeinde Degersheim und kümmert sich in dieser Funktion beispielsweise um die Versorgung von herrenlosen Haustieren.

Der Tierschutz ist rechtlich auf Bundes- und auf Kantonalebene geregelt. Dort ist unter anderem festgelegt, dass die Politische Gemeinde einen Tierschutzbeauftragten bestimmt, der für die Überwachung der Tierhaltung zuständig ist. In der Gemeinde Degersheim führt Godi Jud aus Magdenau diese Funktion seit 2014 gewissenhaft aus. Dabei nimmt er vor allem folgende Aufgaben wahr:

-         Suchen von Besitzerinnen und Besitzer von entlaufenen oder herrenlosen Haustieren

-         Ansprechperson für Klagen im Bereich Tierschutz und Weiterleitung der Meldungen an das kantonale Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen

-         Unterstützung in einfachen Fällen, wo ein Tier Schaden erlitten hat

-         Kontrolle der Fischerei beim Magdenauer Weiher

-         Gelegentliche Begleitung des Veterinärdienstes bei Kontrollen

-         Abklären von einfachen Fällen, z.B. fehlender Schatten, fehlendes Trinkwasser

-         Nachkontrolle von einfachen Tierschutzfällen

Zwischen Godi Jud und der Gemeinde besteht eine Leistungsvereinbarung, worin die Aufgaben sowie die Entschädigung geregelt sind. Für Godi ist das Amt des Tierschutzbeauftragten aber nicht nur eine Funktion, wofür er entschädigt wird. Für ihn ist das Tierwohl eine Herzensangelegenheit. So engagiert er sich als Mitglied der Jagd Degersheim auch in der Wildtierhege und ist auch regelmässig unterwegs, um nach Wildunfällen verletzte Tiere aufzuspüren. Der Gemeinderat dankt Godi Jud herzlich für seine wertvolle Arbeit und seine hohe Einsatzbereitschaft.

Kontakt für Tierschutzfragen und herrenlose Tiere
Für die Versorgung von herrenlosen Tieren oder Fragen allgemein zum Tierschutz ist Godi Jud Ansprechpartner der Gemeinde Degersheim. Kontakt: 078 751 09 83

28.05.2026Wespen-, Hornissen- und Bienennester

Immer wieder wird die Feuerwehr konsultiert, um Insektennester zu entfernen. Selbstverständlich hilft die Feuerwehr, wo sie helfen kann. Aber es gibt auch Ereignisse, für welche die Feuerwehr weder zuständig noch ausgerüstet oder ausgebildet ist. Dazu zählt auch die Schädlingsbekämpfung.

Die Wespenkönigin beginnt im April ein Nest für ihren zukünftigen Staat zu bauen. Dieses wird in dunklen Hohlräumen angelegt oder aufgehängt. Hecken sind ideale Plätze. Auch verlassene Mauslöcher, Bäume, grosse Sträucher in Gärten oder der Dachstuhl eines Hauses. Die Baukunst der Wespen ist interessant und wer sich mit diesen Tieren befasst, erkennt schnell deren Nutzen. Im eigenen Garten oder gar im Haus oder in der Wohnung sind die Insekten jedoch meist ungebetene Gäste. Dezent vertreiben kann man Wespen mit einem Wasserspray: das Sprühen vermittelt den Tieren den Eindruck, es regne und sie ziehen sich zurück. Wenn sich Wespen, Bienen oder Hornissen jedoch bei Fenstern oder Türen einnisten und zur Belastung werden, sollten sie professionell entfernt werden. Da es sich in diesen Fällen weder um einen Notfall handelt noch die Feuerwehr zuständig ist, sollte nicht die Nummer 118 gewählt werden. In der Gemeinde Degersheim und Umgebung kann für die Entfernung von Wespen-, Hornissen- oder auch Bienennestern, die giger forrer gmbh beigezogen werden. Das Unternehmen ist über die Telefonnummer 071 371 16 43 oder per E-Mail an info@gigerforrer.ch erreichbar.

28.05.2026Wann dürfen Kinder alleine ins tiefe Wasser?

Die Badi ist während der Sommermonate ein beliebter Anziehungspunkt für Familien und Kinder. Eine häufige Frage unter Eltern ist, ab welchem Alter ihre Kinder unbegleitet ins Bad gehen dürfen. Die Verantwortung für die Sicherheit liegt stets bei den Eltern, die abwägen müssen, ob ihr Kind die nötigen Fähigkeiten und das Verantwortungsbewusstsein hat, um sich sicher im Wasser aufzuhalten.

Ab wann darf ein Kind alleine in die Badi oder alleine ins Wasser gehen? Diese Frage stellen sich viele Eltern. Der Wasser-Sicherheits-Check (WSC) ist ein taugliches Mittel um festzustellen, ob ein Kind schon bereit für das "tiefe" Wasser ist: Dieser Test stellt sicher, dass das Kind sich mindestens eine Minute an Ort über Wasser halten und anschliessend 50 Meter schwimmen kann. Die Schule Degersheim führt den WSC in der dritten Klasse mit allen Kindern durch. Wenn diese den Kurs bestehen, ist die Sicherheit grösstenteils gewährleistet. Trotzdem ist es wichtig, dass die Eltern ihre Kinder im Schwimmbereich stets im Blick haben.

28.05.2026Gemeinsam aufbrechen

Der WWF Ostschweiz unterstützt in Degersheim Projekte zur Entsiegelung von befestigten Flächen. Ziel sind mehr Grünflächen, kühlere Siedlungsräume und ein besserer Wasserkreislauf.

Viele Flächen in Dörfern und Städten sind heute mit Asphalt oder Beton bedeckt. Dazu gehören Vorplätze, Einfahrten oder Innenhöfe. Solche Flächen heizen sich im Sommer stark auf und lassen Regenwasser nur schlecht versickern. Mit dem Projekt «Gemeinsam aufbrechen» möchte der WWF Ostschweiz versiegelte Flächen wieder begrünen und ökologisch aufwerten. Auch in Degersheim besteht dafür Potenzial. Der WWF unterstützt Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer finanziell dabei, Asphalt oder Beton zu entfernen und durch sickerfähige sowie begrünte Flächen zu ersetzen. Unterstützt werden Privatpersonen, Schulen und Unternehmen mit einem Beitrag von 50 Franken pro Quadratmeter, jedoch maximal 5’000 Franken. Begrünte Flächen helfen dabei, Hitzeinseln zu reduzieren und schaffen Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Zudem kann Regenwasser besser im Boden versickern. So entstehen angenehmere und natürlichere Lebensräume. Ein Beispiel aus der Region zeigt, wie solche Projekte aussehen können: Der Innenhof des Hotels Dom in St.Gallen wurde entsiegelt und in eine klimafreundliche Oase verwandelt. Interessierte Personen aus Degersheim können sich direkt beim WWF Ostschweiz melden. Weitere Informationen gibt es unter aufbrechen.ch/ostschweiz oder durch Scannen des angefügten QR-Codes.

21.05.2026Neue Gesichter in der Badi Degersheim

Am Samstag, 16. Mai ist die Badesaison 2026 gestartet. Nebst dem Gesamtverantwortlichen Simon Metzger und der langjährigen Aushilfe Maria Gremsl sind in diesem Jahr mehrere neue Aushilfen für die Badeaufsicht unterwegs. Der Gemeinderat heisst die neuen herzlich Willkommen und wünscht Ihnen und dem gesamten Team eine erfolgreiche und unfallfreie Badesaison. Von links nach rechts: Jonas Mosimann, Gideon Lutz, Simon Metzger, Maria Gremsl, Florian Lutz.

21.05.2026Die Tempo-30-Zone Hörenquartier kann umgesetzt werden

Die Verkehrsanordnung der Kantonspolizei St.Gallen ist nach der Abweisung von zwei Rekursen rechtskräftig geworden. Nun steht der Umsetzung der Tempo-30-Zone nichts mehr im Weg. Die baulichen Massnahmen werden in diesem Sommer im Zusammenhang mit Strassenbauprojekten umgesetzt. Spätestens ab dem Spätherbst darf im Hörenquartier nicht mehr schneller als 30km/h gefahren werden.

Erhöhte Sicherheit für Kinder und andere schwache Verkehrsteilnehmende, weniger Lärm, bessere Luftqualität oder verbesserte Lebensqualität in Wohngegenden. Wer Vorteile einer Tempo-30-Zone auszählen möchte, findet einige. Dennoch sind solche geschwindigkeitsreduzierten Zonen auch umstritten. So wurden gegen die Verkehrsanordnung der Kantonspolizei St.Gallen, welche die Grundlage für eine Tempo-30-Zone bildet, mehrere Rekurse erhoben. Diese wurden nun abgewiesen und die Verkehrsanordnung hat Rechtskraft erlangt. Jetzt gilt es die baulichen Massnahmen umzusetzen sowie die Signale und Markierungen anzubringen. Somit kann im Spätherbst 2026 abgeschlossen werden, was mit einem entsprechenden Antrag im Dezember 2021 begann.

Antrag und Prüfung
58 Bewohnerinnen und Bewohner der Sonnhaldenstrasse stellten damals einen Antrag zur Schaffung einer Tempo-30-Zone an ihrer Strasse. Daraufhin führte der Gemeinderat Abklärungsgespräche mit der Kantonspolizei und liess gestützt auf diese Ergebnisse einen Massnahmenplan erarbeiten. Dabei zog er jedoch das ganze Hörenquartier in die Betrachtung mit ein. Dieser Massnahmenplan zeigte auf, wo Signale und Markierungen angebracht werden müssen und welche baulichen Massnahmen vorgesehen sind. Zudem enthielt er eine Kostenschätzung über rund 70'000 Franken. Nachdem die Kantonspolizei den Massnahmenplan geprüft und für gut befunden hatte, führte der Gemeinderat ein öffentliches Mitwirkungsverfahren durch.

Öffentliche Mitwirkung
Von Ende Oktober bis Ende November 2024 lag der Massnahmenplan öffentlich auf. Zum Auftakt dieser Phase organisierte die Gemeinde eine Begehung, bei der Fachleute das Projekt erläuterten und Fragen beantworteten. Rund 40 interessierte Personen nahmen teil und diskutierten über Ziele, Massnahmen sowie die Notwendigkeit und Konsequenzen der geplanten Zone. Während der Mitwirkung gingen neun überwiegend positive Rückmeldungen ein. Gleichzeitig wurden Optimierungsvorschläge eingereicht. Das beauftragte Ingenieurbüro überarbeitete daraufhin den Massnahmenplan. Unter anderem wurde die Eingangssignalisation an der Steineggstrasse verschoben, um Fahrmanöver von Postauto und ZAB-Entsorgungsfahrzeugen nicht zu beeinträchtigen.

Rekurse zu Verkehrsanordnung abgewiesen
Anfang 2025 verabschiedete der Gemeinderat den angepassten Massnahmenplan und beantragte bei der Kantonspolizei den Erlass der Verkehrsanordnung. Die Kantonspolizei genehmigte den Antrag und verfügte die entsprechenden Massnahmen. Während der öffentlichen Auflage gingen zwei Rekurse ein, die nun vom Baudepartement abgewiesen wurden. Da keine Beschwerde ans Verwaltungsgericht erhoben wurde, ist die Verfügung nun rechtskräftig.

Umsetzung der Massnahmen
Die baulichen Massnahmen in der Rosenstrasse sind teilweise bereits umgesetzt oder folgen in den kommenden Wochen und Monaten. Während der Sanierungsarbeiten an der Sonnhaldenstrasse und am Blumenweg werden weitere Massnahmen realisiert. Sobald alle baulichen Arbeiten abgeschlossen sind, wird die Tempo-30-Zone mit dem Anbringen der Signalisation definitiv in Kraft gesetzt.

Erfolgreiches Verfahren
"Der Gemeinderat freut sich über die Realisierung der ersten Tempo-30-Zone in der Gemeinde," findet Gemeindepräsident Andreas Baumann. "Mit dem breit abgestützten Antrag und der öffentlichen Mitwirkung zeigte sich, dass die Bevölkerung von Beginn weg partizipieren konnte. Dies ist bestimmt einer der Gründe, weshalb das Projekt auf wenig Widerstand stiess. Nun sind wir auf die ersten Erfahrungen mit der Tempo-30-Zone gespannt."

21.05.2026"Facts Matter": Gemeinsam gegen Falschinformationen

Die Kantone St.Gallen, Zürich und Luzern stellen gemeinsam die Kampagne "Facts Matter" vor. Sie zeigt, wie man Falschinformationen erkennen und kritisch hinterfragen kann.

Ob in sozialen Medien, Chats oder auf Nachrichtenseiten, Falschinformationen begegnen uns heute fast überall. Durch Künstliche Intelligenz verbreiten sich manipulierte Texte, Bilder und Videos noch schneller. Die Kampagne "Facts Matter" macht deshalb auf die Bedeutung von verlässlichen Informationen aufmerksam. Sie möchte Menschen dazu ermutigen, Inhalte kritisch zu prüfen, bevor sie diese glauben oder weiterverbreiten. Die Kampagne gibt einfache Tipps für den Alltag. Dazu gehört zum Beispiel, die Quelle einer Information zu prüfen, verschiedene Medien zu vergleichen oder bei auffälligen Bildern und Videos genauer hinzuschauen. Auch stark emotionale oder dramatische Aussagen können ein Warnsignal sein. Die Bibliotheken im Kanton St.Gallen unterstützen die Kampagne ebenfalls. Sie bieten Zugang zu verlässlichen Informationen und helfen beim Umgang mit Medien und digitalen Inhalten.

Weitere Informationen zur Kampagne und zu Angeboten im Kanton St.Gallen finden Interessierte unter factsmatter.ch sowie auf sg.ch/factsmatter.

21.05.2026Erfolgreiches 2025 und Stabsübergabe beim ZAB

Der Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid (ZAB) blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Gleichzeitig kündigt der Verband einen Wechsel in der Geschäftsleitung an.

