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16.04.2026Während 28 350 Stunden 430 Personen betreut

Die Spitex Flawil-Degersheim erbringt im Auftrag der Gemeinden Flawil und Degersheim Dienstleistungen in der ambulanten Pflege. Auch im vergangenen Jahr gab es für sie viel zu tun: 38 Mitarbeitende – sie teilen sich knapp 21 Vollzeitstellen – haben im Jahr 2025 während insgesamt 28 350 Stunden 430 Personen (280 Frauen und 150 Männer) in Flawil und Degersheim professionell gepflegt und liebevoll betreut.

Die Gemeinden sind verpflichtet, für ein Angebot der Gemeindekrankenpflege besorgt zu sein. Entsprechend haben die Gemeinden Flawil und Degersheim mit dem Spitexverein Flawil-Degersheim eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen. Im Rahmen dieser Vereinbarung hat die Spitex im Jahr 2025 insgesamt 56 858 Besuche durchgeführt, was einem täglichen Durchschnitt von 155 Besuchen entspricht. Für diesen eindrucksvollen Einsatz findet Vereinspräsident Andreas Baumann anerkennende Worte. Das Engagement, die Professionalität und die Bereitschaft, auch in hektischen Zeiten Verantwortung zu übernehmen, verdienten den grössten Dank, schreibt er in seinem Jahresbericht.

Wechsel in der Geschäftsleitung
Andreas Baumann erinnert in seinem Jahresbericht auch an den Wechsel in der Geschäftsleitung. Die Neubesetzung habe von allen Beteiligten grosse Flexibilität verlangt. Dank gemeinsamer Anstrengungen hätten nun wichtige Weichen für die Zukunft gestellt werden können. Am 1. Februar übernahmen Melanie Helfenberger und Angela Hofer gemeinsam die operative Führung. Melanie Helfenberger, diplomierte Pflegefachfrau HF, verantwortet den Fachbereich Pflege, während Angela Hofer für die Administration zuständig ist. Der Präsident zeigt sich zuversichtlich: „Der Vorstand ist überzeugt, mit dieser Konstellation für künftige Herausforderungen gewappnet zu sein.“

Gute finanzielle Situation
Auch finanziell hat die Spitex gut gearbeitet. Die Jahresrechnung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 317'094 Franken ab, der dem Vereinskapital zugewiesen wird. Die Gemeinden Flawil und Degersheim haben sich mit Beiträgen zur Restkostenfinanzierung und mit Gemeindebeiträgen in der Höhe von 1'027'209 Franken beteiligt. Aufgrund der erfreulichen Entwicklung des Eigenkapitals können die Gemeindebeiträge für das Jahr 2026 leicht gesenkt werden.

Jetzt Mitglied werden
Ein Blick in die Jahresrechnung zeigt jedoch auch, dass die Einnahmen aus Mitgliederbeiträgen und Spenden im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken sind. Diese Einnahmen finanzieren - zusammen mit den Beiträgen der Gemeinden, den Tarifeinnahmen der Krankenversicherungen sowie den Selbstbehalten der Klientinnen und Klienten – die Dienstleistungen der Spitex. Die finanzielle Unterstützung ist das eine; das andere ist die Solidarität, die Mitglieder mit ihrem Beitrag gegenüber Menschen zeigen, die auf die Hilfe der Spitex angewiesen sind. Einzelpersonen zahlen 30 Franken, Familien und Partnerschaften 45 Franken und juristische Personen 100 Franken. Weitere Informationen finden Sie unter www.spitex-flawil-degersheim.ch oder telefonisch unter 071 393 22 12.

Vortrag und Versammlung
Die 3. ordentliche Mitgliederversammlung der Spitex Flawil-Degersheim findet am Montag, 4. Mai, um 18.15 Uhr in der Aula der Mehrzweckanlage Steinegg in Degersheim statt. Vor der Hauptversammlung spricht Dr. Maria Brasser, Neurowissenschaftlerin und Mitgründerin der Hirncoach AG, zum Thema „So halten wir unser Gehirn fit und gesund“. Im Anschluss folgen die geschäftlichen Traktanden. Das Protokoll der 2. Mitgliederversammlung, die Jahresrechnung 2025 und das Budget 2026 sind auf der Homepage der Spitex Flawil-Degersheim, www.spitex-flawil-degersheim.ch unter den Downloads einsehbar. Nach der Hauptversammlung sind alle zu einem Apéro eingeladen.
Anmeldungen für den Vortrag und die Hauptversammlung bitte bis 24. April 2026 unter www.spitex-flawil-degersheim.ch/anmeldung, per Mail an angela.hofer@spitex-hin.ch oder telefonisch unter 071 393 22 12.

16.04.2026Am 14. Juni 2026 digital Abstimmen

Am Abstimmungssonntag vom 14. Juni 2026 können die Flawiler und Degersheimer Stimmberechtigten mit E-Voting elektronisch abstimmen. Die dafür nötige Registrierung ist noch bis am 19. April 2026 möglich. 

Die Stimmberechtigten aus Flawil und Degersheim können am Abstimmungssonntag vom 14. Juni 2026 ihre Stimme digital einreichen. Wer die elektronische Wahl und Abstimmungsmöglichkeit erstmals nutzen möchte, muss sich bis am 19. April 2026 registrieren. Das ist einfach und erfolgt online über die Anmeldeseite des Kantons: https://anmeldung.e-voting.sg.ch oder durch Scannen des untenstehenden QR-Codes. Stimmberechtigte, die sich bereits für die letzten Urnengänge registriert haben, bleiben registriert und müssen nichts mehr tun. Die elektronische Urne öffnet jeweils vier Wochen vor dem Urnengang am Montag um 12 Uhr und schliesst am Samstag vor dem Urnengang um 12  Uhr. Bei Fragen stehen die Gemeinderatskanzleien beider Gemeinden gerne zur Verfügung: 

Gemeinderatskanzlei Flawil: 071 394 17 60 oder gemeinde@flawil.ch  
Gemeinderatskanzlei Degersheim: 071 372 07 80 oder gemeinde@degersheim.ch

16.04.2026Altmetallsammlung

Metall kann an drei Standorten in der Gemeinde während der Metallsammlung zur Abholung bereitgestellt werden. Die Metallsammlung findet vom Dienstag, 21. April 2026, 17 Uhr, bis Mittwoch, 22. April 2026, 17 Uhr, statt.

Auch dieses Jahr findet für die Metallsammlung eine Sammelplatzsammlung statt. Das heisst, Sie können Ihr Altmetall an den drei ausgewählten Standorten in der Gemeinde entsorgen. Alle Arten von Metall bis 1,5m Länge (Gestelle, Velos, Wäscheständer, Pfannen usw. – ausgenommen sind Blechdosen und Aluminiumverpackungen) können Sie zu den Sammelstellen bringen und in der Mulde deponieren. Die Mulden sind von Dienstag, 21. April 2026, 17 Uhr, bis Mittwoch, 22. April 2026, 17 Uhr, geöffnet. Haben Sie mehr als 200 kg Altmetall zum Entsorgen, dürfen Sie sich bei der Abteilung Werke (sicherheit-werke@degersheim.ch oder 071 372 07 78) bis Dienstag, 21. April 2026, 12 Uhr, melden, damit der Abtransport vor Ort organisiert werden kann.

Sammelstellen

·           Entsorgungsstelle Mühlefeldstrasse Degersheim

·           Entsorgungsstelle bei der Unterdorfstrasse 23, Wolfertswil

·           Kiesplatz neben Fussballplatz Magdenau

16.04.2026Toggenburger Verbandsschwingfest 2026 in Degersheim

Am Wochenende vom 25. und 26. April 2026 findet auf dem Schulareal Steinegg in Degersheim das Toggenburger Verbandsschwingfest statt. Mit über 300 teilnehmenden Nachwuchs- und Aktivschwingern steht ein sportlich hochkarätiger Saisonauftakt bevor.

Nachdem das Verbandsschwingfest 2022 in Magdenau durchgeführt wurde, kehrt der Anlass in diesem Jahr in die Gemeinde Degersheim zurück. Die Schulanlage Steinegg bietet ideale infrastrukturelle Voraussetzungen für die Durchführung eines Wettkampfs dieser Grössenordnung. Dies bestätigt auch David Roth, OK-Präsident und Präsident des Schwingclubs Flawil: „Die Schulanlage Steinegg bietet uns eine sehr gute Infrastruktur. Das erleichtert uns die Arbeit enorm.“ Der Schwingclub Flawil errichtet gemeinsam mit zahlreichen Helferinnen und Helfern auf dem roten Platz eine Schwingarena mit vier Plätzen. Die Arena bietet somit sämtlichen Zuschauerinnen und Zuschauern Platz.

Nachwuchs am Samstag, Aktive am Sonntag
Den Auftakt bildet am Samstag das Flawiler Buebeschwinget. Rund 200 Jungschwinger treten in vier Alterskategorien an und messen sich im Kampf um die begehrten Auszeichnungen. Am Sonntag stehen die Aktiven im Zentrum. Erwartet werden 142 Schwinger, darunter namhafte Athleten wie ESAF-Schlussgangteilnehmer Werner Schlegel, der Kilchberger Sieger Damian Ott sowie Schwägalp-Sieger Marcel Räbsamen. Neben der regionalen Elite werden auch Schwinger aus sämtlichen Kantonen des Nordostschweizer Verbandsgebiets teilnehmen.

Parkplatz-Situation beachten
Vor allem am Sonntag rechnet das OK mit vielen Gästen. Wegen des erhöhten Verkehrsaufkommens und vielen Fahrzeugen hat das OK in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung Degersheim und der kantonalen Verkehrspolizei ein Verkehrskonzept erarbeitet. Dieses hat einige Einschränkungen im Strassenverkehr zur Folge. Ebenfalls wird für die Verkehrs- und Parkierregelung ein Verkehrsdienst im Einsatz sein.

16.04.2026Bücher suchen Leserinnen und Leser

Anlässlich des Weltbuchtags hat die Bibliothek Ludothek auf verschiedenen Bänkli Kisten mit Lesestoff deponiert. Interessierte können die Medien gleich vor Ort lesen oder diese auch mitnehmen, behalten oder weitergeben.

Am 23. April ist der Weltbuchtag. Von der UNESCO wurde dieser Aktionstag für das Lesen, für Bücher, für die Kultur des geschriebenen Wortes und auch für die Rechte ihrer Autorinnen und Autoren 1995 ins Leben gerufen. Die Bibliothek Ludothek nimmt dieses Datum jeweils zum Anlass, um im Gemeindegebiet von Degersheim auf Park- und Wanderbänkli bis zu den Sommerferien gut gefüllte Kisten zu deponieren. Spannende Bücher, kurzweilige Zeitschriften und unterhaltsame Comics sind darin zu finden. Stöbern Sie in der Kiste und lassen sie sich verführen. Entnehmen Sie der Kiste ein Sie ansprechendes Buch und lesen Sie es, vielleicht schon an Ort und Stelle am Fundort oder nehmen Sie den Lesestoff mit nach Hause. Sie dürfen die Lektüre behalten, einer anderen Person weitergeben oder das Buch wieder in die Kiste zurücklegen. Das Team der Bibliothek Ludothek freut sich, wenn diese Leseanimation bei Ihnen Anklang findet. Suchen Sie noch mehr Lesestoff? Oder ein spannendes Spiel? Dann bietet Ihnen die Bibliothek Ludothek Degersheim an der Feldeggstrasse 1 eine grosse und aktuelle Auswahl an Medien und Spielen. Es liegen neu eingekaufte Bücher zur Ausleihe bereit, darunter viele aktuelle Sachbuchtitel zu interessanten Themen für Gross und Klein. Das Team der Bibliothek Ludothek Degersheim freut sich auf Ihren Besuch. Dienstag 18 bis 20 Uhr, Mittwoch 16 bis 18 Uhr und Samstag 9 bis 11 Uhr.

16.04.2026Erfolgreiches BiblioWeekend

Anlässlich des fünften BiblioWeekends trafen sich Ende März spielbegeisterte Familien im Oberstufenschulhaus in Degersheim zum gemeinsamen Spielen.

Das BiblioWeekend ist vom Schweizer Bibliotheksverband bibliosuisse initiiert. Es findet jährlich im Frühling statt und stellt für ein Wochenende die Schweizer Bibliotheken ins Rampenlicht. Das Thema des diesjährigen BiblioWeekends lautete «Spielen» – ein sehr passendes Thema für den Gemeinschaftsbetrieb Bibliothek Ludothek Degersheim. Aus diesem Grund luden sie am Samstagnachmittag zu einem Spielanlass in die Oberstufe Degersheim ein. Während den zwei Stunden hiess es: «Auf zum Duell!» Gross und Klein folgten dieser Aufforderung und massen sich in verschiedenen Zweierspielen. Ob bei Memory, beim Jenga-Turmbau, beim Eimerstapeln (XXL Crazy Cup) oder beim Disc-Darts, die Auswahl war vielfältig und sorgte für spannende Spielkämpfe. Die Stimmung war ausgelassen und der Kampfgeist gross. Zu Beginn erhielt jede Person ein Säckli mit zehn Spielchips. Wurde ein Spiel verloren, musste der Verlierer dem Gewinner einen Chip abgeben. So wurden einige Säckli immer voller, während andere leichter wurden. Gewonnen haben an diesem Nachmittag alle Teilnehmenden und erhielten deshalb zum Abschluss ein Weggli und ein Brüggeli mit auf den Heimweg.

16.04.2026Fällung aus Sicherheitsgründen

Die alte Blutbuche an der Hauptstrasse 54 weist vermehrte Astbrüche auf und wird zum Sicherheitsrisiko. Deswegen hat der Gemeinderat die Fällung beschlossen. Diese und eine Ersatzpflanzung erfolgt voraussichtlich in der Woche vom 20. bis 24. April und hat eine eingeschränkte Befahrbarkeit der Hauptstrasse zur Folge. 

Die Blutbuche an der Hauptstrasse 54 in Degersheim ist schätzungsweise 100 bis 120 Jahre alt und prägt seit langer Zeit das Ortsbild. Aus diesem Grund ist sie in der Schutzverordnung der Gemeinde Degersheim als geschützter Einzelbaum aufgeführt. Bei einer Begutachtung im Oktober 2025 stellte ein Spezialist fest, dass der Baum geschwächt ist und Teile bereits absterben. Dies zeigt sich unter anderem durch vermehrte Astabbrüche. Aufgrund des Standorts direkt neben dem Wohngebäude, der Hauptstrasse und dem Trottoir stellt der Baum in seinem aktuellen Zustand eine Gefahr für Menschen und. Sachwerte dar. In Zusammenarbeit mit dem Werkhof hat der Gemeinderat deshalb die Fällung des Baums beschlossen. Gleichzeitig wurde die Eigentümerschaft verpflichtet, eine Ersatzpflanzung vorzunehmen. Die Fällung ist für die Woche vom 20. bis 24. April geplant und hängt von den Wetterbedingungen ab. Während der Arbeiten kommt es zu Verkehrseinschränkungen.

01.04.2026Beachvolleyball-Feld wird saniert

Auf Initiative des Jugendrats stand das Beachvolleyball-Feld im Freibad-Areal auch nach der Saison der Öffentlichkeit zur Verfügung. Ab April 2026 sind jedoch Sanierungsarbeiten nötig, weshalb der Zugang per sofort nicht mehr möglich ist. Das Feld steht ab dem Beginn der Freibad-Saison wieder im gewohnten Rahmen zur Verfügung.

01.04.2026Gemeinsam in die Zukunft

Der Verein Spitex Flawil-Degersheim hat sich in der Führung neu aufgestellt. Nach einer interimistischen Übergangslösung bilden Melanie Helfenberger und Angela Hofer die neue Co-Leitung. Dabei sind die Zuständigen neu in Pflege und Administration aufgeteilt. Für die Klientinnen und Klienten der Spitex ändert sich nichts.

Die Spitex Flawil-Degersheim hat eine neue Co-Leitung. Am 1. Februar übernahmen Melanie Helfenberger und Angela Hofer gemeinsam die operative Führung. Seit August 2025 wurde die Spitex interimistisch von Nadine Fischer, Mario Waltert und Angela Hofer geleitet. Der Vorstand bedankt sich bei der Interimsleitung und freut sich, auch weiterhin auf ihre Unterstützung im Team zählen zu dürfen. Mit dem Modell der Co-Leitung wird die Leitung auf zwei erfahrene Fachpersonen verteilt. Melanie Helfenberger und Angela Hofer teilen sich die Leitung der gesamten Organisation, wobei sie die Zuständigkeiten in die Fachbereiche Pflege und Administration aufteilen. Dadurch können Führungsaufgaben, fachliche Verantwortung und organisatorische Themen noch gezielter wahrgenommen werden. Ziel ist es, die Qualität der Dienstleistungen weiter zu sichern und die Spitex Flawil-Degersheim nachhaltig für die Zukunft aufzustellen.

Melanie Helfenberger ist diplomierte Pflegefachfrau HF und bringt langjährige Erfahrung in den Bereich Pflege und Personalführung mit. Bisher hatte sie diverse Stationen im Kantonsspital St. Gallen geleitet, zuletzt die Abteilung Wochenbett. Sie ist mit ihrer Familie in Andwil wohnhaft. Angela Hofer verfügt über fundierte Kenntnisse in den Bereichen Organisation und Finanzen. Sie wohnt mit ihrer Familie in Schwarzenbach, absolvierte ursprünglich eine Bankausbildung und war bei verschiedenen KMU’s im Bereich Personal und Finanzen tätig. Sie arbeitet seit August 2024 bei der Spitex Flawil-Degersheim. Beide Frauen kennen die regionalen Gegebenheiten und setzen sich gemeinsam für eine bedarfsgerechte und verlässliche und professionelle Versorgung der Bevölkerung ein.

Für die Klienten und Klientinnen sowie für Angehörige ändert sich am Leistungsangebot nichts. Die Spitex Flawil-Degersheim bleibt weiterhin eine verlässliche Ansprechpartnerin für Pflege, Betreuung und Unterstützung zu Hause.

Bildlegende: von links nach rechts: Angela Hofer Leitung Administration und Co-Geschäftsleitung, Nadine Fischer Interimsleitung Pflege, Melanie Helfenberger Pflegedienstleitung und Co-Geschäftsleitung, Mario Waltert Interimsleitung Pflege.

01.04.2026Erfolgreiche Bürgerversammlung

Am Montag, 30.März 2026 fand in der Mehrzweckanlage Steinegg die ordentliche Bürgerversammlung der Politischen Gemeinde Degersheim statt. Die Stimmberechtigten genehmigten die Jahresrechnung 2025, das Budget 2026, eine Steuerfuss-Senkung auf neu 138 % sowie einen Kreditantrag für eine buchhalterische Überführung einer Liegenschaft praktisch ohne Gegenstimmen.

Insgesamt 181 Stimmberechtigte (Stimmbeteiligung 6.8 %) machten von ihrem politischen Recht Gebrauch und nahmen an der Bürgerversammlung teil. Wie im vergangenen Jahr nahmen sie in den wiederum kreisförmig angeordneten Stühlen Platz. Der Gemeinderat zeigt mit dieser Anordnung, wie er seine Position gegenüber der Bevölkerung sieht: Auf Augenhöhe und aus der Mitte der Gemeinschaft. Trotz der kreisförmigen Anordnung wolle man sich nicht im Kreis drehen, sondern vorwärtsbewegen, stimmte Andreas Baumann die Anwesenden ein. Dies verdeutlichte er mit dem neuen Leitbild, das der Gemeinderat im vergangenen Jahr definiert hat. Nach ein paar weiteren Ausführungen zur allgemeinen Situation der Gemeinde wurden die Traktanden ordnungsgemäss abgehandelt. Die Jahresrechnung 2025, der Bericht der Geschäftsprüfungskommission und das Budget 2026 wurden diskussionslos und einstimmig genehmigt. Den Steuerplan 2026 mit der vorgeschlagenen Steuerfuss-Senkung auf 138 Prozent genehmigte die Stimmbevölkerung mit lediglich einer Gegenstimme. Der Antrag des Gemeinderates, die Liegenschaft an der Kirchstrasse 21 vom Verwaltungs- ins Finanzvermögen zu verschieben, wurde ebenfalls diskussionslos und ohne Gegenstimme angenommen. In der Allgemeinen Umfrage bat ein Bürger den Gemeinderat, dieser möge künftig über den PFAS-Gehalt im Trinkwasser und in anderen Lebensmitteln aus Degersheim regelmässig berichten. Der Gemeindepräsident zeigte sich damit einverstanden. Dies jedoch unter dem Vorbehalt, dass die gewünschten Informationen entsprechend verfüg- und bewertbar sind.

Nach dem Abschluss der Versammlung bekamen die Anwesenden wie gewohnt die Gelegenheit, den Abend beim Apéro ausklingen zu lassen. Dabei wurde das eine oder andere Thema nochmals in Ruhe besprochen und man nutzte die Gelegenheit, sich ungezwungen auszutauschen.

01.04.2026Medicus Drogerie übernimmt per 14. April 2026 Dienstleistungen der Post

Ab dem 14. April 2026 sind die Dienstleistungen der Post nicht mehr in der Filiale beim Postpärkli, sondern in der Medicus Drogerie im Angebot. Sabrina und Thomas Schneider sowie ihr ganzes Team haben sich auf diese neue Aufgabe gut vorbereitet und freuen sich, dass es schon bald soweit ist.

Bis am Samstag, 11. April 2026 bleibt die Poststelle Degersheim geöffnet und erbringt ihre Dienstleistungen wie gewohnt. Ab Dienstag, 14. April 2026 übernimmt die Medicus Drogerie ein reduziertes Grundangebot der Poststelle. Für Geschäftsführer Thomas Schneider gehört die Poststelle zu einem lebendigen und bunten Dorf einfach dazu, weshalb er und sein Team sich bereit erklärten, diese Funktion zu übernehmen. "Unser Motto ist: Grün waren wir schon, jetzt kommt Gelb dazu: Für ein buntes Dorf, die Post neu in der Medicus Drogerie," erklärt er.