An der Delegiertenversammlung vom 7. Mai 2026 genehmigten die Delegierten die Jahresrechnung und den Geschäftsbericht 2025 des Zweckverbands Abfallverwertung Bazenheid (ZAB). Der Verband erzielte im vergangenen Jahr einen Ertragsüberschuss von rund 5,3 Millionen Franken. Zu diesem guten Ergebnis trugen vor allem die hohen Verarbeitungsmengen bei. Insgesamt verarbeitete der ZAB im Jahr 2025 rund 187’000 Tonnen Abfälle und Schlämme. Ein wichtiges Projekt bleibt der Ersatz der 20-bar-Turbine. Gleichzeitig entsteht eine neue Wärmezentrale für die Versorgung der Wärmenetze in Wil und Jonschwil. Dank der neuen Anlage kann der ZAB künftig mehr Strom aus derselben Dampfmenge produzieren. Die Bauarbeiten laufen planmässig. Ab Oktober 2026 soll der ZAB-Wärme an die neuen Netze liefern. Zusätzlich baut der Verband eine Tiefgarage mit Ladeinfrastruktur für die zukünftige Elektrofahrzeugflotte.

Wechsel in der Führung
Nach 32 Jahren in der Geschäftsleitung und seit 2006 als Vorsitzender übergibt Claudio Bianculli die Leitung des Unternehmens an Benjamin Braunmiller. Der 37-Jährige übernimmt seine neue Aufgabe ab dem 1. Juli 2026. Braunmiller studierte Maschinenbau und sammelte in einem Ostschweizer Unternehmen Führungserfahrung. Claudio Bianculli bleibt dem ZAB weiterhin erhalten und betreut auch künftig wichtige Projekte.

60 Jahre ZAB
Im Jahr 2026 feiert der ZAB zudem sein 60-jähriges Bestehen. Mit verschiedenen Anlässen und einer Roadshow durch alle 33 Verbandsgemeinden möchte der Verband zeigen, welchen Beitrag er für die Region und den Ressourcenkreislauf leistet. Höhepunkt des Jubiläumsjahres wird ein Tag der offenen Tür am 22. Mai 2027 sein.

21.05.2026Seit fünf Jahren in der Gemeindeverwaltung Degersheim tätig

Bereits seit 5 Jahren ist Rahel Brunner in der Gemeindeverwaltung Degersheim tätig. Nebst ihrer Produktivität und ihrem hohen Fachwissen schätzen Ihre Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen vor allem ihre Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. 

Am 1. April 2026 konnte Rahel Brunner auf fünf Jahre Tätigkeit bei der Gemeindeverwaltung Degersheim zurückblicken. Sie trat im April 2021 ihre Stelle als Mitarbeiterin der Gemeinderatskanzlei und der Bauverwaltung an und zeigte in beiden Bereichen von Beginn an, dass man sich jederzeit auf sie verlassen kann. Nach rund zwei Jahren verliess sie die Gemeinderatskanzlei und arbeitete ausschliesslich in der Bauverwaltung. Schon im Jahr 2021 entschied sie sich, die Weiterbildung zur dipl. Rechtsfachfrau HF anzutreten und drückte ab Oktober 2021 zwei Mal pro Woche die Schulbank. Im Mai 2024 schloss sie die Rechtsagentenprüfung erfolgreich ab und widmete sich anschliessend intensiv ihrer Diplomarbeit für den Abschluss zur dipl. Rechtsfachfrau HF, den sie ebenfalls erfolgreich erlangte. Seither ist sie in der Bauverwaltung nicht nur für das Bausekretariat zuständig, sondern übernimmt vor allem auch die rechtlichen Fragestellungen. Ihre Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen schätzen besonders ihre Selbständigkeit, ihr umfassendes Fachwissen sowie ihre sehr aufgestellte und hilfsbereite Art. Der Gemeinderat sowie das gesamte Verwaltungsteam gratulieren Rahel Brunner herzlich zu ihrem Dienstjubiläum. Sie danken ihr für ihre wertvolle Arbeit und wünschen ihr weiterhin viel Freude und Zufriedenheit in ihrer Tätigkeit.

21.05.2026Interne Weiterbildung zu Brandschutz und erste Hilfe

Ende April durften die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Degersheim einen spannenden Vormittag verbringen: Die Themen Brandschutz und Erste Hilfe boten nicht nur wertvolles Wissen, sondern auch die Gelegenheit, selbst aktiv zu werden. Organisiert und durchgeführt wurde die Schulung von Joël Eberth, Leiter Werkhof, sowie Loris Grosso, Leiter Facility Management. Ziel der Weiterbildung war, die Mitarbeitenden für Notfallsituationen zu sensibilisieren und aufzuzeigen, wie sie im Ernstfall richtig handeln sollen. Dabei konnten die Mitarbeitenden das Löschen von Feuer mit einer Löschdecke sowie mit einem Feuerlöscher gleich selber üben. Im Schulungsblock über Erste Hilfe thematisierte Marino Sutter, Rettungssanitäter, die wichtigsten Punkte auf unterhaltsame und informative Weise auf.

13.05.2026Sanierung der Bühlstrasse

Der Abschnitt der Bühlstrasse zwischen Büel und Büelberg ist vom 26. Mai bis voraussichtlich Ende Juni 2026 von Bauarbeiten betroffen. Er wird deswegen zeitweise gesperrt.

Aufgrund von Ausspülungen und Absenkungen im Bereich zwischen Büel und Büelberg sind auf der Bühlstrasse Sanierungsarbeiten notwendig. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 26. Mai. Während der Sanierung wird der betroffene Abschnitt der Bühlstrasse ab Montag, 1. Juni bis voraussichtlich Mitte Juni 2026 für den Durchgangsverkehr zeitweise gesperrt. Die Durchfahrt ist jeweils von 17.00 bis 07.00 Uhr und von 12.00 bis 13.00 Uhr möglich.

13.05.2026Neupflanzung Blutbuche

Nachdem der Gemeinderat den Antrag zur Fällung der alten Blutbuche an der Hauptstrasse 54 genehmigt hatte, wurde der kranke Baum Ende April 2026 entfernt. Dabei zeigte sich, dass der Entscheid richtig war: Im Inneren des Stamms war die Fäulnis bereits weit fortgeschritten. Bereits kurze Zeit nach der Fällung wurde ein Jungbaum gepflanzt. Nun steht an derselben Stelle wieder eine Blutbuche. Es bleibt zu hoffen, dass sie ein ebenso stattliches Alter erreicht wie ihre Vorgängerin. 

13.05.2026Baustelleninstallation beim Tertianum Steinegg

Auf dem Grundstück vor dem Tertianum Steinegg sind im letzten Monat eine Baupiste sowie eine Stützmauer erstellt worden. Diese dienten als Anlieferstelle für Baumaterial, sowie als Podest für den Baukran im Zusammenhang mit der Dachsanierung des Altersheims Steinegg. Die Gemeindeverwaltung hat der Bauherrschaft das Grundstück zur Verfügung gestellt. Die Anlage wird nach Beendigung der Bauarbeiten vollständig rückgebaut. 

13.05.2026Asiatische Hornisse breitet sich aus

Die asiatische Hornisse ist eine eingeschleppte Tierart, deren Verbreitung möglichst verhindert werden soll. Die Gemeinden Flawil und Degersheim bitten die Bevölkerung, Sichtungen unter www.asiatischehornisse.ch zu melden.

Die Asiatische Hornisse ist in Südfrankreich erstmals auf europäischem Boden aufgetaucht und verbreitet sich auf dem gesamten Kontinent. Sie ist für den Menschen nicht gefährlicher als die einheimischen Hornissen. Jedoch stehen die heimischen Honigbienen auf ihrem Speiseplan und sie ist somit für die Bienenvölker eine Bedrohung. Das Amt für Jagd, Natur und Fischerei rechnet damit, dass sich die Asiatische Hornisse im Kanton St.Gallen weiterverbreitet. Um dies zu verlangsamen, müssen ihre Nester konsequent entfernt werden. Damit dies zeitnah geschehen kann ist es wichtig, dass verdächtige Hornissen und deren Nester gemeldet werden. Für Meldungen steht unter www.asiatischehornisse.ch eine schweizweite Plattform zur Verfügung. Dort ist auch beschrieben, wie die beiden Arten unterschieden werden können.

13.05.2026Saisonstart Badi Degersheim

Am Samstag, 16. Mai 2026, öffnet das Schwimmbad Degersheim das erste Mal in der neuen Saison seine Tore. An den Öffnungszeiten hat sich nichts geändert, das Freibad ist auch bei schlechtem Wetter morgens von 9 – 11 Uhr geöffnet.

Die Wiese ist gemäht, das Wasser eingefüllt. Alles steht bereit für eine tolle Badesaison 2025. Die grosse Spiel- und Liegewiese mit schattenspendenden Bäumen, das Wasserbecken mit Rutschbahn und Sprungturm sowie ein Beachvolleyballfeld bieten Spass und Erholung für Gross und Klein. Das Schwimmbad hat auch bei schlechter Witterung täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr geöffnet. Ob das Schwimmbad auch zu den anderen Zeiten geöffnet hat, ist wie im vergangenen Jahr auf der Startseite der Gemeindehomepage ersichtlich. Saisonkarten können bereits jetzt im Einwohneramt der Gemeinde erworben werden.

Im Schwimmbad-Kiosk werden Sie auch in diesem Sommer von Gabriela Hug und ihrem Team bedient. Als Restaurant-Gast fürs Mittagessen oder für eine Pausenverpflegung sind Sie herzlich willkommen.
Auch in dieser Saison werden Maria Gemsl und Simon Metzger als Badehilfen im Freibad anzutreffen sein. Neu gehören Florian Lutz, Jonas Mosiman und Gideon Lutz ebenso zum Bademeisterteam.

Öffnungszeiten des Schwimmbad Degersheim:

Vorsaison / Nachsaison (Mai und August)
Montag bis Sonntag 09.00 bis 18.30 Uhr

Hauptsaison
Montag bis Samstag 09.00 bis 20.00 Uhr
Sonntag 09.00 bis 19.00 Uhr

13.05.2026Der Kindergarten Sonnenrain zieht um

Der Schulrat und der Gemeinderat haben entschieden, den Kindergartenstandort Sonnenrain aufzulösen und dafür den Standort Steinegg zu einem Doppelkindergarten zu erweitern. Der neue Standort bietet mit der Nähe zu den weiteren Schulstandorten und dem Synergiepotential grosse Vorteile für den Kindergartenbetrieb. Die Umsetzung erfolgt mit dem Schulstart 2026/2027.

Im Rahmen der Schulraumplanung haben der Schulrat und der Gemeinderat Degersheim in den vergangenen Jahren verschiedene Projekte realisiert. Dabei stechen vor allem die Erweiterung der Schulanlage Steinegg und der Pavillon beim Sennrütischulhaus heraus. Nun steht mit dem Umzug des Kindergartens Sonnenrain an den Standort Steinegg ein weiterer grosser Schritt der Schulraumoptimierung an.

Standort Sonnenrain mit Herausforderungen
Der Kindergarten Sonnenrain war aufgrund seiner Lage an der Hauptstrasse 53 für die Kinder aus dem Vogelquartier sowie aus der südöstlichen Seite des Dorfes ideal. Jedoch brachte der Kindergarten Sonnenrain auch einige Nachteile mit sich. Die Grösse der Räume entsprach nicht mehr den kantonalen Anforderungen, die Wege zu weiteren Schulräumlichkeiten sind länger als bei den anderen Kindergarten-Standorten und der Kindergarten Sonnenrain benötigte eine eigene IT-Insellösung.

Steinegg bietet mehr Möglichkeiten
Als die Räumlichkeiten neben dem Kindergarten Steinegg an der Steineggstrasse 19 frei wurden, prüfte die Schule Degersheim einen möglichen Umzug des Kindergartens Sonnenrain. Das Zusammenlegen der Standorte Sonnenrain und Steinegg bietet verschiedene Vorteile: Durch die Schaffung eines Doppelkindergartens am Standort Steinegg gestaltet sich die personelle Besetzung einfacher und die bestehende Infrastruktur kann gemeinsam genutzt werden. Auch die Nähe zur Turnhalle vereinfacht den Alltag der Kinder und der Lehrpersonen.

Zusammenlegung bringt Mehrnutzen
Der Umzug bringt einiges an kurzfristigem Aufwand mit sich. So sind verschiedene Umbauarbeiten notwendig, damit die Anforderungen für den Kindergartenbetrieb erfüllt sind. Ebenfalls sind brandschutztechnische Anpassungen an der Eingangstüre nötig. Zudem ist eine Erweiterung des bestehenden Spielplatzes geplant, damit dieser genügend Platz für zwei Kindergärten bietet. Für Schulratspräsidentin Annemarie Schwizer lohnt sich der Aufwand auf langfristige Sicht dank der Vorteile des neuen Doppelkindergartens: "Wir können am neuen Standort Synergien nutzen und den Betrieb effizienter gestalten."

Umbauarbeiten und Umzug
Nachdem der Schulrat der Zusammenlegung der beiden Standorte im Sommer 2025 zustimmte, sprach der Gemeinderat den Budgetbetrag für die Umbauarbeiten. Die Eltern der betroffenen Kinder wurden bereits im Herbst 2025 über die organisatorische Veränderung informiert. Nun stehen die Umbauarbeiten der Räumlichkeiten und die Erweiterung des Spielplatzes an. Beides soll noch vor dem Schulstart 2026/2027 erfolgen.

13.05.2026Infoanlass zur Rehkitzrettung mit Drohne

Um die in waldnahen Wiesen versteckten Rehkitze vor Mähunfällen zu schützen, setzt die Jagd Degersheim neu Drohnen ein. Am Samstag, 16. Mai findet darüber ein Informationsanlass statt. 

In den Monaten April bis Juli sind in waldnahen Wiesen oft Rehkitze versteckt. Das Mähen dieser Flächen birgt grosse Gefahr für die Jungtiere, weshalb hier Massnahmen zur Rettung von Rehkitzen notwendig sind. Für den Schutz von Rehkitzen und anderen Tieren ist das Auffinden der Tiere mittels Wärmebildkamera und Drohne die sicherste und erfolgreichste Methode. Dabei wird möglichst in der Morgendämmerung das Feld nach Tieren abgesucht. Wird eines entdeckt, decken es die Jäger mit einem Harass ab, bis das Mähen abgeschlossen ist. Danach wird das Tier wieder freigelassen. 

Informationsanlass 
Am Samstag, 16. Mai findet um 10.00 Uhr beim Fussballplatz Magdenau ein Informationsanlass über die Kitzrettung mit Drohne statt. Dort können Interessierte die Ausrüstung sehen, bekommen Informationen über das Verhalten der Rehkitze und sehen, wie eine Kitzrettungsaktion im Detail abläuft. 

13.05.2026Neue Fachstelle für Datenschutz

Alle Gemeinden im Kanton St.Gallen müssen eine Datenschutzfachstelle einsetzen, die als Anlaufstelle für diesbezügliche Fragestellungen und die Überprüfung der Vorgaben dient. Neu ist die Innovatis Treuhand AG Buchs für die Gemeinde Degersheim zuständig. 

Gemäss dem kantonalen Datenschutzgesetz muss die Gemeinde Degersheim eine Datenschutzfachstelle einsetzen. Diese muss unter anderem folgende Aufgaben erfüllen: 

- Sie prüft, ob die Gemeinde die Bestimmungen des Datenschutzes einhält 

- Sie berät betroffene Personen und öffentliche Organe in Fragen des Datenschutzes 

- Sie wirkt in Projekten mit, die den Datenschutz betreffen oder Bezüge zum Datenschutz aufweisen 

- Sie sensibilisiert die öffentlichen Organe für ihre datenschutzrechtlichen Pflichten und die Öffentlichkeit für die Anliegen des Datenschutzes 

Bis jetzt hat die regionale Datenschutzfachstelle Oberuzwil diese Aufgabe für die Gemeinde Degersheim übernommen. Nun hat die Gemeindeverwaltung Oberuzwil beschlossen, die Datenschutzfachstelle per Ende 2026 aufzulösen. Der Gemeinderat hat sich deswegen nach einer neuen Lösung umgesehen und mit der Innovatis Treuhand AG Buchs eine geeignete Partnerin gefunden. Sie verfügt bereits über Erfahrung in dieser Funktion und ist für verschiedene Gemeinden im Rheintal sowie im Sarganserland tätig. Seit dem 1. Mai 2026 übernimmt sie diese Aufgabe für die Gemeinde Degersheim. 

Fragen zum Datenschutz 
Für die Bevölkerung der Gemeinde bleibt die Gemeindeverwaltung Ansprechpartnerin in Datenschutzfragen. Bei Fragen steht die Gemeinderatskanzlei unter 071 372 07 80 oder gemeinde@degersheim.ch gerne zur Verfügung. 

05.03.2026Infoflyer und Geschäftsbericht 2025

Der Versand des Infoflyers 2025 erfolgt anfangs März gemeinsam mit dem Stimmausweis zur Bürgerversammlung 2026. Der detaillierte Geschäftsbericht 2025 kann entweder online eingesehen oder in gedrucktem Format bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden.

Anfang März erhalten alle Stimmberechtigte den Informationsflyer, der die wesentlichen Informationen über das vergangene Jahr enthält. Der Flyer wird zusammen mit dem Stimmausweis für die Bürgerversammlung vom 30. März 2026 versendet. Der detaillierte Geschäftsbericht mit den Finanzdaten wird digital unter 2025.degersheim.ch veröffentlicht. Dort können Interessierte die Informationen online einsehen oder als PDF herunterladen. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, gedruckte Exemplare bei der Gemeindeverwaltung zu beziehen. Bitte beachten Sie, dass eine Bestellung des Finanzberichts nur für das aktuelle Jahr gilt. Es erfolgt kein automatischer Versand in den Folgejahren. Die Jahresberichte der verschiedenen Bereiche der Gemeindeverwaltung wie beispielsweise der Bibliothek Ludothek oder der Kita Kieselstein sind nicht Bestandteil des Geschäftsberichts.

30.11.2025Abstimmungsresultate aus Degersheim liegen vor

Die Stimmzettel aus der Gemeinde Degersheim für die kantonalen und eidgenössischen Abstimmungen sind ausgezählt. Die detaillierten Ergebnisse finden Sie hier.

13.06.2024Grümpelturnier, korrektes Veranstaltungsdatum 

In der Agenda der letzten Fladeblatt-Ausgabe war das Grümpelturnier des FC Neckertal-Degersheim mit einem falschen Datum angegeben. Es findet von Freitag, 21. Juni bis Sonntag, 23. Juni 2024 statt. Der FC Neckertal-Degersheim freut sich auf zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer. 
 

02.05.2024Frühling im Sennrütischulhaus

Die Kinder des Sennrütischulhauses haben nach den Frühlingsferien den Schulbeginn gleich mit einem Bastelmorgen gestartet. In verschiedenen Zimmern gestalteten die fleissigen Schülerinnen und Schüler unter Anleitung der Lehrpersonen Blumen in verschiedensten Farben und Formen. Nun ist das ganze Schulhaus blumig verziert und jedes Zimmer mit einer anderen Blumenart ausgestattet. Die Kinder durften selbst auswählen, wo und mit wem sie basteln wollen. Und wenn eine Blume fertig war, durften sie das Zimmer wechseln oder nochmals die gleiche Blume basteln. Im winterlichen Wetter leuchten die Blumen im und vor dem Sennrütischulhaus in den strahlendsten Farben.

19.11.2023Abstimmungsresultate aus Degersheim liegen vor

Die Stimmzettel aus der Gemeinde Degersheim für die kantonale Abstimmung sind ausgezählt. Die detaillierten Ergebnisse finden Sie hier.

21.06.2023Politik hautnah: Regierung und Kantonsrat öffnen ihre Türen

Dieses Jahr feiert die Schweiz das 175-Jahr-Jubliäum der Bundesverfassung. Sie gilt als Grundstein der heutigen Schweiz. Der Kanton St.Gallen öffnet deshalb am Samstag, 24. Juni 2023, von 10 Uhr bis 16 Uhr die Türen des Regierungsgebäudes. Für alle Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons ist die Fahrt nach St.Gallen mit Bahn und Bus kostenlos.

Einmal selber Regierungspräsidentin oder Regierungspräsident sein – das wird möglich am Samstag, 24. Juni 2023. Besucherinnen und Besucher können das sonst nicht öffentlich zugängliche Regierungszimmer besichtigen und auf dem Stuhl des Regierungspräsidenten Platz nehmen. Dies ist einer von vielen Programmpunkten, welche der Kanton am Tag der offenen Türen der Bevölkerung präsentiert.

 
Festakt mit Bundesrätin Karin Keller-Sutter
Auf der Bühne der St.Galler Festspiele wird von 10.30 Uhr bis 12 Uhr der Festakt mit Fahnenschwingerinnen und Fahnenschwingern aus allen Kantonen der Schweiz für Aufsehen sorgen. Dazu wird Bundesrätin Karin Keller-Sutter die Gäste begrüssen. Die Bevölkerung kann mit den Mitgliedern der Kantonsregierung und dem Kantonsrat in direkten Kontakt treten und deren Arbeitsräume besichtigen. Eine Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern wird die Besucherinnen und Besucher zu Zukunftsthemen befragen und daraus eine Zukunftsverfassung erstellen.

Auch das Kantonsgericht öffnet seine Türen und spielt eine fiktive Gerichtsverhandlung durch: ein Mordfall aus Altstätten von 1852. Ausserdem gibt es historische Filme im Kino, einen Zeichenautomaten, der Zeichnungen nach Wunsch ausspuckt, einen Schnupperkurs im Fahnenschwingen und eine Kinderkrippe für die Kleinsten.

Kostenlose Anreise mit dem öffentlichen Verkehr
Damit die Besucherinnen und Besucher aus dem ganzen Kanton die Möglichkeit für einen Besuch erhalten, ist die Hin- und Rückfahrt nach St.Gallen mit dem öffentlichen Verkehr für Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons kostenlos. Informationen zum Gratisticket und zum detaillierten Tagesprogramm sind unter www.sg.ch/offenetueren zu finden.

17.05.2023Degersheimer Tanz-Ensemble erreicht 2. Platz

Anfangs Mai fand in Bern die Swiss Jazzdance Competition statt. Aus der Tanzschule „to dance“ Degersheim nahmen Jugendliche und Erwachsene aus der „Company“ in der Kategorie Showdance teil. Die Tänzerinnen wurden von den passionierten Tanzlehrerinnen Helena Pulinna und Anna Raffeneier in mindestens vier Trainings pro Woche auf den Wettbewerb vorbereitet. Das intensive Training wurde mit dem sensationellen 2. Platz belohnt. Herzliche Gratulation allen Beteiligten, die sich mit viel Herzblut engagiert haben. Wer die energiegeladene Show der „Company“ live miterleben möchte, kann dies am 17.Juni 2023 in der MZA Steinegg Degersheim tun.

17.05.2023Arbeit mit Jugendlichen: Ein weit gespanntes Netz mit engen Maschen

In einer Gemeinde ist es wichtig, ein stabiles soziales Netz zu haben, worin Kinder und Jugendliche Halt finden. Nebst der Familie und der Schulen sind es in erster Linie die Vereine sowie die Landeskirchen, welche einen wichtigen Teil dazu beitragen. Die Schulsozialarbeit und die offene Jugendarbeit schliessen die letzten grossen Lücken in diesem Netz. Dank grossem Engagement aller Beteiligten kann die Gemeinde Degersheim auf starken gesellschaftlichen Halt zählen.
Unter Arbeit mit Jugendlichen ist Folgendes zu verstehen: Die Schaffung von Beziehungen von Jugendlichen zu Mitmenschen jeden Alters, um sozialen Halt zu geben. Die Arbeit mit Jugendlichen ist mit einem Netz zu vergleichen: Es gibt Halt und Sicherheit, es fängt jemanden auf, der fällt. Mit dieser Definition gehen wir in der Gemeinde Degersheim auf Spurensuche: Wo ist dieses Netz für Jugendliche zu finden?

Familie und Schule
Die Familie ist das erste Beziehungsnetz, das ein Kind trägt und auffängt. Dieses Netz wird mit der Geburt geschaffen und entwickelt sich stetig weiter. Dieses Netz bleibt in der Regel bis ins Erwachsenenalter bestehen und ist ein wesentlicher Bestandteil des sozialen Halts eines Jugendlichen. Am meisten Zeit ausserhalb des Daheims verbringt ein Kind bzw. ein Jugendlicher in der Schule. Dort ist die Beziehungsarbeit ein wesentliches Element zur sozialen Integration und zum Lernerfolg und wird dementsprechend gewichtet. Die Schülerinnen und Schüler sollen hier schliesslich eine optimale Lernsituation auffinden. Dazu sind Beziehungen zu Lehrpersonen sowie zu Mitschülerinnen und Mitschülern ein grundlegender Bestandteil.

Vereine und Landeskirchen
Familie und Schule spinnen bereits ein sicheres Netz und bieten den Jugendlichen grossen Halt. Dies ist aber nicht alles. Das Bedürfnis nach Gemeinschaft treibt die Jugendlichen an, sich weiteren Gruppierungen anzuschliessen. In Degersheim sind die meisten Jugendlichen in Vereine eingebunden, welche mehrere Bedürfnisse abdecken: Abenteuer, Erlebnisse, Bewegung. Hier kommen die Jugendvereine ins Spiel: jeder trägt einen Teil zur Befriedigung von spezifischen Bedürfnissen bei. Die Vereine sind von Freiwilligenarbeit getragen und fest in der Bevölkerung verankert. Für das Gemeinschaftsgefühl in der Gemeinde sind sie von grösster Wichtigkeit. Auch die beiden Landeskirchen bieten Jugendarbeit an. Sie sind sich dem Umstand bewusst, dass Beziehungen und Gemeinschaft Sicherheit schaffen und tragen deshalb mit vielfältigen Aktivitäten und Angeboten speziell für Jugendliche aktiv dazu bei.

Schulsozialarbeit und Jugendarbeit
Das Netz, gespinnt und getragen von Familie, Schulen, Vereinen und Kirchen ist bereits recht dicht und sicher. Trotzdem besteht noch die Gefahr des Fallens, da einige Maschen noch recht gross sind. Hier kommen die Schulsozialarbeit und die aufsuchende Jugendarbeit der Gemeinde ins Spiel. Die Schulsozialarbeit steht Jugendlichen im Schulalter aber auch deren Eltern beratend und unterstützend zur Seite. Sie versucht mit Hilfe aller Beteiligten, Alltagssituationen zu verbessern. Ziel ist die aktive Hilfe zur selbstständigen Problemlösung der Ratsuchenden, wobei das Wohl des Anfragenden im Mittelpunkt steht. Die offene Jugendarbeit Degersheim erfüllt mehrere Funktionen: Sie bietet einerseits Freizeitangebote für alle Jugendlichen der Gemeinde an. Diese basieren auf freiwilliger Teilnahme und zielen auf Beteiligung, Mitwirkung und Mitbestimmung der Jugendlichen. Sie bietet jedoch auch eine Art Freiraum ohne Vorgaben oder Konzept, wo die Jugendlichen sich aufhalten können. Die Jugendarbeit ist jedoch auch als niederschwellige Anlaufstelle enorm wichtig: Jugendliche, Erziehungsberechtigte, Lehrpersonen und Bezugspersonen jeglicher Art haben hier die Möglichkeit, sich bei Bedarf Hilfe zu holen.

Ein sicheres Netz
Das Netz Jugendarbeit ist in der Gemeinde Degersheim engmaschig, stabil und fest verankert. Dies ist sehr erfreulich und allen Beteiligten zu verdanken, die sich beruflich, familiär oder ehrenamtlich jeden Tag dafür engagieren. Nichtsdestotrotz ist weiterhin Aufmerksamkeit geboten. Eine hundertprozentige Fallsicherheit gibt es nicht. Wer durch die Maschen fällt, fällt tief und schlägt hart auf.