Organisatorische Anpassungen notwendig
Damit die Medicus Drogerie ihr Angebot entsprechend erweitern kann, sind einige organisatorische Anpassungen notwendig. So kann das Team dank den leicht angepassten Öffnungszeiten (Öffnung um 08.30 Uhr) die personelle Präsenz im Verkauf beibehalten. Gleichzeitig kann sich das Team dank der damit verbundenen Entlastung besser auf die neuen Abläufe einstellen. "Für die neuen Aufgaben haben wir unser Team personell erweitert und alle konnten eine entsprechende Weiterbildung der Post absolvieren ", ergänzt Thomas Schneider. Ebenfalls war ein Umbau in den Räumlichkeiten notwendig. Er sieht die Medicus Drogerie für die neue Herausforderung gut gerüstet. Gleichzeitig bittet er die Kundschaft um Verständnis, wenn es in der Anfangsphase zu längeren Wartezeiten beim Postschalter kommt. "Ziel ist, dass wir unsere bestehende Kundschaft wie gewohnt persönlich und mit genügend Zeit für ihre Gesundheitsanliegen beraten", betont er.

01.04.2026Infoveranstaltung der Dorfkorporation Wolfertswil

Im September 2025 hat die Dorfkorporation Wolfertswil im Rahmen einer Infoveranstaltung die Situation rund um das Elektranetz erläutert und zur Diskussion gestellt. In den vergangenen Monaten hat sich der Verwaltungsrat differenziert mit dem Thema auseinandergesetzt und eine Entscheidung getroffen. Nun lädt er die Bevölkerung ein, um über den Entscheidungsfindungsprozess und das Ergebnis zu informieren. Dabei beantwortet er gerne die Fragen rund um das Thema.

Informationsveranstaltung der Dorfkorporation Wolfertswil
20. April 2026, 20 Uhr, Bruder Klaus Kirche Wolfertswil


Die Einladung zur regulären Bürgerversammlung am 28. April 2026 wird gemäss den gesetzlichen Vorgaben erfolgen.

01.04.2026Umfrage zur Zufriedenheit der Bevölkerung mit der Gemeindeverwaltung

Eine Umfrage soll die Zufriedenheit der Bevölkerung mit der Gemeindeverwaltung ermitteln. Die Ergebnisse dienen der Verwaltung zur Ermittlung von Optimierungsmöglichkeiten. Wer die Umfrage nicht online ausfüllen möchte, kann auf dem Einwohneramt auch einen Umfragebogen beziehen.

Die Gemeindeverwaltung führt bis am 17. April 2026 eine Umfrage über die Zufriedenheit der Bevölkerung mit der Gemeindeverwaltung Degersheim durch. Dies geschieht im Rahmen einer schulischen Projektarbeit von Vanessa Zeller, Leiterin Einwohneramt. Sie absolviert zurzeit eine Weiterbildung an der Akademie St. Gallen. Im Rahmen ihrer Arbeit möchte sie ermitteln, wie zufrieden die Bevölkerung mit den Dienstleistungen sind, die durch die Gemeindeverwaltung Degersheim erbracht werden. Gemeindepräsident Andreas Baumann erhofft sich von den Ergebnissen wertvolle Aufschlüsse über das Dienstleistungsangebot der Gemeinde. Er möchte die Erkenntnisse nutzen, um das Angebot der Gemeinde zu optimieren: "Wenn es ums gelingt, im Rahmen dieser schulischen Arbeit Themen zu ermitteln, in welchen wir uns verbessern können, dann gehen wir diese gerne an." Die Umfrage betrifft jedoch lediglich die Verwaltung, mit Ihren Dienstleistungen, die sie direkt an die Bevölkerung erbringt. Die Zufriedenheit mit dem Gemeinderat und seiner strategischen bzw. politischen Arbeit ist nicht Gegenstand dieser Umfrage.

Die Umfrage kann mit dem aufgeführten QR-Code aufgerufen werden und ist vollständig anonym. Die Gemeindeverwaltung sowie Vanessa Zeller danken allen Teilnehmenden für ihre wertvolle Mitarbeit. Die Umfrage kann am Schalter des Einwohneramtes auch in Papierformat bezogen werden. Für Fragen steht Ihnen Vanessa Zeller gerne zur Verfügung: Tel 071 372 07 20 oder vanessa.zeller@degersheim.ch.

01.04.2026Bühne frei für die Musikschule Degersheim

Die Schülerinnen und Schüler der Musikschule Degersheim gestalteten ein gelungenes Konzert, das dem Publikum einen unterhaltsamen Einblick in die musikalische Arbeit der Musikschule gab.

Mitte März präsentierten die Schülerinnen und Schüler der Musikschule Degersheim an ihrem Konzert ein abwechslungsreiches und lebendiges Programm. Die Beiträge reichten von Gesang, Klarinette, Saxofon und Klavier bis hin zu mitreissenden Trommelstücken. Einen besonderen Höhepunkt bot ein Saxofonschüler, der mit viel Kreativität und Mut frei improvisierte und damit das Publikum beeindruckte. Auch die Trommelgruppe begeisterte mit ihrer Improvisation und schuf eine dynamische, energiegeladene Atmosphäre. Die jungen Musizierenden nahmen den Applaus des Publikums gerne an und freuten sich sichtlich über das gute Gelingen.

01.04.2026Katzenstreu gehört nicht in den Robidog

Was sich wie eine Meldung aus Absurdistan anhört, ist in Degersheim leider Realität: Das Entsorgen von Katzenstreu im Robidog. Das ist weder erlaubt noch ist es eine wirkungsvolle Sparmassnahme für das kleine Haushaltsportemonnaie.

Als Robidog werden die grünen Behälter bezeichnet, die in der Regel mit einem Einwurf und einem Beutelspender versehen sind. Die Behälter sind für das Entsorgen von Hundekot in den dafür zur Verfügung stehenden Säcken gedacht. Es liegt auf der Hand, dass in den Robidog-Behältern auch anderer "Gelegenheitsabfall" entsorgt wird. Dies ist auch völlig in Ordnung. Schliesslich ist es sowohl für die Mitarbeitenden des Werkhofs wie auch für die Bevölkerung angenehmer, wenn der alte Kaugummi, das Verpackungspapier vom Znüni oder die PET-Flasche im Robidog landet, als in der Wiese nebenan.

Katzenstreu im Robidog?
Soweit so gut. Weniger gut ist, wenn die Abfallentsorgung im Robidog groteske Züge annimmt. So meldet die Abteilung Werke, dass in vergangener Zeit vermehrt kiloweise Katzenstreu in Robidog-Behältern landet. Nebst der doch erstaunlichen Dummdreistigkeit dieser Aktion ist es für die Mitarbeitenden des Werkhofs sehr mühsam, die gefüllten Innensäcke der Robidogs zu entfernen. Im schlimmsten Fall reissen diese und der ganze Abfall fällt auf den Boden. Die Gemeindeverwaltung weist ausdrücklich darauf hin, dass Hausabfall nicht in öffentlichen Abfallbehältern entsorgt werden darf. Auch der Spareffekt einer solchen Aktion hält sich sehr in Grenzen. Ein 35l-Gebührensack kostet ganze zwei Franken. Dies sollte auch für ein schmales Budget erschwinglich sein.

01.04.2026Vorversammlung neu im Oberstufensingsaal

Die diesjährige Vorversammlung fand nicht wie in den vergangenen Jahren in der reformierten Kirche, sondern im Singsaal des Oberstufenschulhauses Degersheim statt. Vor Ort folgten 47 Personen den Ausführungen von Gemeindepräsident Andreas Baumann. Er erläuterte detailliert das Jahresergebnis 2025, das Budget 2026, die Investitionsrechnung sowie den Steuerabschluss. Nach einigen Informationen über die allgemeinen Gemeindefinanzen und zum Kreditantrag zur Liegenschaft der Kirchstrasse 21 blickte Andreas Baumann auf verschiedenste Tätigkeiten des Gemeinderates im vergangenen Jahr zurück. Anders als in den Vorjahren wurde die Veranstaltung nicht mit einem Livestream übertragen. Damit die Vorversammlung doch nachträglich angeschaut werden kann, wurde sie aufgezeichnet. Sie ist unter www.degersheim.ch in der Rubrik Politik/Vorversammlung abrufbar. Bis zur Bürgerversammlung am 30. März wurde die Aufzeichnung 88 mal aufgerufen.

26.03.2026Überfüllte Unterflurbehälter vermeiden

Die Gemeindeverwaltung bittet die Bevölkerung, für die Entsorgung des Hauskehrichts den jeweils nächstgelegenen Unterflurbehälter zu verwenden. Ansonsten droht die Überfüllung von günstig gelegenen Behältern.

Bereits seit 2016 sind in der Gemeinde Degersheim Unterflurbehälter im Einsatz. Mit ihnen ist es grundsätzlich möglich, während 24 Stunden an 365 Tagen den Hauskehricht zu entsorgen. Aus Rücksicht auf die Nachbarn ist jedoch die Nachtruhe von 22.00 bis 6.00 Uhr zu respektieren. Die Gemeindeverwaltung bittet die Bevölkerung, den jeweils nächstgelegenen Unterflurbehälter für die Entsorgung zu nutzen. Gerne werden gut anfahrbare Behälter von Autolenkerinnen und –lenkern genutzt, um den Kehricht beispielsweise auf dem Weg zur Arbeit zu entsorgen. Das ist durchaus verständlich, sorgt aber dafür, dass diese Behälter rasch gefüllt oder sogar überfüllt werden. Im schlimmsten Fall werden die Kehrichtsäcke um den Unterflurbehälter herum deponiert.

Auf der Gemeindehomepage unter Dienstleistungen – Entsorgungen sind weitere Informationen zur Entsorgung verfügbar. Die Bauverwaltung steht bei Fragen gerne zur Verfügung: 071 372 07 90 oder bauverwaltung@degersheim.ch.

26.03.2026Die Schulergänzende Betreuung in stetiger Veränderung

Die Schulergänzende Betreuung blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück: Viele Kinder, ein engagiertes Team, ein grosser Umzug und zahlreiche Erlebnisse prägten das Jahr 2025. Die neuen Räume an der Steineggstrasse 9 haben frischen Schwung gebracht und bieten den Kindern und den Betreuerinnen mehr Spiel - und Gestaltungsraum sowie viele neue Möglichkeiten.

Es gibt viele Gründe, seine Kinder in die Obhut der Schulergänzenden Betreuung (SEB) zu geben: Ein Arzttermin, ein schwieriger Schulweg, eine Arbeitsstelle oder eine zu kurze Mittagspause, um nur ein paar davon zu nennen. Egal aus welchem Grund: Alle Kinder sind herzlich willkommen. Dafür sorgten auch 2025 die Betreuerinnen Rahel Eberlein, Iris Lustenberger, Manuela Mumenthaler, Monika Osterwalder und Marion Schenk.

Grosse Nachfrage
Im vergangenen Jahr waren 102 Kinder aus 61 Familien in der SEB angemeldet. Diese Kinder wurden an mindestens einem der 221 Tagen, an denen die SEB eine Betreuung anbot, betreut. Von den 221 Tagen waren 31 Schulferientage. In die SEB kommen Kinder vom 1. Kindergarten bis zur 3. Oberstufe, wobei 2025 die Hauptgruppe Kinder der Mittelstufe aus dem Schulhaus Steinegg waren. Nach wie vor besteht für das Modul 2 (Mittag 11:50 – 13:45 Uhr) die grösste Nachfrage, gefolgt vom Modul 4 (Nachmittag 15:25 – 18:00 Uhr). Durchschnittlich 20 Stammgäste begrüssten die Betreuerinnen an den bestfrequentierten Tagen am Montag-, Dienstag- und Donnerstagmittag. Dazu kamen jeweils die unregelmässigen Gäste: Kinder, die kurzfristig einen Modulplatz buchten.