Kontakte und weitere Informationen sind hier zu finden:

Jugendarbeit

Schulsozialarbeit

Vereine

Evangelisch-reformierte Kirche: www.ref-degersheim.ch/jugend

Katholische Kirche: https://www.se-ma.ch/jugendarbeit

17.05.2023Ein weiteres Buch aus Degersheim

Das Kinderbuch «Peregrinus» ist bereits das dritte Bilderbuch aus der Feder von Noemi Manhart, die das Werk auch selber illustriert hat. Es behandelt kindsgerecht die Themen Vorurteile, Migration und Umweltzerstörung und kann auch für den Unterricht in Kindergarten und Unterstufe verwendet werden.
Die Degersheimerin Noemi Manhart hat in diesem Frühjahr ein Bilderbuch veröffentlicht. Obwohl sie erst 22 Jahre alt ist, ist «Peregrinus» bereits ihr drittes. Nachdem sie im Rahmen einer Abschlussarbeit bereits in der Sekundarschule ein erstes Bilderbuch «Das seltsame, gestreifte, lange Ding» verfasst hat, folgte im Jahr 2019 das zweite Werk mit dem Titel «Durchhalten!/Aufgeben?». Nun, knapp vier Jahre später, ist es soweit und das letzte Bilderbuch der Trilogie ist beendet: Peregrinus ist ein kleiner Paradiesvogel, der seine Heimat verlassen musste und ist dort, wo er auftaucht nicht willkommen. Erst als er Gelegenheit bekommt, über sein Schicksal zu berichten, ändert sich die Situation. Die junge Autorin zeigt in anschaulicher Weise auf, wie Vorurteile unsere Haltung gegenüber Fremdem oder Unbekanntem beeinflussen. Die behutsame Aufarbeitung der aktuellen gesellschaftlichen Themen Migration, Flucht und Umweltzerstörung ist kindsgerecht und kommt ohne moralischen Zeigefinger aus. Das Buch kann so auch gut in den Unterricht von Kindergarten und Unterstufe integriert werden. Auffallend ist, dass einige Figuren bereits in den früheren Bilderbüchern der Autorin vorkommen. Weil sie als Kind «Fortsetzungen» geliebt hat, dürfen auch ihre Heldinnen und Helden mehrere Abenteuer erleben. Nebst dem Verfassen der Texte hat Noemi Manhart ihre Bücher jeweils selbst illustriert. Die liebevoll gestalteten Bilder von Tieren und Landschaften sind bemerkenswert naturgetreu gefertigt. Das Zeichnen und Malen der Bilder ist zwar zeitaufwändig, für die Autorin jedoch eine Arbeit, die sie sehr gerne ausführt und auch gerne mit verschiedenen Materialien experimentiert. Wie es mit ihrer Autorinnenlaufbahn weitergeht, ist noch offen. «Meine Leidenschaft werde ich bestimmt weiter ausleben und so wird es sicher ein weiteres Bilderbuch geben. Nur der Zeitpunkt ist noch offen, da gerade mein PH-Abschluss und der Start in meine erste eigene Klasse bevorsteht.» meint Noemi Manhart.

Noemi Manharts Bücher sind im Buchhandel erhältlich oder können direkt unter noemi@family-manhart.ch bestellt werden. Ebenfalls sind die Bücher in der Bibliothek Ludothek Degersheim zur Leihe verfügbar.

17.05.2023Informationsanlass über Biodiversität für Landwirte und Private

Die Gemeinden Flawil und Degersheim organisieren einen Informationsanlass, um Landwirten und Privaten die Möglichkeiten zur Biodiversitätsförderung aufzuzeigen. Bei einer Begehung geben Fachleute Auskunft und stehen für Fragen zur Verfügung.
Flawil und Degersheim engagieren sich aktiv, um die Biodiversität auf ihren Gemeindegebieten zu fördern. Ein wichtiger Bestandteil davon ist das Vernetzungsprojekt Flawil-Degersheim, welches das Ziel hat, die natürliche Artenvielfalt auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche zu erhalten und zu fördern. An diesem Projekt sind rund 30 Landwirte aus Flawil und Degersheim beteiligt. Auch Private haben viele Möglichkeiten, um in ihren Gärten einen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität zu leisten. Um sowohl Landwirten wie auch Privaten die Förderung der Biodiversität näher zu bringen, führen die Gemeinden Flawil und Degersheim einen Informationsanlass durch:

Samstag, 3. Juni 2023, 09.30 Uhr bis 12.00 Uhr
Skilifthüsli Degersheim, Käh, 9113 Degersheim


Nach der Begrüssung folgt ein Rundgang durch das Gebiet am Skilift mit Informationen über die Biodiversität in unterschiedlichen Naturräumen. Dabei werden mögliche Massnahmen für Landwirte und Private aufgezeigt. Im Anschluss findet ein ungezwungener Austausch statt, bei dem auch spezifische Fragen beantwortet werden können. Dort besteht auch die Möglichkeit, sich über das Vernetzungsprojekt sowie über die Aktivitäten der Naturschutzvereine Flawil und Degersheim zu informieren. Nach 12.00 Uhr folgt der Ausklang mit Verpflegung vom Grill. Auch für Getränke ist gesorgt.

Eine Anmeldung ist nicht nötig, jedoch hilfreich zur Planung. Die Gemeinderatskanzlei Degersheim nimmt diese deswegen gerne unter 071 372 07 80 oder gemeinde@degersheim.ch entgegen.

17.05.2023Ergänzungsleistungen zur AHV und IV werden oft nicht bezogen

Gemäss Pro Senectute gibt es Personen im AHV-Alter, die trotz schwierigen finanziellen Verhältnissen keine Ergänzungsleistungen (EL) beantragen, obwohl sie bezugsberechtigt wären. Die Gründe für diese Zurückhaltung sind vielfältig. Die Pro Senectute bietet für Betroffene Beratung und Unterstützung an.
Die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV helfen dann, wenn Rente und Einkommen die minimalen Lebenskosten nicht decken können. Ergänzungsleistungen sind keine Sozialhilfe und es besteht ein rechtlicher Anspruch auf deren Bezug. Zusammen mit der AHV und IV gehören die Ergänzungsleistungen zum sozialen Fundament unseres Staates. Die Pro Senectute hat anfangs 2023 darauf hingewiesen, dass viele Personen im AHV-Alter keine Ergänzungsleistungen beantragen, obwohl ihnen diese aufgrund ihrer Einkommens- und Vermögenssituation zustehen würden. Oft stellen Betroffene aus verschiedenen Gründen gar keinen Antrag. Manche wissen nicht, dass es diese Leistungen gibt. Andere entscheiden sich bewusst gegen einen Antrag. Entweder ist ihnen der administrative Aufwand zu gross oder sie sind nicht in der Lage, die Formalitäten zu erledigen. Und wiederum andere möchten dem Staat nicht zur Last fallen, möchten nicht auf «fremdes» Geld angewiesen sein oder schämen sich schlicht dafür. Gemäss Pro Senectute ist dies bedauernswert, weil die Ergänzungsleistungen materielle Probleme lindern und dafür sorgen würden, dass die grundlegenden Bedürfnisse gedeckt werden können. Deswegen setzt sich die Pro Senectute dafür ein, dass alle Berechtigten Ergänzungsleistungen erhalten.

Beratung und Unterstützung
Seniorinnen und Senioren, welche Beratung oder Unterstützung bezüglich Ergänzungsleistungen benötigen, dürfen sich bei der Pro Senectute, Regionalstelle Gossau und St.Gallen Land melden:

Telefon: 071 388 20 50
E-Mail: gossau@sg.prosenectute.ch
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag (freitags nur bis 11.30 Uhr)

Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons St.Gallen (SVA) bietet unter der Telefonnummer 071 282 63 85 ebenfalls Unterstützung an.

24.02.2022Abrechnungspflicht für Selbständigerwerbende im Nebenerwerb

Wer eine selbständige Tätigkeit im Nebenerwerb ausübt, stellt sich sicherlich die Frage nach der AHV-Abrechnungspflicht.

Eine selbständige Tätigkeit, auch im Nebenerwerb, muss in jedem Fall angemeldet werden. Übersteigt jedoch das jährliche Einkommen aus dem selbständigen Nebenerwerb 2'300 Franken nicht, so ist man grundsätzlich beitragsbefreit. Die Anmeldeformulare können im Online-Schalter auf www.svasg.ch heruntergeladen oder bei der AHV-Zweigstelle Degersheim bezogen werden.

 

24.02.2022Zusammenarbeit mit dem Marktverband

Die Gemeinde Degersheim organisiert jährlich am ersten Montag im September und am Sonntag davor den traditionellen Degersheimer Jahrmarkt. Neu wird die Gemeinderatskanzlei bei der Organisation des Marktes durch den Ostschweizerischen Marktverband unterstützt. 
In der Pandemielage im Jahr 2020 beschloss der Gemeinderat, den Jahrmarkt abzusagen. Er erteilte aber dem Ostschweizerischen Marktverband die Bewilligung, selber einen Warenmarkt durchzuführen. Dabei zeigte sich, dass der Marktverband über ein grosses Know-how bei der Organisation von Märkten verfügt, von welchem die Gemeinde profitieren könnte. Mit einer Vereinbarung wurde nun geregelt, dass die Gemeinde bei der Organisation des Jahrmarktes künftig vom Ostschweizerischen Marktverband unterstützt wird. Neu erfolgt die Anmeldung direkt an den Marktverband, welcher in der Folge die Platzzuteilung vornimmt. Die Hauptverantwortung für den Jahrmarkt liegt aber weiterhin bei der Gemeinde. Somit ist auch sichergestellt, dass der Jahrmarkt im traditionellen Rahmen durchgeführt wird und einheimische Händler und Vereine diesen nach wie vor bereichern können. Das Anmeldeformular kann weiterhin auf der Gemeindehomepage in der Rubrik Freizeit -> Märkte heruntergeladen werden.

24.02.2022 Doch «es bizeli Fasnacht» zu spüren

Die Pandemie hat in den vergangenen Monaten auch diverse Traditionen eingeschränkt. So muss die Fasnacht in Degersheim dieses Jahr, so wie bereits im vergangenen Jahr, ohne Umzug auskommen. Ganz auf Traditionelles muss aber nicht verzichtet werden. Die Buebestängel, welche seit mehr als 100 Jahren während der Fasnacht verkauft werden, sind auch dieses Jahr erhältlich.
Wer schon einmal Buebestängel gegessen hat, hat sicher festgestellt, dass dieser Karamel beinhaltet. Was aber sonst noch alles in einen Buebestängel gehört und wie dieser fabriziert wird, bleibt geheim. Die ersten Buebestängel wurden vor mehr als 100 Jahren mit einem hauseigenen Rezept in der Konditorei Eppenberger hergestellt und werden seither während der Fasnachtszeit verkauft. Vor allem in den früheren Jahren, als Süssigkeiten teuer und nicht überall erhältlich waren, erfreuten sich die ca. 8,5 Zentimeter langen und 3 Zentimeter breiten Stängel grosser Beliebtheit. Für viele Degersheimerinnen und Degersheimer sind die Buebestängel deshalb auch eine Erinnerung an die Jugendzeit. Damit diese Tradition aufrechterhalten werden kann, wurde das Rezept über Generationen weitergegeben. Zuletzt auch, als das Kaffee Eppenberger zu einer Filiale von «Keller’s verwöhnt» wurde.

17.11.2019Die Abstimmungs- und Wahlresultate aus Degersheim liegen vor

Die Stimmzettel aus der Gemeinde Degersheim für den zweiten Wahlgang zu den Ständeratswahlen sowie für die vier kantonalen Vorlagen sind ausgezählt. Die detaillierten Ergebnisse finden Sie hier.

12.06.2019Mehr Biodiversität in Degersheim

Die Artenvielfalt nimmt in der Schweiz stetig ab. Immer mehr Pflanzen und Tiere sind bedroht, da ihre Lebensräume verschwinden. Teilweise braucht es aber gar nicht viel, um wieder solche Lebensräume zu schaffen. Die Gemeinde Degersheim will mit guten Beispiel vorangehen und fördert die Biodiversität, indem sie ihre Grünflächen entsprechend gestaltet und pflegt. Weiter unterstützt die Gemeinde das Vernetzungsprojekt der Landwirte, welches eine Vernetzung der Biodiversitätsförderflächen zum Ziel hat.

Die politische Gemeinde Degersheim hat wenig grosse, zusammenhängende Grünflächen zu bewirtschaften. Vorwiegend sind es kleine Landspickel an Strassenkreuzungen oder Rabatten. Zusammen mit den Grünflächen rund um die Schulhäuser oder in den Friedhöfen, kommt dennoch eine beachtliche Quadratmeterzahl zusammen. Mit einer ökologischen Aufwertung dieser Grünflächen kann die Gemeinde einen Beitrag zur Biodiversität leisten. Aus diesem Grund wird zurzeit ein Konzept erstellt, wie diese Flächen künftig bepflanzt und gepflegt werden sollen. Erste Projekte sind bereits umgesetzt. Insbesondere wurde in den letzten Jahren bei Bauvorhaben auf die Artenvielfalt und die Herkunft der Pflanzen geachtet.
Beispiel Oberstufenschulhaus
Anlässlich der Sanierung des Oberstufenschulhauses wurde auch die Umgebung neu gestaltet und bepflanzt. Alle Pflanzen, welche nicht heimisch waren, wurden entfernt und durch Wildblumenwiesen mit Salbei und Esparsetten und einheimischen Sträuchern wie der Felsenbirne und vielen anderen standortgerechte Pflanzen ersetzt. Mit der Verwendung von einheimischen Pflanzen alleine ist es noch nicht getan. «Vor allem die Pflege der Grünflächen beeinflusst die Biodiversität und muss darum möglichst naturnah erfolgen», sagt Simon Witzig, Leiter der Abteilung Werke in der Gemeinde Degersheim. Bei der Pflege der Grünflächen setzt er darum, wenn immer möglich, auf biologische Düngung.
Vielfältige Pflege
So wie die angestrebte natürliche Vielfalt, sollte auch die Pflege vielfältig sein. So wird ein steiles Wiesenbord, welches sich im Eigentum der Gemeinde befindet, statt gemäht von Geissen beweidet. «Über die Gemeinde hinweg soll ein Mosaik von verschieden bewirtschafteten Flächen entstehen», plant Simon Witzig. «Würden alle Flächen gleich bepflanzt und gepflegt, wäre das nicht gut.». Als schönes Beispiel dafür fügt er den Pflückgarten beim Kindergarten an der Bergstrasse an. «Die verschiedenen Nutzpflanzen in den sortendurchmischten Beeten beeinflussen sich gegenseitig positiv und reduzieren dadurch auch die Pflege».
Mission B
Nicht zuletzt durch die von Schweizer-Radio und Fernsehen (SRF) propagierte Mission B, ist Biodiversität momentan in aller Munde. In der Gemeinde Degersheim arbeitet man aber schon länger am Ziel, mit dem Label «Grünstadt» ausgezeichnet zu werden und bemüht sich darum nicht erst seit kurzem um Nachhaltigkeit. Die Natur ist aber darauf angewiesen, dass nicht nur die öffentliche Hand ihre Grünflächen naturnah gestaltet, sondern auch die privaten Grundeigentümer. Wer seine Flächen entsprechend gestaltet und pflegt, kann sie, wie es die Gemeinde Degersheim auch tut, auf der Homepage www.missionb.ch in einer Karte eintragen. Es wäre erfreulich, wenn Degersheim mit einer möglichst hohen Quadratmeterzahl glänzen könnte.
Vernetzungsprojekt
Die Gemeinde Degersheim unterstützt auch das Vernetzungsprojekt der Landwirte aus den Gemeinden Degersheim und Flawil. Dieses hat zum Ziel, die landwirtschaftlichen Nutzflächen naturverträglich zu bewirtschaften und die Biodiversitätsförderflächen miteinander zu vernetzten. So finden seltene Pflanzen und Tiere ihren Lebensraum auch in und neben der Landwirtschaft. Sie stabilisieren und stärken das Ökosystem, welches die Grundlage für die Landwirtschaft und eine intakte und vielfältige Natur bildet, welche wiederum wichtiger Faktor für eine hohe Lebensqualität ist.

09.05.2019Neues Gesicht in der Bibliothek

Das Team der Bibliothek Ludothek ist wieder vollzählig. Daniela Baumann hat ihre Tätigkeit am 1. Mai 2019 aufgenommen. Sie ist kein unbekanntes Gesicht: Bereits von 2005 bis 2013 hat sie in der Bibliothek gearbeitet. Der Gemeinderat freut sich, dass Daniela Baumann ins Team zurückgekehrt ist und wünscht ihr viel Freude bei der Arbeit.

09.05.2019Verkehrseinschränkungen aufgrund von Strassensanierungen

Am Montag, 13. Mai 2019, beginnen die Strassensanierungsarbeiten am Taaweg sowie an der Berg-Matt-Strasse. Durch die Sanierungsarbeiten kommt es zu Verkehrsbehinderungen.

 
Der Taaweg bleibt während den gesamten Sanierungsarbeiten bis im Herbst 2019 für den motorisierten Verkehr gesperrt. Die Zufahrt zu den Liegenschaften ist jedoch gewährleistet. Bei der Sanierung der Berg-Matt-Strasse wird der Verkehr während die Bauzeit einspurig geführt und mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Der Zugang zu den Liegenschaften Berg-Matt ist grundsätzlich gewährleistet, es kann jedoch zu Behinderungen kommen.

09.05.2019Neue Beschriftungen beim Kloster Magdenau

«Die Wege des Herrn sind unergründlich», heisst es im Brief an die Römer in der Bibel. Nicht auf unergründlichen Pfaden, sondern gut geleitet sind künftig die Wege der Besucher des Klosters Magdenau. Dank neuer Beschriftungen und Hinweistafeln findet sich nun jeder Gast bestens zurecht, weiss was wo ist und erhält gleich auch noch die wichtigsten Informationen. Die informativen und dekorativen Beschriftungen wurden am Mittwoch 24. April 2019 im Beisein einer grossen Gästeschar durch den Abt des Klosters mehrerau, Vinzenz Wohlwend, feierlich eingeweiht.

09.05.2019Badieröffnung verschoben / Einladung zum Fondueplausch

Geplant war das Schwimmbad Degersheim am Samstag, 11. Mai zu öffnen. Der späte Wintereinbruch hat die Verantwortlichen aber dazu veranlasst, die Eröffnung um eine Woche zu verschieben. Stattdessen findet am Samstagabend ein beim Schwimmbad Kiosk, ganz dem Wetter entsprechend, ein Fondueplausch statt.


 
Aufgrund des heftigen Schneefalls am vergangenen Wochenende und den doch sehr kalten Temperaturen in der laufenden Woche herrscht in Degersheim noch kein Sommerfeeling. Das eiskalte Wasser würde wohl nur wenige Sportler anziehen. Die Saisoneröffnung wurde darum um eine Woche auf den 18. Mai verschoben.

In Zusammenarbeit mit der Käserei Jud aus Wolfertwil, veranstalten die Pächter des Schwimmbadkiosks am Samstagabend einen Freiluftfondueplausch. Statt einem Sprung ins erfrischende Nass, gibt es also ein wärmendes Fondue und statt Badehose trägt man warme Kleider. Blanca und Aegid Gehr freuen sich für einmal über möglichst viele Nichtschwimmer.

Fondueplausch im Schwimmbad Degersheim:
Am Samstag, 11. Mai 2019 ab 18.00 Uhr gibt’s im Schwimmbad Degersheim Fondue à Discretion.
Der Anlass findet im Freien statt.
Über die Durchführung bei zweifelhafter Witterung gibt Blanca Gehr unter der Telefonnummer 079 209 93 32 Auskunft.

 

09.05.2019Degersheimer schweizweit an der Spitze

Seit dem 1. Mai ist die Degersheimer Bevölkerung bei schweiz.bewegt im Wettstreit mit vielen Gemeinden aus allen Regionen der Schweiz. Es geht darum, möglichst aktiv zu sein und Bewegungsminuten zu sammeln. Nach dem Auftaktwochenende lag Degersheim mit 155'152 Minuten schweizweit deutlich in Führung. Nun geht es darum, die Aktivität hoch zu halten, damit Degersheim bis Ende Monat die Spitzenposition verteidigen kann.
 
Trotz garstigem Wetter nahmen viele Degersheimerinnen und Degersheimer vergangenes Wochenende an den speziell zum Auftakt angebotenen Aktivitäten teil. In Gruppen oder alleine sammelten sie so bis zum Sonntagabend 155'152 Bewegungsminuten, gut 34'000 mehr als die erste Verfolgergemeinde, Lengnau aus dem Kanton Bern. Doch die Endabrechnung erfolgt erst am 2. Juni. Auch ohne spezielle Angebote kann und soll die Bevölkerung weiterhin aktiv sein. Wie man sich bewegt, spielt keine Rolle. Ob beim Walken, Wandern, Joggen, Turnen, Fahrradfahren oder auch bei Mannschaftssportarten. Wichtig ist aber, dass die Bewegungen registriert werden. Dafür scannt man vor und nach der Aktivität mit der App von schweiz.bewegt den entspechenden QR-Code ein. Dieser ist an den unten aufgeführten Orten zu finden. Die gesammelten Bewegungsminuten können auch per Mail an degersheimbewegt@bluewin.ch sendet werden. Das Degersheimer schweiz.bewegt OK freut sich, wenn Degersheim auch weiterhin von der Spitze grüssen könnte.

Die Self-Scanning-Stationen:
Postautohaltestelle Magdenau - Postautohaltestelle Wolfertswil - Bahnhof (beim Eingang zum Bahnhofbeck) – Gemeindehaus – Mehrzweckanlage Steinegg – Föhrenwäldli – Freibad - Postautohaltestelle Wolfhag



 

09.05.2019Über Entdecker, Forschern und Abenteurern –

Am Mittwochabend 1. Mai war die deutsche Autorin Maja Nielsen Gast in der Bibliothek Ludothek Degersheim. Die quirlige Powerfrau stellte ihre umfangreiche Sachbuchreihe „Abenteuer! Maja Nielsen erzaehlt“ vor.
Ihr ist es ein besonderes Anliegen Wissen zu vermitteln, indem sie es in spannende Geschichten einbindet. Das gelingt Maja Nielsen vortrefflich. Ihre spannenden Sachbücher über interessante Menschen lesen sich nicht selten wie Krimis. So gestalten sich oft auch ihre Recherchearbeiten, wenn sie auf den Spuren von Jane Goodall in Afrikas Urwälder unterwegs ist oder wenn sie Kontakt zur Raumfahrtstation ISS aufnimmt. Sachbücher sind auch im digitalen Zeitalter nicht aus dem Büchergestell wegzudenken. Sie vermitteln, untermalt mit vielen Fotos, kurzerhand wertvolles Wissen.
An ihrer Lesung in Degersheim erzählte Maja Nielsen unter anderem von der Begegnung mit dem Nachkommen von Napoleon und sie klärte die gespannten Zuhörerinnen und Zuhörer darüber auf wie sie es schafft echt klingende Urwaldgeräusche in ihre Hörbücher zu bringen. Authentisch ist ein wichtiges Stichwort im Schaffen der Autorin. Dass die Informationen korrekt sind, dazu trägt ein ganzes Team bei. Die gesammelten Fakten werden von allen Seiten auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft.
Beim anschliessenden Apéro wurden gegenseitig Abenteuererlebnisse ausgetauscht und über lebendige Geschichtsunterrichtsstunden diskutiert.
Die Bücher und Hörbücher von Maja Nielsen können in der Bibliothek Ludothek ausgeliehen werden.
 

09.05.2019Degersheim verschönern

Die Abteilung Werke der Gemeinde Degersheim pflegt das gesamte Gemeindegebiet. Die Mitarbeitenden halten die Strassen und Plätze sauber, pflegen die Pflanzen in öffentlichen Anlagen und sorgen damit für ein schönes Ortsbild. Immer wieder gibt es auch Privatpersonen, die regelmässig oder einfach bei guter Gelegenheit einen Beitrag zur Verschönerung des Dorfbildes und der Umgebung beitragen. So gesehen zum Beispiel beim Chrüz: Eine uns unbekannte Person sorgt für frischen Blumenschmuck und ist auch für die Pflege besorgt. Wieder jemand hat spontan einen Baumstrunk mit einem Osternest dekoriert. Die Gemeinde Degersheim freut sich über den Einsatz und die Kreativität ihrer Bewohner und möchte sich an dieser Stelle bei allen ganz herzlich bedanken, welche Degersheim und seine Naherholungsgebiete auf irgendeine Art verschönern und so zu einer positiven Wahrnehmung beitragen.
 

08.05.2019Mobiles WC im Föhrenwäldli

Der beliebte Rastplatz im Föhrenwäldli ist in der ganzen Region bekannt und wird immer wieder gerne aufgesucht. Jetzt konnte das Areal mit einer öffentlichen Toilette ergänzt werden – ein Angebot, das die vielen Besucher «im Notfall» bestimmt schätzen werden.

 
Vor allem in der warmen Jahreszeit lädt das Föhrenwäldli zum Verweilen in der Natur und zu erholsamen, Stunden ein. Bisher fehlte eine öffentliche Toilette. Nun konnte ein oft gehörter Wunsch erfüllt werden. Das neue WC-Häuschen steht neben dem Wasserreservoir und wird von einer externen Firma regelmässig gereinigt und gewartet.
 

09.08.2018Abfallsäcke erst am Montagmorgen bereitstellen

Mitarbeiter der Abteilung Sicherheit und Werke mussten in letzter Zeit wieder vermehrt feststellen, dass an diversen Orten im Gemeindegebiet Abfallsäcke zu früh bei den Sammelorten deponiert  werden.
 
Wenn die Säcke zu früh bereitgestellt werden, ist der menschliche Abfall buchstäblich gefundenes Fressen für wilde Tiere, welche die Säcke zerreissen. Die Aufräumarbeiten sind für die betroffenen Angestellten der Gemeinde sehr unangenehm und zeitintensiv.

Alle Einwohnerinnen und Einwohner werden gebeten, als Beitrag für ein sauberes Dorf, ihre Abfälle erst am Montagmorgen ab 7.00 Uhr bereitzustellen und nicht bereits am Sonntagabend im Freien zu deponieren.

Weitere Informationen zur Abfallentsorgung finden Sie im Abfallkalender der Gemeinde Degersheim (www.degersheim.ch/Dienstleistungen/Entsorgung).

31.07.2018Verhaltensregeln Feuerverbot

Im kanton St. Gallen herrscht bis auf Widerruf absolutes Feuerverbot! Doch was heisst das genau?
 

Bitte beachten Sie folgende Verhaltensregeln zum absoluten Feuer- und Feuerwerksverbot im Kanton. Die Verhaltensregeln sind verbindlich und gelten auf dem gesamten Kantonsgebiet.
 
Es ist generell verboten, …
  • offene Feuer im Freien zu entfachen. Dies beinhaltet die Nutzung von jeglichen Arten von Holz- und Kohlegrills, Cheminées, Pizzaöfen, Smokers etc.
  • Feuer in Feuerschalen, Tonnen oder anderen Feuerstellen zu entfachen. 
  • im Freien Kerzen anzuzünden. 
  • Feuerwerke zu zünden, auch keine Vulkane oder Bengalische-Zündhölzer.
  • Himmelslaternen, Ballone mit Wunderkerzen, Glücks- und Wunschlaternen oder Kong-Ming-Laternen steigen zu lassen. 
  • im Wald zu rauchen und im restlichen Kantonsgebiet brennende Streichhölzer und Raucherwaren wegzuwerfen.
 