Mehr Platz für mehr Kinder
An Spitzentagen verbrachten 30 Kinder den Mittag in der SEB. Dafür war der Essensraum an der Kirchstrasse 21 zu klein und die ganze Gruppe ass im Theoriesaal des Feuerwehrdepots zu Mittag, was einen grossen Mehraufwand bedeutete. Umso glücklicher war das SEB-Team über die Möglichkeit, an der Steineggstrasse 9 grössere Räume zu beziehen. Der Umzug und das Einrichten erfolgte während der Betriebsferien in der zweiten Sommerferienwoche. Nebst dem Schleppen der Einrichtungsgegenstände war vor allem die Einrichtung ein grosser Kraftakt, weil die Räume lange Zeit leer standen und die Neugestaltung viel Arbeit verursachte. Der Aufwand hat sich jedoch gelohnt: Jetzt stehen der SEB acht Zimmer und mehr Fläche zur Verfügung. Ein grosser Gewinn ist auch der Garten, den die SEB mitnutzen darf.

Vielfältige Aktivitäten
Auch am neuen Standort bietet die SEB vielfältige Beschäftigungen, denen die Kinder täglich nachgehen. Täglich entstehen neue kleine Kunstwerke im Bastelzimmer, wo sich die jungen Gäste sehr gerne aufhalten. Das beliebteste Themenzimmer bleibt aber auch am neuen Ort der Bewegungsraum, der mit seinen grossen Schaumstoffquadern zum Burgen bauen einlädt. Während der Ferien unternahmen die Kinder mit ihren Betreuerinnen täglich Ausflüge in die nahe und weitere Umgebung. Sei es eine Schnitzeljagd durch das Dorf, ein Bräteln an der Feuerstelle in Magdenau oder eine Runde Minigolf in Herisau. Nach wie vor nutzten die Kinder gerne die Spielmöglichkeiten der Schulanlage Steinegg, die gleich in der Nähe liegt.

Essen geliefert, selbst mitgenommen oder selbst gekocht
Das Küchenteam des Tertianum Degersheim liefert seit der Entstehung des Mittagstischs das Mittagessen für die Kinder. Im Jahr 2025 waren dies 2'277 Mahlzeiten. Die Zusammenarbeit hat sich gut bewährt und funktioniert einwandfrei. Der Menuplan ist jeweils auf der Homepage der Schule Degersheim ersichtlich. Somit können je nach Angebot die Kinder das Essen von zu Hause mitnehmen und dieses vor Ort aufräumen. Während der Schulferien, wenn weniger Kinder als gewöhnlich anwesend sind, haben die Kinder gemeinsam mit den Betreuerinnen ihr Essen gleich selbst gekocht.
 
Austausch und Weiterbildung
Der Umzug an die Steineggstrasse 9 bescherte der SEB auch neue Nachbarn. Weil der SEB-Betrieb nicht immer leise ist, ist gegenseitiges Verständnis sehr wichtig. Deswegen hat sich das SEB-Team mit den Nachbarn zum gegenseitigen Kennenlernen und einem Austausch getroffen. Das Nebeneinander funktioniert glücklicherweise einwandfrei. Der Austausch zu anderen Tagesstrukturen ist ebenfalls wichtig, weswegen Marianne Hälg, die Leiterin SEB zwei Mal jährlich am ERFA-Treff der Tagesstrukturen der Region Wil teilnimmt. Auch Weiterbildungen waren im vergangenen Jahr Thema: Im November besuchte das gesamte Team die Weiterbildung «Spielst du noch oder lernst du schon?», die vom Verein Tagesfamilien Region Uzwil organisiert wurde. Die PH Rorschach bietet die Weiterbildung "Schulergänzendes Betreuungspersonal" an, die Monika Osterwalder 2025 erfolgreich absolvierte. Mit Manuela Mumenthaler ist bereits eine weitere Betreuerin mit dieser Weiterbildung beschäftigt. Die Mitarbeiterinnen können die Erkenntnisse in das Betreuungsteam miteinbringen, was für ihre Kolleginnen sehr wertvoll ist. 

26.03.2026Märchenstunde im Kindergarten

Im Rahmen des Deutschthemas „Märchen“ besuchte die Klasse 5/6c von Andrea Müller gemeinsam mit Tanja Loser die Kindergartenklassen von Simona Dotta und Rita Zuber. Die Schülerinnen und Schüler der 5./6. Klasse hatten zuvor eigene Märchen geschrieben und lasen diese den Kindergartenkindern vor. Mit viel Engagement gestalteten die Kinder ihre Geschichten lebendig: Einige brachten passende Spielfiguren mit, andere bastelten eigenes Anschauungsmaterial, um ihre Märchen zu präsentieren. Der Besuch bot eine schöne Gelegenheit für einen jahrgangsübergreifenden Austausch. Nach dem Vorlesen lernten sich die Kinder besser kennen und verbrachten gemeinsam Zeit beim Spielen drinnen und draussen. Für Gross und Klein war es ein gelungener und fröhlicher Anlass.

26.03.2026Seit fünf Jahren in der Bibliothek Ludothek tätig

Sabrina Zweifel feiert ihr fünfjähriges Dienstjubiläum bei der Bibliothek Ludothek Degersheim. Ihre Tätigkeit bereitet ihr nach wie vor viel Freude und ermöglicht ihr die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Seit dem 1. April 2021 ist Sabrina Zweifel Mitarbeiterin der Bibliothek Ludothek Degersheim. Als Kundin hatte sie das Angebot schon immer sehr geschätzt und freute sich darauf, dieses nun selbst betreuen zu dürfen. Die Teilzeitstelle liess sich gut mit dem Familienleben vereinbaren und gab ihr die Möglichkeit, sich mit Herz und Engagement im Dorf einzubringen. Auch fünf Jahre später freut sie sich noch immer darüber, dass dank der Bibliothek Ludothek jedes Kind altersgerechten Zugang zu geselligen Spielen und spannenden Büchern hat. «Niemand braucht zu Hause überquellende Regale voller Spiele und Bücher, wenn es eine so grossartige Bibliothek Ludothek in nächster Nähe gibt», sagt Sabrina. In einer Welt des Überflusses ist es ihr wichtig, Dinge auszuleihen und so Ressourcen zu schonen. Die abwechslungsreiche Arbeit bereitet ihr weiterhin grosse Freude. Im Frühling freut sie sich besonders auf die Einkäufe neuer Bücher und Spiele; kooperative Schachtelspiele, die generationenübergreifend Freude bereiten, liegen ihr dabei besonders am Herzen. Das Team der Bibliothek Ludothek und der Gemeinderat gratulieren Sabrina herzlich zu ihrem fünfjährigen Jubiläum und danken ihr von Herzen für ihre wertvolle Arbeit.

05.03.2026Infoflyer und Geschäftsbericht 2025

Der Versand des Infoflyers 2025 erfolgt anfangs März gemeinsam mit dem Stimmausweis zur Bürgerversammlung 2026. Der detaillierte Geschäftsbericht 2025 kann entweder online eingesehen oder in gedrucktem Format bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden.

Anfang März erhalten alle Stimmberechtigte den Informationsflyer, der die wesentlichen Informationen über das vergangene Jahr enthält. Der Flyer wird zusammen mit dem Stimmausweis für die Bürgerversammlung vom 30. März 2026 versendet. Der detaillierte Geschäftsbericht mit den Finanzdaten wird digital unter 2025.degersheim.ch veröffentlicht. Dort können Interessierte die Informationen online einsehen oder als PDF herunterladen. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, gedruckte Exemplare bei der Gemeindeverwaltung zu beziehen. Bitte beachten Sie, dass eine Bestellung des Finanzberichts nur für das aktuelle Jahr gilt. Es erfolgt kein automatischer Versand in den Folgejahren. Die Jahresberichte der verschiedenen Bereiche der Gemeindeverwaltung wie beispielsweise der Bibliothek Ludothek oder der Kita Kieselstein sind nicht Bestandteil des Geschäftsberichts.

30.11.2025Abstimmungsresultate aus Degersheim liegen vor

Die Stimmzettel aus der Gemeinde Degersheim für die kantonalen und eidgenössischen Abstimmungen sind ausgezählt. Die detaillierten Ergebnisse finden Sie hier.

13.06.2024Grümpelturnier, korrektes Veranstaltungsdatum 

In der Agenda der letzten Fladeblatt-Ausgabe war das Grümpelturnier des FC Neckertal-Degersheim mit einem falschen Datum angegeben. Es findet von Freitag, 21. Juni bis Sonntag, 23. Juni 2024 statt. Der FC Neckertal-Degersheim freut sich auf zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer. 
 

02.05.2024Frühling im Sennrütischulhaus

Die Kinder des Sennrütischulhauses haben nach den Frühlingsferien den Schulbeginn gleich mit einem Bastelmorgen gestartet. In verschiedenen Zimmern gestalteten die fleissigen Schülerinnen und Schüler unter Anleitung der Lehrpersonen Blumen in verschiedensten Farben und Formen. Nun ist das ganze Schulhaus blumig verziert und jedes Zimmer mit einer anderen Blumenart ausgestattet. Die Kinder durften selbst auswählen, wo und mit wem sie basteln wollen. Und wenn eine Blume fertig war, durften sie das Zimmer wechseln oder nochmals die gleiche Blume basteln. Im winterlichen Wetter leuchten die Blumen im und vor dem Sennrütischulhaus in den strahlendsten Farben.

19.11.2023Abstimmungsresultate aus Degersheim liegen vor

Die Stimmzettel aus der Gemeinde Degersheim für die kantonale Abstimmung sind ausgezählt. Die detaillierten Ergebnisse finden Sie hier.

21.06.2023Politik hautnah: Regierung und Kantonsrat öffnen ihre Türen

Dieses Jahr feiert die Schweiz das 175-Jahr-Jubliäum der Bundesverfassung. Sie gilt als Grundstein der heutigen Schweiz. Der Kanton St.Gallen öffnet deshalb am Samstag, 24. Juni 2023, von 10 Uhr bis 16 Uhr die Türen des Regierungsgebäudes. Für alle Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons ist die Fahrt nach St.Gallen mit Bahn und Bus kostenlos.

Einmal selber Regierungspräsidentin oder Regierungspräsident sein – das wird möglich am Samstag, 24. Juni 2023. Besucherinnen und Besucher können das sonst nicht öffentlich zugängliche Regierungszimmer besichtigen und auf dem Stuhl des Regierungspräsidenten Platz nehmen. Dies ist einer von vielen Programmpunkten, welche der Kanton am Tag der offenen Türen der Bevölkerung präsentiert.

 
Festakt mit Bundesrätin Karin Keller-Sutter
Auf der Bühne der St.Galler Festspiele wird von 10.30 Uhr bis 12 Uhr der Festakt mit Fahnenschwingerinnen und Fahnenschwingern aus allen Kantonen der Schweiz für Aufsehen sorgen. Dazu wird Bundesrätin Karin Keller-Sutter die Gäste begrüssen. Die Bevölkerung kann mit den Mitgliedern der Kantonsregierung und dem Kantonsrat in direkten Kontakt treten und deren Arbeitsräume besichtigen. Eine Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern wird die Besucherinnen und Besucher zu Zukunftsthemen befragen und daraus eine Zukunftsverfassung erstellen.