Man darf, …
  • im Freien einen Gasgrill benützen, wenn er auf einem nichtbrennbaren Untergrund steht. Man muss aber 40 Meter Abstand zum Waldrand halten.
  • einen Elektrogrill benützen, wenn er auf einem nichtbrennbaren Untergrund steht.
  • im Freien rauchen, aber nur ausserhalb des Waldes. Die Asche ist auch zuhause im Garten in einem Aschenbecher oder in einem anderen nicht brennbaren Behältnis zu entsorgen. Bevor man den Aschenbecher leert, soll man sich vergewissern, dass nichts mehr brennen kann. Es ist strengstens verboten, Streichhölzer und Raucherwaren achtlos wegzuwerfen.  
Mehr erfahren

14.12.2017Handänderungen November

Im November hat das Grundbuchamt Degersheim folgende Handänderungen vorgenommen.

Veräusserin: Bodenmann Immobilien AG, mit Sitz in Waldstatt AR Erwerber: Sutter Alfred und Sutter-Maier Beatrice, Mogelsberg (zu je 1/2 Miteigentum) Grundstück: Nr. 1614, Zeisigstrasse, 9113 Degersheim Fläche: 832 m2, Acker/Wiese/Weide

Veräusserer: Hollenstein Josef, St.Gallen Erwerber: Looser Andreas und Looser Aurelia, Degersheim (zu je 1/2 Miteigentum) Grundstück: Nr. 448, Feldstrasse 16, 9113 Degersheim Gebäude: Wohnhaus Vers.Nr. 320 Fläche: 443 m2, Gebäude, übrige befestigte Fläche, Gartenanlage

14.12.2017Stelle besetzt

Der Gemeinderat hat die Kündigung von Jasmin Egli zum Anlass genommen, in der Abteilung Sicherheit und Werke strukturelle Anpassungen vorzunehmen. Neu wird das Facility Management (Liegenschaftsverwaltung) professionalisiert. Als Leiterin dieses neuen Fachbereichs wurde Noemi Koller gewählt.

Jasmin Egli hat ihre Anstellung als Assistentin in der Abteilung Sicherheit und Werke per Ende Januar 2018 gekündigt. Sie wird sich in der Wintersaison als Skilehrerin betätigen und plant im Anschluss daran ein Studium zu absolvieren. Der Gemeinderat bedauert den Weggang von Jasmin Egli sehr und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute.

Zwei Bereiche gebildet
Die Abteilung Sicherheit und Werke umfasst ein sehr breites und vielseitiges Arbeitsfeld. Der Gemeinderat hat nach der Kündigung von Jasmin Egli entschieden, aus der Abteilung zwei Fachbereiche zu bilden. Der Bereich Werke ist für die Wasserversorgung und den Werkhof zuständig und wird durch Christian Moser geleitet. Das Liegenschaftsmanagement, welches auch die Betreuung von Infrastruktur und Technik, sowie die Raum-, Wohnungs- und Schlüsselverwaltung umfasst, wird neu als Facility Management bezeichnet. Die Stelle in der Bereichsleitung Facility Management wurde daraufhin zur Bewerbung ausgeschrieben.

Koller als Fachfrau
Auf die ausgeschriebene Stelle gingen zahlreiche Bewerbungen ein. Der Gemeinderat freut sich, mit Noemi Koller eine ausgewiesene Fachfrau gefunden zu haben. Sie hat an der Zürcher Hochschule ZHAW Facility Management studiert und in den letzten Jahren Berufserfahrung in verschiedenen Bereichen und Unternehmungen gesammelt. Die 28-jährige ist in Degersheim aufgewachsen und kennt als langjährige Blauring-Leiterin die Gegebenheiten vor Ort bestens. Noemi Koller wohnt in St. Gallen und wird die Stelle im März 2018 antreten. Der Gemeinderat wünscht ihr viel Freue in ihrer neuen Tätigkeit.

07.12.2017Sanierung der Staatsstrasse Degersheim-Bleimoos-Tal

Zum wiederholten Mal hat der Gemeinderat Degersheim die Totalsanierung der Staatsstrasse Degersheim-Bleimoos-Tal im kantonalen Strassenbauprogramm 2019 bis 2023 eingegeben. Aufgrund der Grösse der nötigen Eingriffe und der Vielzahl der beim Kanton eingegangenen Gesuche muss davon ausgegangen werden, dass die Strasse nicht umfassend saniert wird. Im Rahmen des Strassenunterhaltsprogramms sollten aber einzelne Teilsanierungen möglich sein.
Aufgrund der Eingabe in das 16. Strassenbauprogramm  2014 bis 2018 führte das kantonale Tiefbauamt eine Variantenstudie für die Staatsstrasse Degersheim – Bleimoos – Tal durch. Dabei wurden auf der bestehenden Strecke verschiedene Querschnitte, Begegnungsfälle, Radien und Geschwindigkeiten untersucht. Bei der vertieften Bearbeitung mehrerer Varianten zeigte sich jedoch, dass je nach Ausbaustandard sehr umfassende Eingriffe nötig sind. Da dem Kanton für das 17. Strassenbauprogramm 2019 bis 2023 über  1000 Gesuche vorliegen, ist eine Totalsanierung der Staatsstrasse in Richtung Herisau momentan eher unwahrscheinlich.

Das Tiefbauamt des Kantons St.Gallen hat jedoch in Aussicht gestellt, dass einzelne Streckenabschnitte im Rahmen des Unterhaltsprogramms des Strassenkreisinspektorates (SKI) optimiert werden könnten. Aufgrund der Tatsache, dass die Eingabe im Strassenbauprogramm 2019 bis 2023 mutmasslich aber keine Aufnahme findet, beantragte der Gemeinderat die Teilsanierungen von mindestens zwei Streckenabschnitten. Zudem wird die Sanierung des Knotens Bleimoos im Rahmen des 18. Strassensanierungsprogramms 2024 bis 2028 beantragt. In welchem Zeitraum die Sanierungen ausgeführt werden, entscheidet das Strassenkreisinspektorat.

07.12.2017Musikalische Glanzlichter

Zum 40-jährigen Jubiläum der Musikschule Degersheim haben die Musikschülerinnen und -Schüler am 25. November 2017 musikalische Glanzlichter präsentiert.

Das Wetter war nass und kalt an diesem Samstag. Trotzdem haben viele Zuhörerinnen und Zuhörer den Weg in die Katholische Kirche Degersheim gefunden und wurden mit einer stimmungsvollen Atmosphäre belohnt.
Das Programm zum Thema „Musikalische Glanzlichter“ war abwechslungsreich. So durfte den Klängen von Violinen und Celli gelauscht werden. Pan-, Block- und Querflötentöne umrahmten den Nachmittag ebenso wie Musik der Klavinova und Kirchenorgel. Voradventliche Musik gab es auch von der Gitarre, dem Marimaphon und der Trompete. Musikschulleiterin Trudi Stutz darf auf ein gelungenes Konzert mit musikalischen Glanzlichtern und Glanzleistungen der Musikschülerinnen und Musikschüler zurückblicken.

Jetzt anmelden für die Musikschule
Willst du auch ein Instrument spielen lernen und vielleicht künftig an einem Konzert mitmusizieren? Melde dich bis zum 10. Dezember 2017 für den Musikunterricht in der Musikschule Degersheim an (oder ab).
Kontakt:
Musikschule Degersheim, Turnplatzweg 4, 9113 Degersheim oder per E-Mail an trudi.stutz@schule-degersheim.ch
 

30.11.2017Tag der Freiwilligenarbeit - Herzlichen Dank für das wertvolle Engagement

Am 5. Dezember 2017 ist Tag der Freiwilligenarbeit. Auch in Degersheim engagieren sich viele Personen ehrenamtlich zu Gunsten der Allgemeinheit. Diese Einsätze sind von unschätzbarem Wert und verdienen grosse Anerkennung. Der Gemeinderat Degersheim dankt allen, welche in ihrer Freizeit und ohne Entgelt Grossartiges leisten.

In verschiedensten Bereichen werden Aufgaben von Freiwilligen wahrgenommen. Vielfach organisiert in Vereinen, aber auch im Stillen und abseits von grossen Organisationen, werden unschätzbare Dienste geleistet. Sei es in der Jugendarbeit, in Sportvereinen, bei der Unterstützung von Betagten oder Migranten, im Umweltbereich, bei der Pflege von Wanderwegen und vielem mehr. Die engagierten Personen erhalten für ihren Einsatz keine oder nur eine geringe Entschädigung. Diese selbstlosen Engagements erleichtern das Zusammenleben und tragen viel zur Lebensqualität in Degersheim bei. Allen ehrenamtlich tätigen Personen gebührt unser Respekt und unser Dank.

30.11.2017Baubewilligungen November

Folgende Bauprojekte wurden im November 2017 vom Gemeinderat Degersheim bewilligt:
Bauherrschaft: Memisheva Sesil Elmieva, Bahnhofstrasse 18, 8353 Elgg Grundeigentümer: Nesanir-Aldemir Makbule und Bektas, Zelgmattstrasse 16, 8956 Killwangen Bauvorhaben: Errichtung Schaufensterbeschriftung Standort: Grundstück Nr. 210, Haupstrasse 66, 9113 Degersheim

Bauherrschaft: Bänziger Annamarie, Winterhaldenstrasse 8, 9113 Degersheim Grundeigentümer: Bänziger Annamarie, Winterhaldenstrasse 8, 9113 Degersheim Bauvorhaben: Heizungssanierung beim Wohnhaus Assek. Nr. 1387 Standort: Grundstück Nr. 535, Winterhaltenstrasse 8, 9113 Degersheim

Bauherrschaft: Gehrig Markus und Romana, Bienenweg 8, 9116 Wolfertswil Grundeigentümer: Gehrig Markus und Romana, Bienenweg 8, 9116 Wolfertswil Bauvorhaben: Errichtung Luft-Wasser-Wärmepumpe beim Wohnhaus Assek.Nr. 854 Standort: Grundstück Nr. 1080, Bienenweg 8, 9116 Wolfertswil 

Bauherrschaft: Schneider Hans Peter und Christa, Ifang 741, 9113 Degersheim Grundeigentümer: Schneider Hans Peter, Ifang 741, 9113 Degersheim Bauvorhaben: Errichtung Luft-Wasser-Wärmepumpe beim Wohnhaus Assek.Nr. 741 Standort: Grundstück Nr. 926, Ifang, 9113 Degersheim

Bauherrschaft: Schenker Markus und Marianna, Taubenstrasse 7, 9113 Degersheim Grundeigentümer: Schenker Markus und Marianna, Taubenstrasse 7, 9113 Degersheim Bauvorhaben: Neubau Photovoltaikanlage auf dem Wohnhaus Assek. Nr. 2029 Standort: Grundstück Nr. 1586, Taubenstrasse 7, 9113 Degersheim

Bauherrschaft: Eugster Hanspeter und Manuela, Säntisstrasse 8, 9113 Degersheim Grundeigentümer: Eugster Hanspeter und Manuela, Säntisstrasse 8, 9113 Degersheim Bauvorhaben: Heizungssanierung beim Wohnhaus Assek. Nr. 374 Standort: Grundstück Nr. 496, Säntisstrasse 8, 9113 Degersheim

Bauherrschaft: Zürcher Samuel und Susanna, Lindenhofweg 2, 9113 Degersheim Grundeigentümer: Zürcher Samuel und Susanna, Lindenhofweg 2, 9113 Degersheim Bauvorhaben: Heizungssanierung beim Wohnhaus Assek. Nr. 1877 Standort: Grundstück Nr. 616, Lindenhofweg 2, 9113 Degersheim

30.11.2017Erweiterungsbedarf bei der Abwasserreinigungsanlage Oberglatt

Die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Oberglatt stösst an ihre Kapazitätsgrenze. Zudem erfüllt sie nicht mehr alle gesetzlichen Anforderungen und muss daher erweitert und teilweise erneuert werden. Die an die ARA angeschlossenen Verbandsgemeinden beteiligen sich anteilsmässig an den Mehrkosten für die Investitionen und den Betrieb. In der Gemeinde Degersheim müssen diese Mehrausgabe an der kommenden Bürgerversammlung im März 2018 genehmigt werden.

Zur Aufbereitung des Abwassers ist die Gemeinde Degersheim dem Abwasserzweckverband Flawil – Degersheim – Gossau (AVFDG) angeschlossen. Dieser betreibt die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Oberglatt auf dem Gebiet der Gemeinde Flawil, welche in den Jahren 1999 bis 2003 das letzte Mal ausgebaut wurde. Durch die stetig ansteigende Abwassermenge im Einzugsbereich hat die ARA Oberglatt nun ihre Kapazitätsgrenze erreicht. Deshalb muss die biologische Reinigungsstufe (Biofiltration) erweitert werden. Zudem sind die Anforderungen an die Reinigungsleistung stetig angestiegen. Sogenannte Mikroverunreinigungen, welche die Gewässerökologie beeinflussen, können in der bestehenden ARA nur schlecht beseitigt werden. Gemäss der Gewässerschutzgesetzgebung müssen grössere ARA, wie die ARA Oberglatt, ab dem Jahr 2022 auch solche Mikroverunreinigungen eliminieren können.

Projektkosten
Entsprechend liegt ein Projekt vor, welches die Erweiterung der biologischen Reinigungsstufe und den Neubau einer Anlage zur Beseitigung von Mikroverunreinigungen vorsieht. Die gesamten Investitionskosten belaufen sich voraussichtlich rund CHF 20 Mio. Der Bund subventioniert die Anlage zur Beseitigung von Mikroverunreinigungen mit 75%. Insofern betragen die Kosten für den AVFDG nach Abzug der Bundessubventionen ca. CHF 11 Mio. Die drei Verbandsgemeinden tragen die jährlichen Mehrkosten, bestehend aus den Kreditzinsen, Abschreibungen und dem Betriebsaufwand, anteilsmässig.