Auch das Kantonsgericht öffnet seine Türen und spielt eine fiktive Gerichtsverhandlung durch: ein Mordfall aus Altstätten von 1852. Ausserdem gibt es historische Filme im Kino, einen Zeichenautomaten, der Zeichnungen nach Wunsch ausspuckt, einen Schnupperkurs im Fahnenschwingen und eine Kinderkrippe für die Kleinsten.

Kostenlose Anreise mit dem öffentlichen Verkehr
Damit die Besucherinnen und Besucher aus dem ganzen Kanton die Möglichkeit für einen Besuch erhalten, ist die Hin- und Rückfahrt nach St.Gallen mit dem öffentlichen Verkehr für Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons kostenlos. Informationen zum Gratisticket und zum detaillierten Tagesprogramm sind unter www.sg.ch/offenetueren zu finden.

17.05.2023Degersheimer Tanz-Ensemble erreicht 2. Platz

Anfangs Mai fand in Bern die Swiss Jazzdance Competition statt. Aus der Tanzschule „to dance“ Degersheim nahmen Jugendliche und Erwachsene aus der „Company“ in der Kategorie Showdance teil. Die Tänzerinnen wurden von den passionierten Tanzlehrerinnen Helena Pulinna und Anna Raffeneier in mindestens vier Trainings pro Woche auf den Wettbewerb vorbereitet. Das intensive Training wurde mit dem sensationellen 2. Platz belohnt. Herzliche Gratulation allen Beteiligten, die sich mit viel Herzblut engagiert haben. Wer die energiegeladene Show der „Company“ live miterleben möchte, kann dies am 17.Juni 2023 in der MZA Steinegg Degersheim tun.

17.05.2023Arbeit mit Jugendlichen: Ein weit gespanntes Netz mit engen Maschen

In einer Gemeinde ist es wichtig, ein stabiles soziales Netz zu haben, worin Kinder und Jugendliche Halt finden. Nebst der Familie und der Schulen sind es in erster Linie die Vereine sowie die Landeskirchen, welche einen wichtigen Teil dazu beitragen. Die Schulsozialarbeit und die offene Jugendarbeit schliessen die letzten grossen Lücken in diesem Netz. Dank grossem Engagement aller Beteiligten kann die Gemeinde Degersheim auf starken gesellschaftlichen Halt zählen.
Unter Arbeit mit Jugendlichen ist Folgendes zu verstehen: Die Schaffung von Beziehungen von Jugendlichen zu Mitmenschen jeden Alters, um sozialen Halt zu geben. Die Arbeit mit Jugendlichen ist mit einem Netz zu vergleichen: Es gibt Halt und Sicherheit, es fängt jemanden auf, der fällt. Mit dieser Definition gehen wir in der Gemeinde Degersheim auf Spurensuche: Wo ist dieses Netz für Jugendliche zu finden?

Familie und Schule
Die Familie ist das erste Beziehungsnetz, das ein Kind trägt und auffängt. Dieses Netz wird mit der Geburt geschaffen und entwickelt sich stetig weiter. Dieses Netz bleibt in der Regel bis ins Erwachsenenalter bestehen und ist ein wesentlicher Bestandteil des sozialen Halts eines Jugendlichen. Am meisten Zeit ausserhalb des Daheims verbringt ein Kind bzw. ein Jugendlicher in der Schule. Dort ist die Beziehungsarbeit ein wesentliches Element zur sozialen Integration und zum Lernerfolg und wird dementsprechend gewichtet. Die Schülerinnen und Schüler sollen hier schliesslich eine optimale Lernsituation auffinden. Dazu sind Beziehungen zu Lehrpersonen sowie zu Mitschülerinnen und Mitschülern ein grundlegender Bestandteil.

Vereine und Landeskirchen
Familie und Schule spinnen bereits ein sicheres Netz und bieten den Jugendlichen grossen Halt. Dies ist aber nicht alles. Das Bedürfnis nach Gemeinschaft treibt die Jugendlichen an, sich weiteren Gruppierungen anzuschliessen. In Degersheim sind die meisten Jugendlichen in Vereine eingebunden, welche mehrere Bedürfnisse abdecken: Abenteuer, Erlebnisse, Bewegung. Hier kommen die Jugendvereine ins Spiel: jeder trägt einen Teil zur Befriedigung von spezifischen Bedürfnissen bei. Die Vereine sind von Freiwilligenarbeit getragen und fest in der Bevölkerung verankert. Für das Gemeinschaftsgefühl in der Gemeinde sind sie von grösster Wichtigkeit. Auch die beiden Landeskirchen bieten Jugendarbeit an. Sie sind sich dem Umstand bewusst, dass Beziehungen und Gemeinschaft Sicherheit schaffen und tragen deshalb mit vielfältigen Aktivitäten und Angeboten speziell für Jugendliche aktiv dazu bei.

Schulsozialarbeit und Jugendarbeit
Das Netz, gespinnt und getragen von Familie, Schulen, Vereinen und Kirchen ist bereits recht dicht und sicher. Trotzdem besteht noch die Gefahr des Fallens, da einige Maschen noch recht gross sind. Hier kommen die Schulsozialarbeit und die aufsuchende Jugendarbeit der Gemeinde ins Spiel. Die Schulsozialarbeit steht Jugendlichen im Schulalter aber auch deren Eltern beratend und unterstützend zur Seite. Sie versucht mit Hilfe aller Beteiligten, Alltagssituationen zu verbessern. Ziel ist die aktive Hilfe zur selbstständigen Problemlösung der Ratsuchenden, wobei das Wohl des Anfragenden im Mittelpunkt steht. Die offene Jugendarbeit Degersheim erfüllt mehrere Funktionen: Sie bietet einerseits Freizeitangebote für alle Jugendlichen der Gemeinde an. Diese basieren auf freiwilliger Teilnahme und zielen auf Beteiligung, Mitwirkung und Mitbestimmung der Jugendlichen. Sie bietet jedoch auch eine Art Freiraum ohne Vorgaben oder Konzept, wo die Jugendlichen sich aufhalten können. Die Jugendarbeit ist jedoch auch als niederschwellige Anlaufstelle enorm wichtig: Jugendliche, Erziehungsberechtigte, Lehrpersonen und Bezugspersonen jeglicher Art haben hier die Möglichkeit, sich bei Bedarf Hilfe zu holen.

Ein sicheres Netz
Das Netz Jugendarbeit ist in der Gemeinde Degersheim engmaschig, stabil und fest verankert. Dies ist sehr erfreulich und allen Beteiligten zu verdanken, die sich beruflich, familiär oder ehrenamtlich jeden Tag dafür engagieren. Nichtsdestotrotz ist weiterhin Aufmerksamkeit geboten. Eine hundertprozentige Fallsicherheit gibt es nicht. Wer durch die Maschen fällt, fällt tief und schlägt hart auf.

Kontakte und weitere Informationen sind hier zu finden:

Jugendarbeit

Schulsozialarbeit

Vereine

Evangelisch-reformierte Kirche: www.ref-degersheim.ch/jugend

Katholische Kirche: https://www.se-ma.ch/jugendarbeit

17.05.2023Ein weiteres Buch aus Degersheim

Das Kinderbuch «Peregrinus» ist bereits das dritte Bilderbuch aus der Feder von Noemi Manhart, die das Werk auch selber illustriert hat. Es behandelt kindsgerecht die Themen Vorurteile, Migration und Umweltzerstörung und kann auch für den Unterricht in Kindergarten und Unterstufe verwendet werden.
Die Degersheimerin Noemi Manhart hat in diesem Frühjahr ein Bilderbuch veröffentlicht. Obwohl sie erst 22 Jahre alt ist, ist «Peregrinus» bereits ihr drittes. Nachdem sie im Rahmen einer Abschlussarbeit bereits in der Sekundarschule ein erstes Bilderbuch «Das seltsame, gestreifte, lange Ding» verfasst hat, folgte im Jahr 2019 das zweite Werk mit dem Titel «Durchhalten!/Aufgeben?». Nun, knapp vier Jahre später, ist es soweit und das letzte Bilderbuch der Trilogie ist beendet: Peregrinus ist ein kleiner Paradiesvogel, der seine Heimat verlassen musste und ist dort, wo er auftaucht nicht willkommen. Erst als er Gelegenheit bekommt, über sein Schicksal zu berichten, ändert sich die Situation. Die junge Autorin zeigt in anschaulicher Weise auf, wie Vorurteile unsere Haltung gegenüber Fremdem oder Unbekanntem beeinflussen. Die behutsame Aufarbeitung der aktuellen gesellschaftlichen Themen Migration, Flucht und Umweltzerstörung ist kindsgerecht und kommt ohne moralischen Zeigefinger aus. Das Buch kann so auch gut in den Unterricht von Kindergarten und Unterstufe integriert werden. Auffallend ist, dass einige Figuren bereits in den früheren Bilderbüchern der Autorin vorkommen. Weil sie als Kind «Fortsetzungen» geliebt hat, dürfen auch ihre Heldinnen und Helden mehrere Abenteuer erleben. Nebst dem Verfassen der Texte hat Noemi Manhart ihre Bücher jeweils selbst illustriert. Die liebevoll gestalteten Bilder von Tieren und Landschaften sind bemerkenswert naturgetreu gefertigt. Das Zeichnen und Malen der Bilder ist zwar zeitaufwändig, für die Autorin jedoch eine Arbeit, die sie sehr gerne ausführt und auch gerne mit verschiedenen Materialien experimentiert. Wie es mit ihrer Autorinnenlaufbahn weitergeht, ist noch offen. «Meine Leidenschaft werde ich bestimmt weiter ausleben und so wird es sicher ein weiteres Bilderbuch geben. Nur der Zeitpunkt ist noch offen, da gerade mein PH-Abschluss und der Start in meine erste eigene Klasse bevorsteht.» meint Noemi Manhart.

Noemi Manharts Bücher sind im Buchhandel erhältlich oder können direkt unter noemi@family-manhart.ch bestellt werden. Ebenfalls sind die Bücher in der Bibliothek Ludothek Degersheim zur Leihe verfügbar.

17.05.2023Informationsanlass über Biodiversität für Landwirte und Private

Die Gemeinden Flawil und Degersheim organisieren einen Informationsanlass, um Landwirten und Privaten die Möglichkeiten zur Biodiversitätsförderung aufzuzeigen. Bei einer Begehung geben Fachleute Auskunft und stehen für Fragen zur Verfügung.
Flawil und Degersheim engagieren sich aktiv, um die Biodiversität auf ihren Gemeindegebieten zu fördern. Ein wichtiger Bestandteil davon ist das Vernetzungsprojekt Flawil-Degersheim, welches das Ziel hat, die natürliche Artenvielfalt auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche zu erhalten und zu fördern. An diesem Projekt sind rund 30 Landwirte aus Flawil und Degersheim beteiligt. Auch Private haben viele Möglichkeiten, um in ihren Gärten einen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität zu leisten. Um sowohl Landwirten wie auch Privaten die Förderung der Biodiversität näher zu bringen, führen die Gemeinden Flawil und Degersheim einen Informationsanlass durch:

Samstag, 3. Juni 2023, 09.30 Uhr bis 12.00 Uhr
Skilifthüsli Degersheim, Käh, 9113 Degersheim


Nach der Begrüssung folgt ein Rundgang durch das Gebiet am Skilift mit Informationen über die Biodiversität in unterschiedlichen Naturräumen. Dabei werden mögliche Massnahmen für Landwirte und Private aufgezeigt. Im Anschluss findet ein ungezwungener Austausch statt, bei dem auch spezifische Fragen beantwortet werden können. Dort besteht auch die Möglichkeit, sich über das Vernetzungsprojekt sowie über die Aktivitäten der Naturschutzvereine Flawil und Degersheim zu informieren. Nach 12.00 Uhr folgt der Ausklang mit Verpflegung vom Grill. Auch für Getränke ist gesorgt.