Anteil der Gemeinde Degersheim
Der Anteil der Gemeinde Degersheim an die Investitionskosten beläuft sich nach Abzug der Bundessubventionen auf CHF 1.24 Mio. Da der Bund seine Subventionen aber erst zusichert, wenn alle Verbandsgemeinden ihre Kredite zugesprochen haben, muss die Gemeinde Degersheim einen Beitrag in der Höhe von CHF 2.31 Mio. zusichern. Gemäss Gemeindeordnung müssen neue Ausgaben in dieser Höhe von der Bürgerschaft genehmigt werden. Das betreffende Geschäft wird der Degersheimer Bürgerschaft an der Bürgerversammlung vom 26. März 2018 vorgelegt.

30.11.2017Neuer Feuerwehr-Ortskommandant

Der Verwaltungsrat des Sicherheitsverbundes Region Gossau (SVRG) hat Steve Bischof als neuen Ortskommandanten der Feuerwehr Degersheim gewählt. Der 37-jährige ist Mitglied des Degersheimer Offizierskaders und hat den Kommandantenkurs im Jahr 2016 absolviert.

Nach dem Rücktritt von Christian Moser hat der Verwaltungsrat des SVRG an seiner Sitzung vom 20. November 2017 Steve Bischof als neuen Ortskommandanten der Feuerwehr Degersheim gewählt. Steve Bischof ist 37 Jahre alt und gehört als Oberleutnant dem Offizierskader der Feuerwehr Degersheim an. Durch seine Erfahrungen, die er im Offizierskader sammeln konnte, verfügt er über die nötigen Fach-, Führungs- und Sozialkompetenzen um das Amt des Ortskommandanten ausüben zu können. Gleichzeitig mit seiner Wahl wurde Steve Bischof zum Major befördert. Der Verwaltungsrat des Sicherheitsverbundes Region Gossau und der Gemeinderat Degersheim gratulieren Steve Bischof zur ehrenvollen Wahl und wünschen ihm viel Glück in seiner verantwortungsvollen neuen Aufgabe

30.11.2017Gemeinde-Tageskarte: Rabattaktion bleibt bestehen

Die Gemeinde Degersheim bietet täglich fünf unpersönliche „Gemeinde-Tageskarten“ der zweiten Klasse an. Die Tageskarten ermöglichen freie Fahrt auf allen Strecken der SBB sowie den meisten Privatbahnen, städtischen Nahverkehrsmitteln und vielen Schiffsbetrieben der Schweiz.

 
In den vergangenen Jahren wurden die Tages-GA‘s der Gemeinde Degersheim für 43.00 Franken pro Stück verkauft. Dieser Preis deckt die Kosten nicht mehr. Der Gemeinderat hat beschlossen, den Verkaufspreis der Tageskarten für das Jahr 2018 um 2.00 Franken auf 45.00 Franken zu erhöhen. Tageskarten für das Jahr 2018 können bereits jetzt telefonisch, am Schalter oder unter www.degersheim.ch reserviert werden.
Rabattaktion hat sich bewährt
Im Rahmen einer Rabattaktion besteht die Möglichkeit, freie Tages-GA‘s am selben Tag oder am Vortag ab 16.00 Uhr zum halben Preis zu erwerben. Fürs Wochenende und für den Montag gilt diese Aktion bereits ab Freitagmittag 12.00 Uhr. Der Gemeinderat Degersheim hat entschieden, die Rabattaktion auch im Jahr 2018 anzubieten. Für Tages-GA’s zum reduzierten Preis sind keine Reservationen möglich. Die Tageskarten müssen am Schalter des Einwohneramtes persönlich abgeholt und bezahlt werden.

29.11.2017Mehrjahrgangsklasse wird eingeführt

Die Schule Degersheim führt im nächsten Schuljahr zwei erste Klassen und neu zusätzlich eine Mehrjahrgangsklasse. Grund dafür ist die demographische Entwicklung. Mit dieser Neuerung gelingt es der Schule, keine zu grossen Klassen zu bilden.

Zwischen 1. August 2011 und 31. Juli 2012 sind so viele Kinder geboren, dass die Schule Degersheim im Sommer 2016 einen zusätzlichen Kindergarten eröffnet hat. Die logische Folge: Auf das Schuljahr 2018/19 treten so viele Schülerinnen und Schüler in die 1. Primarklasse ein wie schon lange nicht mehr. Der Schulrat hat deshalb entschieden, zwei Jahrgangsklassen (reine 1. Primarklasse) und eine Mehrjahrgangsklasse (1./2. Primarklasse) einzuführen.

Neues altes System
Wenn jemand von Mehrjahrgangsklassen spricht, denken viele an Dorfschulen. Auch in Degersheim ist das System nicht unbekannt. Schulratspräsidentin Annemarie Schwizer erinnert sich: „Bereits vor etwas mehr als zehn Jahren wurden Mehrjahrgangsklassen im zwei Jahres Rhythmus geführt.“ Diese Organisationsform sei aufgehoben worden, weil die Schülerzahlen rückläufig waren. Das System der Mehrjahrgangsklassen eignet sich, grosse Schwankungen bei der Schülerzahl abzufedern. Einerseits können dadurch grosse Klassen – 25 Kinder und mehr – verhindert werden. „Andererseits wirkt sich die Altersdurchmischung positiv auf das Sozialverhalten aus“, ergänzt der zuständige Schulleiter Reto Brüllmann. So sollen ältere und jüngere Kinder nicht einfach nebeneinander, sondern von– und miteinander lernen.

Schulhaus Sennrüti bietet Platz
Die Schulratspräsidentin blickt beruhigt auf den kommenden Sommer. „Die baulichen Massnahmen halten sich in Grenzen. Wir können die bestehenden Räumlichkeiten nutzen.“ Geplant ist, dass im Erdgeschoss des Schulhaus Sennrüti ein neues Klassenzimmer eingerichtet wird. Das Lehrerzimmer wird deshalb neu in der Hauswartwohnung eingerichtet, welche derzeit leer steht. Auch für die Folgejahre besteht genügend Schulraum. Obwohl die Schule mit einem sechsten Kindergarten im Schuljahr 2018/19 plant, reicht der Schulraum für die nächsten Jahre aus.

Klasseneinteilung keine Besonderheit
Die Klasseneinteilung wird durch die neue Klasse im nächsten Frühling zwar etwas anspruchsvoller, berichtet Reto Brüllmann. Es gebe aber keine grundlegenden Änderungen. Die Kinder werden wie gewohnt auf die Klassen aufgeteilt. Der Schulleiter konkretisiert: „Leistungsfähigkeit, soziale Herkunft, die Muttersprache und Schulwege bilden die Grundlage für die Einteilung.“

Begriffserklärung

Jahrgangsklassen
Die Schülerinnen und Schüler von Jahrgangsklassen haben (mehr oder weniger) alle denselben Jahrgang. In Jahrgangsklassen befinden sich auch Schülerinnen und Schüler, welche nicht den „richtigen“ Jahrgang haben, z.B. weil sie eine Klasse wiederholt haben oder später eingeschult wurden.

Mehrjahrgangsklassen
In Mehrjahrgangsklassen unterrichtet eine Lehrperson zwei oder mehr Jahrgänge im gleichen Schulzimmer. Die Lehrperson führt die einzelnen Klassen insbesondere in den promotionswirksamen Fächern nebeneinander. In anderen Fächern unterrichtet die Lehrperson alle Schülerinnen und Schüler der Klasse gemeinsam.

Altersdurchmischtes Lernen
Im altersdurchmischten Lernen werden Schülerinnen und Schüler unabhängig ihres Alters gemeinsam und differenziert nach ihrem Entwicklungs- und Lernstand beschult. Lehrpersonen und Schülerinnen und Schüler nutzen die Heterogenität als Ressource für das Lernen im Unterricht und Zusammenleben.

23.11.2017FLADE-Blatt per Mail abonnieren

Medieninfos, amtliche Bekanntmachungen, Aktualitäten von Firmen und Vereinen sowie den Veranstaltungskalender der Gemeinde Degersheim finden Sie im wöchentlichen FLADE-Blatt der Gemeinden Degersheim und. Flawil Das FLADE-Blatt ist jedoch nicht nur in Papierform sondern auch als Newsletter erhältlich - natürlich kostenlos.
 
Der Newsletter wird jede Woche am Freitag per E-Mail an alle die Abonnenten versendet. Abonnieren sie das elektronische Flade-Blatt jetzt kostenlos per E-Mail an gemeinde@degersheim.ch oder auf unserer Homepage www.degersheim.ch unter der Rubrik FLADE-Blatt. Ihre persönlichen Daten werden ausschliesslich für den Versand des FLADE-Blatts per E-Mail verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Wir freuen uns wenn, über möglichst viele Interessenten.

16.11.2017Räbenliechtliumzug

Am Freitag, 24. November 2017, findet von 18.00 bis ca.20.00 Uhr der Räbenliechtliumzug statt. Start ist beim Dorfplatz. Die Route führt über die Hauptstrasse bis zur Medicus Drogerie, über die Kirchstrasse, hinunter zum blumenladen Eggenberger, entlang der Neugasse bis zur Nolato Treff AG und wieder zurück zum Dorfplatz.

Nach der Rückkehr gibt es für alle, die am Umzug mitgelaufen sind, ein Wienerli mit Brot und einen warmen Punsch. 

Der Umzug findet bei jedem Wetter statt! Es sind auch Kinder eingeladen, die zu Hause eine Räbe geschnitzt haben!
 

16.11.2017Bald ist wieder der Samichlaus unterwegs

Am 6. Dezember ist der Tag des Heiligen Sankt Nikolaus. Während dieser Zeit machen sich die Samichläuse mit ihren Gehilfen auf den Weg zu den Kindern. In Degersheim kann man dafür Mitglieder der Chlausgruppe engagieren.
Vor rund sieben Jahren wurde die Chalausgruppe von den jetzigen Mitgliedern übernommen. Bei der Sitzung im Oktober plant die Chlausgruppe die für sie arbeitsreiche Zeit. Danach werden bereits die Anmeldungen für die Familienbesuche entgegengenommen, die Termine vereinbart und die Chlaus-Zentrale eingerichtet. Dann geht es los mit den sogenannten „Chlaus-Tagen“. Dazu zählen der Einsatz am Weihnachtsmarkt und die zahlreichen Familienbesuche. Einmal im Jahr unternehmen die Samichläuse mit ihren Schmutzlis einen Ausflug. Bei diesem wird vor allem die Kameradschaft gepflegt und über schönen Erlebnisse und Erfahrungen aus der letzten Chlaus-Zeit berichtet.

Neun Samichläuse
Die Chlausgruppe Degersheim wird jedes Jahr konstant gebucht, es findet aber ein steter Wechsel statt. Während sich Familien mit Kindern, welche dem Chlausalter entwachsen sind, verabschieden, freuen sich neue Familien über den Besuch des Samichlauses. Trotzdem wurde die Gruppe dieses Jahr aufgestockt. Nebst den bisherigen sieben Mitgliedern sind nochmals zwei der Gruppe beigetreten.

Tradition
Auf die Frage, ob der Esel mit von der Partie sei, antwortet René Forrer, Leiter der Chlausgruppe schmunzelnd: „Nein, niemand von uns besitzt einen Esel. Ist der Wunsch da, was auch schon vorgekommen ist, so haben wir eine Anlaufstelle, bei der wir ein Tier ausleihen können.“ Die Chlausgruppe ist sehr stolz auf ihr Handwerk. Sie möchte diese wichtige Tradition zu bewahren und den Kindern Freude bereiten. Der Verein finanziert sich über Spenden und alle Mitglieder im Verein erfüllen ihre Aufgabe ehrenamtlich. Ihr Lohn sind die freudigen, erwartungsvollen Kinderaugen in die sie bei den Familienbesuchen sehen können.

Der Samichlaus und die Angst
„Spannend zu sehen ist auch, wie sich die Kinder während eines Jahres verändern“, so René Forrer. In der Regel besucht der Samichlaus mehrere Jahre hintereinander die gleiche Familie und kennt die Kinder dadurch gut. Der Umgang der Kinder mit dem Samichlaus kann aber von Jahr zu Jahr unterschiedlich sein. Je nach Gewissen, kann es schon vorkommen, dass auch ein älteres Kind auf einmal wieder ein bisschen mehr Angst hat. Angst vor den Besuchen des Samichlaus braucht aber niemand zu haben. Sie sind ein freudiges Ereignis, sowohl für die besuchten Familien, wie auch für die Mitglieder der Chlausgruppe.

16.11.2017Steuersituation in Degersheim

Die Steuerfüsse sind immer wieder ein Thema. Verglichen mit der Entwicklung der Gemeindesteuerfüsse in der Region Wil ist Degersheim die einzige Gemeinde, welche den Steuerfuss in den vergangenen Jahren auf 162 % angehoben hat.
 
FLADE-Blatt: Wie viel Geld entspricht ein Steuerprozent in Degersheim?
Monika Scherrer: Ein Steuerprozent entspricht rund CHF 59‘000.00

FLADE-Blatt: Wieso musste Degersheim als einzige Gemeinde in der Region Wil den Steuerfuss erhöhen, während andere reduziert haben?
Monika Scherrer: Das erste Budget  unter meiner Führung (2013) fiel mit dem Sparpaket II des Kantons zusammen, was zur Folge hatte, dass der Steuerfuss von 157 auf 162 % angehoben werden musste, damit der prognostizierte Aufwandüberschuss aufgefangen werden konnte. Aufgrund dieser Ausgangslage wurde im Herbst 2013 eine ausserordentliche Bürgerversammlung anberaumt und Sparmassnahmen, u.a. die Schliessung des Hallenbades, beschlossen. Mit dem II. Nachtrag zum Finanzausgleichsgesetz vom 28. Januar 2014 wurde der Übergangsausgleich im Finanzausgleichsgesetz wieder aufgenommen. Der Übergangssteuerfuss beträgt 162 %. Die Gemeinde Degersheim stellte in der Folge 2014 erstmals Antrag auf einen Beitrag aus dem Übergangsausgleich.