Eine Anmeldung ist nicht nötig, jedoch hilfreich zur Planung. Die Gemeinderatskanzlei Degersheim nimmt diese deswegen gerne unter 071 372 07 80 oder gemeinde@degersheim.ch entgegen.

17.05.2023Ergänzungsleistungen zur AHV und IV werden oft nicht bezogen

Gemäss Pro Senectute gibt es Personen im AHV-Alter, die trotz schwierigen finanziellen Verhältnissen keine Ergänzungsleistungen (EL) beantragen, obwohl sie bezugsberechtigt wären. Die Gründe für diese Zurückhaltung sind vielfältig. Die Pro Senectute bietet für Betroffene Beratung und Unterstützung an.
Die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV helfen dann, wenn Rente und Einkommen die minimalen Lebenskosten nicht decken können. Ergänzungsleistungen sind keine Sozialhilfe und es besteht ein rechtlicher Anspruch auf deren Bezug. Zusammen mit der AHV und IV gehören die Ergänzungsleistungen zum sozialen Fundament unseres Staates. Die Pro Senectute hat anfangs 2023 darauf hingewiesen, dass viele Personen im AHV-Alter keine Ergänzungsleistungen beantragen, obwohl ihnen diese aufgrund ihrer Einkommens- und Vermögenssituation zustehen würden. Oft stellen Betroffene aus verschiedenen Gründen gar keinen Antrag. Manche wissen nicht, dass es diese Leistungen gibt. Andere entscheiden sich bewusst gegen einen Antrag. Entweder ist ihnen der administrative Aufwand zu gross oder sie sind nicht in der Lage, die Formalitäten zu erledigen. Und wiederum andere möchten dem Staat nicht zur Last fallen, möchten nicht auf «fremdes» Geld angewiesen sein oder schämen sich schlicht dafür. Gemäss Pro Senectute ist dies bedauernswert, weil die Ergänzungsleistungen materielle Probleme lindern und dafür sorgen würden, dass die grundlegenden Bedürfnisse gedeckt werden können. Deswegen setzt sich die Pro Senectute dafür ein, dass alle Berechtigten Ergänzungsleistungen erhalten.

Beratung und Unterstützung
Seniorinnen und Senioren, welche Beratung oder Unterstützung bezüglich Ergänzungsleistungen benötigen, dürfen sich bei der Pro Senectute, Regionalstelle Gossau und St.Gallen Land melden:

Telefon: 071 388 20 50
E-Mail: gossau@sg.prosenectute.ch
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag (freitags nur bis 11.30 Uhr)

Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons St.Gallen (SVA) bietet unter der Telefonnummer 071 282 63 85 ebenfalls Unterstützung an.

24.02.2022Abrechnungspflicht für Selbständigerwerbende im Nebenerwerb

Wer eine selbständige Tätigkeit im Nebenerwerb ausübt, stellt sich sicherlich die Frage nach der AHV-Abrechnungspflicht.

Eine selbständige Tätigkeit, auch im Nebenerwerb, muss in jedem Fall angemeldet werden. Übersteigt jedoch das jährliche Einkommen aus dem selbständigen Nebenerwerb 2'300 Franken nicht, so ist man grundsätzlich beitragsbefreit. Die Anmeldeformulare können im Online-Schalter auf www.svasg.ch heruntergeladen oder bei der AHV-Zweigstelle Degersheim bezogen werden.

 

24.02.2022Zusammenarbeit mit dem Marktverband

Die Gemeinde Degersheim organisiert jährlich am ersten Montag im September und am Sonntag davor den traditionellen Degersheimer Jahrmarkt. Neu wird die Gemeinderatskanzlei bei der Organisation des Marktes durch den Ostschweizerischen Marktverband unterstützt. 
In der Pandemielage im Jahr 2020 beschloss der Gemeinderat, den Jahrmarkt abzusagen. Er erteilte aber dem Ostschweizerischen Marktverband die Bewilligung, selber einen Warenmarkt durchzuführen. Dabei zeigte sich, dass der Marktverband über ein grosses Know-how bei der Organisation von Märkten verfügt, von welchem die Gemeinde profitieren könnte. Mit einer Vereinbarung wurde nun geregelt, dass die Gemeinde bei der Organisation des Jahrmarktes künftig vom Ostschweizerischen Marktverband unterstützt wird. Neu erfolgt die Anmeldung direkt an den Marktverband, welcher in der Folge die Platzzuteilung vornimmt. Die Hauptverantwortung für den Jahrmarkt liegt aber weiterhin bei der Gemeinde. Somit ist auch sichergestellt, dass der Jahrmarkt im traditionellen Rahmen durchgeführt wird und einheimische Händler und Vereine diesen nach wie vor bereichern können. Das Anmeldeformular kann weiterhin auf der Gemeindehomepage in der Rubrik Freizeit -> Märkte heruntergeladen werden.

24.02.2022 Doch «es bizeli Fasnacht» zu spüren

Die Pandemie hat in den vergangenen Monaten auch diverse Traditionen eingeschränkt. So muss die Fasnacht in Degersheim dieses Jahr, so wie bereits im vergangenen Jahr, ohne Umzug auskommen. Ganz auf Traditionelles muss aber nicht verzichtet werden. Die Buebestängel, welche seit mehr als 100 Jahren während der Fasnacht verkauft werden, sind auch dieses Jahr erhältlich.
Wer schon einmal Buebestängel gegessen hat, hat sicher festgestellt, dass dieser Karamel beinhaltet. Was aber sonst noch alles in einen Buebestängel gehört und wie dieser fabriziert wird, bleibt geheim. Die ersten Buebestängel wurden vor mehr als 100 Jahren mit einem hauseigenen Rezept in der Konditorei Eppenberger hergestellt und werden seither während der Fasnachtszeit verkauft. Vor allem in den früheren Jahren, als Süssigkeiten teuer und nicht überall erhältlich waren, erfreuten sich die ca. 8,5 Zentimeter langen und 3 Zentimeter breiten Stängel grosser Beliebtheit. Für viele Degersheimerinnen und Degersheimer sind die Buebestängel deshalb auch eine Erinnerung an die Jugendzeit. Damit diese Tradition aufrechterhalten werden kann, wurde das Rezept über Generationen weitergegeben. Zuletzt auch, als das Kaffee Eppenberger zu einer Filiale von «Keller’s verwöhnt» wurde.

17.11.2019Die Abstimmungs- und Wahlresultate aus Degersheim liegen vor

Die Stimmzettel aus der Gemeinde Degersheim für den zweiten Wahlgang zu den Ständeratswahlen sowie für die vier kantonalen Vorlagen sind ausgezählt. Die detaillierten Ergebnisse finden Sie hier.

12.06.2019Mehr Biodiversität in Degersheim

Die Artenvielfalt nimmt in der Schweiz stetig ab. Immer mehr Pflanzen und Tiere sind bedroht, da ihre Lebensräume verschwinden. Teilweise braucht es aber gar nicht viel, um wieder solche Lebensräume zu schaffen. Die Gemeinde Degersheim will mit guten Beispiel vorangehen und fördert die Biodiversität, indem sie ihre Grünflächen entsprechend gestaltet und pflegt. Weiter unterstützt die Gemeinde das Vernetzungsprojekt der Landwirte, welches eine Vernetzung der Biodiversitätsförderflächen zum Ziel hat.

Die politische Gemeinde Degersheim hat wenig grosse, zusammenhängende Grünflächen zu bewirtschaften. Vorwiegend sind es kleine Landspickel an Strassenkreuzungen oder Rabatten. Zusammen mit den Grünflächen rund um die Schulhäuser oder in den Friedhöfen, kommt dennoch eine beachtliche Quadratmeterzahl zusammen. Mit einer ökologischen Aufwertung dieser Grünflächen kann die Gemeinde einen Beitrag zur Biodiversität leisten. Aus diesem Grund wird zurzeit ein Konzept erstellt, wie diese Flächen künftig bepflanzt und gepflegt werden sollen. Erste Projekte sind bereits umgesetzt. Insbesondere wurde in den letzten Jahren bei Bauvorhaben auf die Artenvielfalt und die Herkunft der Pflanzen geachtet.
Beispiel Oberstufenschulhaus
Anlässlich der Sanierung des Oberstufenschulhauses wurde auch die Umgebung neu gestaltet und bepflanzt. Alle Pflanzen, welche nicht heimisch waren, wurden entfernt und durch Wildblumenwiesen mit Salbei und Esparsetten und einheimischen Sträuchern wie der Felsenbirne und vielen anderen standortgerechte Pflanzen ersetzt. Mit der Verwendung von einheimischen Pflanzen alleine ist es noch nicht getan. «Vor allem die Pflege der Grünflächen beeinflusst die Biodiversität und muss darum möglichst naturnah erfolgen», sagt Simon Witzig, Leiter der Abteilung Werke in der Gemeinde Degersheim. Bei der Pflege der Grünflächen setzt er darum, wenn immer möglich, auf biologische Düngung.
Vielfältige Pflege
So wie die angestrebte natürliche Vielfalt, sollte auch die Pflege vielfältig sein. So wird ein steiles Wiesenbord, welches sich im Eigentum der Gemeinde befindet, statt gemäht von Geissen beweidet. «Über die Gemeinde hinweg soll ein Mosaik von verschieden bewirtschafteten Flächen entstehen», plant Simon Witzig. «Würden alle Flächen gleich bepflanzt und gepflegt, wäre das nicht gut.». Als schönes Beispiel dafür fügt er den Pflückgarten beim Kindergarten an der Bergstrasse an. «Die verschiedenen Nutzpflanzen in den sortendurchmischten Beeten beeinflussen sich gegenseitig positiv und reduzieren dadurch auch die Pflege».
Mission B
Nicht zuletzt durch die von Schweizer-Radio und Fernsehen (SRF) propagierte Mission B, ist Biodiversität momentan in aller Munde. In der Gemeinde Degersheim arbeitet man aber schon länger am Ziel, mit dem Label «Grünstadt» ausgezeichnet zu werden und bemüht sich darum nicht erst seit kurzem um Nachhaltigkeit. Die Natur ist aber darauf angewiesen, dass nicht nur die öffentliche Hand ihre Grünflächen naturnah gestaltet, sondern auch die privaten Grundeigentümer. Wer seine Flächen entsprechend gestaltet und pflegt, kann sie, wie es die Gemeinde Degersheim auch tut, auf der Homepage www.missionb.ch in einer Karte eintragen. Es wäre erfreulich, wenn Degersheim mit einer möglichst hohen Quadratmeterzahl glänzen könnte.
Vernetzungsprojekt
Die Gemeinde Degersheim unterstützt auch das Vernetzungsprojekt der Landwirte aus den Gemeinden Degersheim und Flawil. Dieses hat zum Ziel, die landwirtschaftlichen Nutzflächen naturverträglich zu bewirtschaften und die Biodiversitätsförderflächen miteinander zu vernetzten. So finden seltene Pflanzen und Tiere ihren Lebensraum auch in und neben der Landwirtschaft. Sie stabilisieren und stärken das Ökosystem, welches die Grundlage für die Landwirtschaft und eine intakte und vielfältige Natur bildet, welche wiederum wichtiger Faktor für eine hohe Lebensqualität ist.

09.05.2019Neues Gesicht in der Bibliothek

Das Team der Bibliothek Ludothek ist wieder vollzählig. Daniela Baumann hat ihre Tätigkeit am 1. Mai 2019 aufgenommen. Sie ist kein unbekanntes Gesicht: Bereits von 2005 bis 2013 hat sie in der Bibliothek gearbeitet. Der Gemeinderat freut sich, dass Daniela Baumann ins Team zurückgekehrt ist und wünscht ihr viel Freude bei der Arbeit.

09.05.2019Verkehrseinschränkungen aufgrund von Strassensanierungen

Am Montag, 13. Mai 2019, beginnen die Strassensanierungsarbeiten am Taaweg sowie an der Berg-Matt-Strasse. Durch die Sanierungsarbeiten kommt es zu Verkehrsbehinderungen.

 
Der Taaweg bleibt während den gesamten Sanierungsarbeiten bis im Herbst 2019 für den motorisierten Verkehr gesperrt. Die Zufahrt zu den Liegenschaften ist jedoch gewährleistet. Bei der Sanierung der Berg-Matt-Strasse wird der Verkehr während die Bauzeit einspurig geführt und mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Der Zugang zu den Liegenschaften Berg-Matt ist grundsätzlich gewährleistet, es kann jedoch zu Behinderungen kommen.

09.05.2019Neue Beschriftungen beim Kloster Magdenau

«Die Wege des Herrn sind unergründlich», heisst es im Brief an die Römer in der Bibel. Nicht auf unergründlichen Pfaden, sondern gut geleitet sind künftig die Wege der Besucher des Klosters Magdenau. Dank neuer Beschriftungen und Hinweistafeln findet sich nun jeder Gast bestens zurecht, weiss was wo ist und erhält gleich auch noch die wichtigsten Informationen. Die informativen und dekorativen Beschriftungen wurden am Mittwoch 24. April 2019 im Beisein einer grossen Gästeschar durch den Abt des Klosters mehrerau, Vinzenz Wohlwend, feierlich eingeweiht.

09.05.2019Badieröffnung verschoben / Einladung zum Fondueplausch

Geplant war das Schwimmbad Degersheim am Samstag, 11. Mai zu öffnen. Der späte Wintereinbruch hat die Verantwortlichen aber dazu veranlasst, die Eröffnung um eine Woche zu verschieben. Stattdessen findet am Samstagabend ein beim Schwimmbad Kiosk, ganz dem Wetter entsprechend, ein Fondueplausch statt.


 
Aufgrund des heftigen Schneefalls am vergangenen Wochenende und den doch sehr kalten Temperaturen in der laufenden Woche herrscht in Degersheim noch kein Sommerfeeling. Das eiskalte Wasser würde wohl nur wenige Sportler anziehen. Die Saisoneröffnung wurde darum um eine Woche auf den 18. Mai verschoben.

In Zusammenarbeit mit der Käserei Jud aus Wolfertwil, veranstalten die Pächter des Schwimmbadkiosks am Samstagabend einen Freiluftfondueplausch. Statt einem Sprung ins erfrischende Nass, gibt es also ein wärmendes Fondue und statt Badehose trägt man warme Kleider. Blanca und Aegid Gehr freuen sich für einmal über möglichst viele Nichtschwimmer.

Fondueplausch im Schwimmbad Degersheim:
Am Samstag, 11. Mai 2019 ab 18.00 Uhr gibt’s im Schwimmbad Degersheim Fondue à Discretion.
Der Anlass findet im Freien statt.
Über die Durchführung bei zweifelhafter Witterung gibt Blanca Gehr unter der Telefonnummer 079 209 93 32 Auskunft.

 

09.05.2019Degersheimer schweizweit an der Spitze

Seit dem 1. Mai ist die Degersheimer Bevölkerung bei schweiz.bewegt im Wettstreit mit vielen Gemeinden aus allen Regionen der Schweiz. Es geht darum, möglichst aktiv zu sein und Bewegungsminuten zu sammeln. Nach dem Auftaktwochenende lag Degersheim mit 155'152 Minuten schweizweit deutlich in Führung. Nun geht es darum, die Aktivität hoch zu halten, damit Degersheim bis Ende Monat die Spitzenposition verteidigen kann.
 
Trotz garstigem Wetter nahmen viele Degersheimerinnen und Degersheimer vergangenes Wochenende an den speziell zum Auftakt angebotenen Aktivitäten teil. In Gruppen oder alleine sammelten sie so bis zum Sonntagabend 155'152 Bewegungsminuten, gut 34'000 mehr als die erste Verfolgergemeinde, Lengnau aus dem Kanton Bern. Doch die Endabrechnung erfolgt erst am 2. Juni. Auch ohne spezielle Angebote kann und soll die Bevölkerung weiterhin aktiv sein. Wie man sich bewegt, spielt keine Rolle. Ob beim Walken, Wandern, Joggen, Turnen, Fahrradfahren oder auch bei Mannschaftssportarten. Wichtig ist aber, dass die Bewegungen registriert werden. Dafür scannt man vor und nach der Aktivität mit der App von schweiz.bewegt den entspechenden QR-Code ein. Dieser ist an den unten aufgeführten Orten zu finden. Die gesammelten Bewegungsminuten können auch per Mail an degersheimbewegt@bluewin.ch sendet werden. Das Degersheimer schweiz.bewegt OK freut sich, wenn Degersheim auch weiterhin von der Spitze grüssen könnte.

Die Self-Scanning-Stationen:
Postautohaltestelle Magdenau - Postautohaltestelle Wolfertswil - Bahnhof (beim Eingang zum Bahnhofbeck) – Gemeindehaus – Mehrzweckanlage Steinegg – Föhrenwäldli – Freibad - Postautohaltestelle Wolfhag



 

09.05.2019Über Entdecker, Forschern und Abenteurern –

Am Mittwochabend 1. Mai war die deutsche Autorin Maja Nielsen Gast in der Bibliothek Ludothek Degersheim. Die quirlige Powerfrau stellte ihre umfangreiche Sachbuchreihe „Abenteuer! Maja Nielsen erzaehlt“ vor.
Ihr ist es ein besonderes Anliegen Wissen zu vermitteln, indem sie es in spannende Geschichten einbindet. Das gelingt Maja Nielsen vortrefflich. Ihre spannenden Sachbücher über interessante Menschen lesen sich nicht selten wie Krimis. So gestalten sich oft auch ihre Recherchearbeiten, wenn sie auf den Spuren von Jane Goodall in Afrikas Urwälder unterwegs ist oder wenn sie Kontakt zur Raumfahrtstation ISS aufnimmt. Sachbücher sind auch im digitalen Zeitalter nicht aus dem Büchergestell wegzudenken. Sie vermitteln, untermalt mit vielen Fotos, kurzerhand wertvolles Wissen.
An ihrer Lesung in Degersheim erzählte Maja Nielsen unter anderem von der Begegnung mit dem Nachkommen von Napoleon und sie klärte die gespannten Zuhörerinnen und Zuhörer darüber auf wie sie es schafft echt klingende Urwaldgeräusche in ihre Hörbücher zu bringen. Authentisch ist ein wichtiges Stichwort im Schaffen der Autorin. Dass die Informationen korrekt sind, dazu trägt ein ganzes Team bei. Die gesammelten Fakten werden von allen Seiten auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft.
Beim anschliessenden Apéro wurden gegenseitig Abenteuererlebnisse ausgetauscht und über lebendige Geschichtsunterrichtsstunden diskutiert.
Die Bücher und Hörbücher von Maja Nielsen können in der Bibliothek Ludothek ausgeliehen werden.
 

09.05.2019Degersheim verschönern

Die Abteilung Werke der Gemeinde Degersheim pflegt das gesamte Gemeindegebiet. Die Mitarbeitenden halten die Strassen und Plätze sauber, pflegen die Pflanzen in öffentlichen Anlagen und sorgen damit für ein schönes Ortsbild. Immer wieder gibt es auch Privatpersonen, die regelmässig oder einfach bei guter Gelegenheit einen Beitrag zur Verschönerung des Dorfbildes und der Umgebung beitragen. So gesehen zum Beispiel beim Chrüz: Eine uns unbekannte Person sorgt für frischen Blumenschmuck und ist auch für die Pflege besorgt. Wieder jemand hat spontan einen Baumstrunk mit einem Osternest dekoriert. Die Gemeinde Degersheim freut sich über den Einsatz und die Kreativität ihrer Bewohner und möchte sich an dieser Stelle bei allen ganz herzlich bedanken, welche Degersheim und seine Naherholungsgebiete auf irgendeine Art verschönern und so zu einer positiven Wahrnehmung beitragen.
 

08.05.2019Mobiles WC im Föhrenwäldli

Der beliebte Rastplatz im Föhrenwäldli ist in der ganzen Region bekannt und wird immer wieder gerne aufgesucht. Jetzt konnte das Areal mit einer öffentlichen Toilette ergänzt werden – ein Angebot, das die vielen Besucher «im Notfall» bestimmt schätzen werden.

 
Vor allem in der warmen Jahreszeit lädt das Föhrenwäldli zum Verweilen in der Natur und zu erholsamen, Stunden ein. Bisher fehlte eine öffentliche Toilette. Nun konnte ein oft gehörter Wunsch erfüllt werden. Das neue WC-Häuschen steht neben dem Wasserreservoir und wird von einer externen Firma regelmässig gereinigt und gewartet.
 

09.08.2018Abfallsäcke erst am Montagmorgen bereitstellen

Mitarbeiter der Abteilung Sicherheit und Werke mussten in letzter Zeit wieder vermehrt feststellen, dass an diversen Orten im Gemeindegebiet Abfallsäcke zu früh bei den Sammelorten deponiert  werden.
 
Wenn die Säcke zu früh bereitgestellt werden, ist der menschliche Abfall buchstäblich gefundenes Fressen für wilde Tiere, welche die Säcke zerreissen. Die Aufräumarbeiten sind für die betroffenen Angestellten der Gemeinde sehr unangenehm und zeitintensiv.

Alle Einwohnerinnen und Einwohner werden gebeten, als Beitrag für ein sauberes Dorf, ihre Abfälle erst am Montagmorgen ab 7.00 Uhr bereitzustellen und nicht bereits am Sonntagabend im Freien zu deponieren.

Weitere Informationen zur Abfallentsorgung finden Sie im Abfallkalender der Gemeinde Degersheim (www.degersheim.ch/Dienstleistungen/Entsorgung).

31.07.2018Verhaltensregeln Feuerverbot

Im kanton St. Gallen herrscht bis auf Widerruf absolutes Feuerverbot! Doch was heisst das genau?
 

Bitte beachten Sie folgende Verhaltensregeln zum absoluten Feuer- und Feuerwerksverbot im Kanton. Die Verhaltensregeln sind verbindlich und gelten auf dem gesamten Kantonsgebiet.
 