FLADE-Blatt: Sie haben in der Vergangenheit immer wieder betont, dass Degersheim bis Ende des Jahres 2020 aus dem kantonalen Übergangs-Ausgleich aussteigen und somit den Steuerfuss senken möchte. Ist dies immer noch aktuell?
Monika Scherrer: Das ist noch immer so. Wir werden Ende 2020 aus dem Übergangs-Ausgleich aussteigen und danach den Steuerfuss kontinuierlich senken können.

FLADE-Blatt: Ist es immer noch korrekt, dass der Übergangs-Ausgleich seitens des Kantons spätestens Ende 2022 ausläuft? Stimmt es, dass Degersheim pro Jahr knapp 1,4 Millionen Franken an Kantonsgelder aus dem Übergangs-Ausgleich kassiert?
Monika Scherrer: Das ist korrekt. Der Übergangs-Ausgleich läuft Ende 2022 aus.

FLADE-Blatt: Stimmt es, dass Degersheim pro Jahr knapp 1,4 Millionen Franken an Kantonsgelder aus dem Übergangs-Ausgleich kassiert?
Monika Scherrer: In den Jahren 2014 und 2015 musste der budgetierte Betrag aus dem Übergangsausgleich dank massiver Einsparungen und gutem Steuereingang nicht beansprucht werden. Mit der Sanierung des Oberstufenschulhauses wurde letztes Jahr eine erste grosse Abschreibungstranche fällig, sodass rund 480‘000 Franken an Mitteln aus dem Übergangsausgleich bezogen wurden, notabene wiederum bei weitem nicht der budgetierte Betrag. Auch im laufenden Jahr werden Dank straffer Haushaltführung und gutem Steuereingang die zur Verfügung stehenden Mittel aus dem Übergangs-Ausgleich mutmasslich nicht ausgeschöpft. Demzufolge ist Ihre Aussage falsch.

FLADE-Blatt: Etwas despektierlich wird Degersheim als «Armenhaus des Kantons» bezeichnet. Was entgegnen Sie darauf?
Monika Scherrer: Es stellt sich die Frage, ob im privaten Bereich derjenige mit den höchsten Schulden als der Ärmste bezeichnet werden kann?
Im Ernst: Es ist bekannt, dass Degersheim die höchste pro Kopf Verschuldung im Kanton ausweist – und dies seit vielen Jahren. Seit meinem Amtsantritt konnten wir dank der günstigen Zinsentwicklung, die Fremdkapitalzinsen um nahezu 50 Prozent reduzieren. Die Anpassung der Fremdkapitalzinsen nach unten wird sich auch in den kommenden Jahren noch fortsetzen, da langjährige Verträge und gute Konditionen ausgehandelt werden konnten. Dass sich das wieder ändern wird, ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Deshalb ist es das absolut prioritäre Ziel des Gemeinderates, das Fremdkapital in den kommenden Jahren zu reduzieren.

FLADE-Blatt: Wie wichtig ist der Steuerfuss für die Attraktivität einer Gemeinde?
Monika Scherrer: Der Steuerfuss ist einer von mehreren Faktoren, welcher eine Gemeinde attraktiv oder eben weniger attraktiv macht. Familien, der Mittelstand oder auch Senioren legen bei der Wahl des Wohnortes andere Schwerpunkte. Das Schulangebot, die Angebote des täglichen Gebrauchs, die Anbindung an den öffentlichen Verkehr, die ärztliche Grundversorgung etc. rücken in den Vordergrund. Es schleckt jedoch keine Geiss weg, dass für Gutverdienende der Steuerfuss an vorderster Stelle steht. Nebenbei bemerkt: Degersheim war jedoch nie eine Gemeinde mit einem tiefen Steuerfuss. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass wir den Turnaround schaffen werden. Es macht jedoch keinen Sinn, jetzt vom eingeschlagenen Weg abzuweichen, da wir, wie oben erwähnt, von der finanziellen Unterstützung des Kantons profitieren und in den vergangenen Jahren und in den kommenden Jahren unsere Infrastruktur auf Vordermann bringen werden.
 

16.11.2017Zukunftstag auf der Gemeinde Degersheim

Am 9. November 2017 war nationaler Zukunftstag. Auch die Gemeindeverwaltung Degersheim erhielt Besuch von drei Kindern, welche einen Tag lang Verwaltungsluft schnupperten. Dazu gehörte auch das Verfassen dieses Flade-Blatt Artikels.
 
Nach dem alltäglichen Postholen und Verteilen, wurden wir durch das Gebäude geführt. Dieser Rundgang führte uns auch ins Archiv, wo wir ganz alte Unterlagen gefunden haben. Wir besuchten die verschiedenen Ämter und wissen jetzt, was die Gemeinde für Aufgaben hat. Danach bekamen wir einen Einblick in das neu sanierte Oberstufenschulhaus und nahmen an einer Besprechung beim Friedhof teil. Nachdem wir wieder im Gemeindehaus angekommen waren, bekamen wir eine Einführung im Grundbuchamt. Uns wurde viel erklärt und wir fanden es sehr spannend. Nach dem Mittagessen machten wir Botengänge im ganzen Gemeindehaus und freuten uns ab all den anderen Erfahrungen die wir noch sammeln konnten.

16.11.2017Christian Moser gibt das Ortskommando Degersheim ab

Nach 23 Jahren Dienst möchte Christian Moser in der Feuerwehr kürzer treten und das Ortskommando auf Ende 2017 in jüngere Hände geben. Der Wunsch, seine Energie in kommenden Projekten zu bündeln und mehr Zeit mit seiner Familie verbringen zu können, ist nachvollziehbar. 2018 darf die Feuerwehr von der reichen Erfahrung Christian Mosers als Instruktor noch profitieren. Danach wird er auch diese Tätigkeit niederlegen.
 
Im Jahr 2003 hat Christian Moser die Ausbildung zum Schweizerischen Feuerwehrinstruktor erfolgreich abgeschlossen und seither an unzähligen Kursen, Aus- und Weiterbildungen instruiert. Auf 2005 wurde er zum Kommandanten der Feuerwehr Degersheim gewählt. Bei den Workshops zum Thema „Zusammenführung der Feuerwehren Flawil und Degersheim“ hat er aktiv mitgewirkt. Er hat sich mit seinem Wissen und mit seinem grossem Engagement für die gemeinsame Feuerwehrzukunft eingesetzt. In der Folge wurde im Januar 2008 mit der Feuerwehr Flawil-Degersheim gestartet. Christian Moser amtete in diesem Verbund als Kommandant Stellvertreter. Im Sicherheitsverbund Region Gossau hat er seit Januar 2013 als Kommandant Degersheim das Ortsmodul geführt. Mit viel Engagement hat er die Angelegenheiten von Degersheim vertreten, mit dem Resultat, dass das Ortsmodul Degersheim gut ausgebildet und ausgerüstet ist. Sein grosses Augenmerk galt und gilt dem Nachwuchs. Er darf stolz sein, seinem Nachfolger eine junge Truppe übergeben zu können. Gerade weil ihm der Nachwuchs so am Herzen liegt, wird er sich weiterhin für dessen Ausbildung einsetzen.

Christian Moser hat sich in den vielen Jahren mit grossem Engagement für die Sache der Feuerwehr eingesetzt, hat diese geprägt und hat sich im ganzen Kanton einen Namen als Instruktor verschafft. Für diesen grossen Einsatz gebührt Christian Moser ein herzliches Dankeschön und grosser Respekt. Für seine weiteren Projekte wünschen ihm der Sicherheitsverbund der Region Gossau und der Gemeinderat Degersheim gutes Gelingen. Sie freuen sich, von seinem Wissen – wenn auch im reduzierten Pensum – weiterhin profitieren zu können.
 

31.10.2017Letzter offizieller Häckseltermin

Die Abteilung Sicherheit und Werke der Gemeinde Degersheim führt am Mittwoch, 8. November 2017 den letzten offiziellen Häckseldienst in diesem Herbst durch.

Dieser steht allen Personen offen, die sich rechtzeitig am Vortag bis 16 Uhr bei der Abteilung Sicherheit und Werke anmelden (071 372 07 78 / sicherheit-werke@degersheim.ch)

Gebühr

Für die Benützung des Häckseldienstes ist folgende Gebühr zu entrichten:

Pro Auftrag wird eine Grundpauschale von Fr. 20.-- und zusätzlich pro fünf Minuten Häckselbetrieb Fr. 10.-- erhoben.

Der Häckselplatz muss gut zugänglich sein. Das Häckselgut ist möglichst offen (keine Säcke, keine Schnüre und Drähte), trocken, in langen Stücken (Äste nicht kürzen) und als geordneter Haufen (Äste parallel) bereit zu stellen. Im Häckselgut dürfen sich kein Wischgut, Drähte oder Steine befinden.

Für die Abfuhr des Häckselgutes benützen Sie bitte die Bioabfuhr.

 
Tipps und Tricks
  • Schneiden Sie Ihre Bäume und Sträucher erst kurz vor dem Häckseln und bewahren Sie Ihr Häckselmaterial an einem regengeschützten Ort für die nächste Häckseltour auf.
  • Wenn Sie einige kleine Materialien wie Sonnenblumen, Geranien (ohne Erde), Heckenschnitt zum Häckseln haben, können diese nur im trockenen Zustand durch den Häcksler gelassen werden.
  • Legen Sie sich einen eigenen Häckselvorrat im Garten an.

Das Häckselteam dankt Ihnen für Ihre Mithilfe.
            
 

Häckseldienst

Die Abteilung Sicherheit und Werke der Gemeinde Degersheim führt offizielle Häckseldienste durch. Diese stehen allen Personen offen, die sich rechtzeitig bei der Abteilung Werke anmelden (071 372 07 78 / sicherheit-werke@degersheim.ch).


Daten Häckseldienst:

Mittwoch, 28. April 2021

Mittwoch, 19. Mai 2021

Gebühr:

Für die Benützung des Häckseldienstes ist folgende Gebühr zu entrichten:

 

Grundpauschale an den publizierten Daten                         Fr. 30.00

Grundpauschale für einen individuellen Einsatz                   Fr. 50.00

 
zusätzlich pro 5 Minuten Häckselbetrieb                              Fr. 10.00 ohne Abfuhr des Häckselgutes

                                                                                               Fr. 25.00 mit Abfuhr und Entsorgung

 
Wichtige Hinweise
  • Der Häckselplatz muss mit unseren Fahrzeugen und Geräten gut zugänglich sein.
  • Keine parkierten Autos im Umkreis von 15 Meter
  • Das Häckselgut ist offen, trocken, in langen Stücken (Äste nicht kürzen) und als geordneter Haufen (Äste parallel) bereit zu stellen.
  • Im Häckseldepot dürfen sich keine Säcke, Drähte, Steine oder Wischgut befinden.
  • Gartenabfälle wie Heckenschnittstauden bis 2 cm Durchmesser, Sonnenblumen, Geranien usw. sind kein Häckselgut und sind über die Grünabfuhr zu entsorgen.
Für die Abfuhr des Häckselgutes benützen Sie bitte die Bioabfuhr.

 Tipps
  • Schneiden Sie Ihre Bäume und Sträucher erst kurz vor dem Häckseln und bewahren Sie Ihr Häckselmaterial regengeschützt für die nächste Häckseltour auf
  • Legen Sie sich einen eigenen Häckselvorrat im Garten an.

 

Das Häckselteam dankt Ihnen für Ihre Mithilfe.

​Unterschied - Kolumne von Andreas Baumann

Es ist nicht von der Hand zu weisen, Unterschiede gibt es viele. Individuelle, aber auch allgemeine. Jeder Mensch hat unterschiedliche Fähigkeiten, Bedürfnisse, Wahrnehmungen und unterschiedliche Ansichten. Sie befinden sich in unterschiedlichen Lebenslagen, die unterschiedliche Herausforderungen mit sich bringen und haben unterschiedliche Ziele. Auch bei den Gemeinden gibt es Unterschiede. Sie weisen eine unterschiedliche Bevölkerungsstruktur auf, haben unterschiedliche topografische Bedingungen oder stehen betreffend Versorgung und Erschliessung vor unterschiedlichen Herausforderungen.

Wenn wir einen Blick zurück auf das zu Ende gehende Jahr werfen, sticht uns wohl der eine oder andere Unterschied ins Auge. Dieses oder jenes war in diesem Jahr anders als im letzten, oder je nach Situation wünschen wir uns auch, dass sich das Jahr 2024 vom 2023 unterscheidet. Dabei kommen wir nicht herum, die Unterschiede auch zu bewerten. Was war gut, was hätte ich lieber nicht mehr?

Mit den unterschiedlichen Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner wie aber auch den Bedingungen, welche die Gemeinde Degersheim von anderen Gemeinden unterscheidet, setzten sich der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung fast täglich auseinander. Wie ist es möglich, die unterschiedlichen Bedürfnisse der Bevölkerung so gut wie möglich zu berücksichtigen? Wie können wir, vor allem in Sachen Attraktivität, den Unterschied zu anderen Wohnorten hochhalten, sofern wir diesen als positiv betrachten, oder verkleinern, wenn er sich eher negativ auswirkt? Eine schwierige Aufgabe.

Darüber urteilen, wie uns das in diesem Jahr gelungen ist, möchte ich nicht. Versichern kann ich aber, dass wir uns dieser Herausforderungen bewusst sind und versuchen, stets sachlich und ausgewogen, die beste Lösung zu finden. Für Sie und für die Gemeinde Degersheim, sowohl im zu Ende gehenden wie auch im kommenden Jahr.

Ich wünsche Ihnen eine Weihnachtszeit, die Ihren Bedürfnissen entspricht und für das kommende Jahr viel Freude und die Kraft, die Unterschiede dort zu schaffen, wo sie sich positiv auswirken.

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