Es ist generell verboten, …
  • offene Feuer im Freien zu entfachen. Dies beinhaltet die Nutzung von jeglichen Arten von Holz- und Kohlegrills, Cheminées, Pizzaöfen, Smokers etc.
  • Feuer in Feuerschalen, Tonnen oder anderen Feuerstellen zu entfachen. 
  • im Freien Kerzen anzuzünden. 
  • Feuerwerke zu zünden, auch keine Vulkane oder Bengalische-Zündhölzer.
  • Himmelslaternen, Ballone mit Wunderkerzen, Glücks- und Wunschlaternen oder Kong-Ming-Laternen steigen zu lassen. 
  • im Wald zu rauchen und im restlichen Kantonsgebiet brennende Streichhölzer und Raucherwaren wegzuwerfen.
 
Man darf, …
  • im Freien einen Gasgrill benützen, wenn er auf einem nichtbrennbaren Untergrund steht. Man muss aber 40 Meter Abstand zum Waldrand halten.
  • einen Elektrogrill benützen, wenn er auf einem nichtbrennbaren Untergrund steht.
  • im Freien rauchen, aber nur ausserhalb des Waldes. Die Asche ist auch zuhause im Garten in einem Aschenbecher oder in einem anderen nicht brennbaren Behältnis zu entsorgen. Bevor man den Aschenbecher leert, soll man sich vergewissern, dass nichts mehr brennen kann. Es ist strengstens verboten, Streichhölzer und Raucherwaren achtlos wegzuwerfen.  
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14.12.2017Handänderungen November

Im November hat das Grundbuchamt Degersheim folgende Handänderungen vorgenommen.

Veräusserin: Bodenmann Immobilien AG, mit Sitz in Waldstatt AR Erwerber: Sutter Alfred und Sutter-Maier Beatrice, Mogelsberg (zu je 1/2 Miteigentum) Grundstück: Nr. 1614, Zeisigstrasse, 9113 Degersheim Fläche: 832 m2, Acker/Wiese/Weide

Veräusserer: Hollenstein Josef, St.Gallen Erwerber: Looser Andreas und Looser Aurelia, Degersheim (zu je 1/2 Miteigentum) Grundstück: Nr. 448, Feldstrasse 16, 9113 Degersheim Gebäude: Wohnhaus Vers.Nr. 320 Fläche: 443 m2, Gebäude, übrige befestigte Fläche, Gartenanlage

14.12.2017Stelle besetzt

Der Gemeinderat hat die Kündigung von Jasmin Egli zum Anlass genommen, in der Abteilung Sicherheit und Werke strukturelle Anpassungen vorzunehmen. Neu wird das Facility Management (Liegenschaftsverwaltung) professionalisiert. Als Leiterin dieses neuen Fachbereichs wurde Noemi Koller gewählt.

Jasmin Egli hat ihre Anstellung als Assistentin in der Abteilung Sicherheit und Werke per Ende Januar 2018 gekündigt. Sie wird sich in der Wintersaison als Skilehrerin betätigen und plant im Anschluss daran ein Studium zu absolvieren. Der Gemeinderat bedauert den Weggang von Jasmin Egli sehr und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute.

Zwei Bereiche gebildet
Die Abteilung Sicherheit und Werke umfasst ein sehr breites und vielseitiges Arbeitsfeld. Der Gemeinderat hat nach der Kündigung von Jasmin Egli entschieden, aus der Abteilung zwei Fachbereiche zu bilden. Der Bereich Werke ist für die Wasserversorgung und den Werkhof zuständig und wird durch Christian Moser geleitet. Das Liegenschaftsmanagement, welches auch die Betreuung von Infrastruktur und Technik, sowie die Raum-, Wohnungs- und Schlüsselverwaltung umfasst, wird neu als Facility Management bezeichnet. Die Stelle in der Bereichsleitung Facility Management wurde daraufhin zur Bewerbung ausgeschrieben.

Koller als Fachfrau
Auf die ausgeschriebene Stelle gingen zahlreiche Bewerbungen ein. Der Gemeinderat freut sich, mit Noemi Koller eine ausgewiesene Fachfrau gefunden zu haben. Sie hat an der Zürcher Hochschule ZHAW Facility Management studiert und in den letzten Jahren Berufserfahrung in verschiedenen Bereichen und Unternehmungen gesammelt. Die 28-jährige ist in Degersheim aufgewachsen und kennt als langjährige Blauring-Leiterin die Gegebenheiten vor Ort bestens. Noemi Koller wohnt in St. Gallen und wird die Stelle im März 2018 antreten. Der Gemeinderat wünscht ihr viel Freue in ihrer neuen Tätigkeit.

07.12.2017Sanierung der Staatsstrasse Degersheim-Bleimoos-Tal

Zum wiederholten Mal hat der Gemeinderat Degersheim die Totalsanierung der Staatsstrasse Degersheim-Bleimoos-Tal im kantonalen Strassenbauprogramm 2019 bis 2023 eingegeben. Aufgrund der Grösse der nötigen Eingriffe und der Vielzahl der beim Kanton eingegangenen Gesuche muss davon ausgegangen werden, dass die Strasse nicht umfassend saniert wird. Im Rahmen des Strassenunterhaltsprogramms sollten aber einzelne Teilsanierungen möglich sein.
Aufgrund der Eingabe in das 16. Strassenbauprogramm  2014 bis 2018 führte das kantonale Tiefbauamt eine Variantenstudie für die Staatsstrasse Degersheim – Bleimoos – Tal durch. Dabei wurden auf der bestehenden Strecke verschiedene Querschnitte, Begegnungsfälle, Radien und Geschwindigkeiten untersucht. Bei der vertieften Bearbeitung mehrerer Varianten zeigte sich jedoch, dass je nach Ausbaustandard sehr umfassende Eingriffe nötig sind. Da dem Kanton für das 17. Strassenbauprogramm 2019 bis 2023 über  1000 Gesuche vorliegen, ist eine Totalsanierung der Staatsstrasse in Richtung Herisau momentan eher unwahrscheinlich.

Das Tiefbauamt des Kantons St.Gallen hat jedoch in Aussicht gestellt, dass einzelne Streckenabschnitte im Rahmen des Unterhaltsprogramms des Strassenkreisinspektorates (SKI) optimiert werden könnten. Aufgrund der Tatsache, dass die Eingabe im Strassenbauprogramm 2019 bis 2023 mutmasslich aber keine Aufnahme findet, beantragte der Gemeinderat die Teilsanierungen von mindestens zwei Streckenabschnitten. Zudem wird die Sanierung des Knotens Bleimoos im Rahmen des 18. Strassensanierungsprogramms 2024 bis 2028 beantragt. In welchem Zeitraum die Sanierungen ausgeführt werden, entscheidet das Strassenkreisinspektorat.

07.12.2017Musikalische Glanzlichter

Zum 40-jährigen Jubiläum der Musikschule Degersheim haben die Musikschülerinnen und -Schüler am 25. November 2017 musikalische Glanzlichter präsentiert.

Das Wetter war nass und kalt an diesem Samstag. Trotzdem haben viele Zuhörerinnen und Zuhörer den Weg in die Katholische Kirche Degersheim gefunden und wurden mit einer stimmungsvollen Atmosphäre belohnt.
Das Programm zum Thema „Musikalische Glanzlichter“ war abwechslungsreich. So durfte den Klängen von Violinen und Celli gelauscht werden. Pan-, Block- und Querflötentöne umrahmten den Nachmittag ebenso wie Musik der Klavinova und Kirchenorgel. Voradventliche Musik gab es auch von der Gitarre, dem Marimaphon und der Trompete. Musikschulleiterin Trudi Stutz darf auf ein gelungenes Konzert mit musikalischen Glanzlichtern und Glanzleistungen der Musikschülerinnen und Musikschüler zurückblicken.

Jetzt anmelden für die Musikschule
Willst du auch ein Instrument spielen lernen und vielleicht künftig an einem Konzert mitmusizieren? Melde dich bis zum 10. Dezember 2017 für den Musikunterricht in der Musikschule Degersheim an (oder ab).
Kontakt:
Musikschule Degersheim, Turnplatzweg 4, 9113 Degersheim oder per E-Mail an trudi.stutz@schule-degersheim.ch
 

30.11.2017Tag der Freiwilligenarbeit - Herzlichen Dank für das wertvolle Engagement

Am 5. Dezember 2017 ist Tag der Freiwilligenarbeit. Auch in Degersheim engagieren sich viele Personen ehrenamtlich zu Gunsten der Allgemeinheit. Diese Einsätze sind von unschätzbarem Wert und verdienen grosse Anerkennung. Der Gemeinderat Degersheim dankt allen, welche in ihrer Freizeit und ohne Entgelt Grossartiges leisten.

In verschiedensten Bereichen werden Aufgaben von Freiwilligen wahrgenommen. Vielfach organisiert in Vereinen, aber auch im Stillen und abseits von grossen Organisationen, werden unschätzbare Dienste geleistet. Sei es in der Jugendarbeit, in Sportvereinen, bei der Unterstützung von Betagten oder Migranten, im Umweltbereich, bei der Pflege von Wanderwegen und vielem mehr. Die engagierten Personen erhalten für ihren Einsatz keine oder nur eine geringe Entschädigung. Diese selbstlosen Engagements erleichtern das Zusammenleben und tragen viel zur Lebensqualität in Degersheim bei. Allen ehrenamtlich tätigen Personen gebührt unser Respekt und unser Dank.

30.11.2017Baubewilligungen November

Folgende Bauprojekte wurden im November 2017 vom Gemeinderat Degersheim bewilligt:
Bauherrschaft: Memisheva Sesil Elmieva, Bahnhofstrasse 18, 8353 Elgg Grundeigentümer: Nesanir-Aldemir Makbule und Bektas, Zelgmattstrasse 16, 8956 Killwangen Bauvorhaben: Errichtung Schaufensterbeschriftung Standort: Grundstück Nr. 210, Haupstrasse 66, 9113 Degersheim

Bauherrschaft: Bänziger Annamarie, Winterhaldenstrasse 8, 9113 Degersheim Grundeigentümer: Bänziger Annamarie, Winterhaldenstrasse 8, 9113 Degersheim Bauvorhaben: Heizungssanierung beim Wohnhaus Assek. Nr. 1387 Standort: Grundstück Nr. 535, Winterhaltenstrasse 8, 9113 Degersheim

Bauherrschaft: Gehrig Markus und Romana, Bienenweg 8, 9116 Wolfertswil Grundeigentümer: Gehrig Markus und Romana, Bienenweg 8, 9116 Wolfertswil Bauvorhaben: Errichtung Luft-Wasser-Wärmepumpe beim Wohnhaus Assek.Nr. 854 Standort: Grundstück Nr. 1080, Bienenweg 8, 9116 Wolfertswil 

Bauherrschaft: Schneider Hans Peter und Christa, Ifang 741, 9113 Degersheim Grundeigentümer: Schneider Hans Peter, Ifang 741, 9113 Degersheim Bauvorhaben: Errichtung Luft-Wasser-Wärmepumpe beim Wohnhaus Assek.Nr. 741 Standort: Grundstück Nr. 926, Ifang, 9113 Degersheim

Bauherrschaft: Schenker Markus und Marianna, Taubenstrasse 7, 9113 Degersheim Grundeigentümer: Schenker Markus und Marianna, Taubenstrasse 7, 9113 Degersheim Bauvorhaben: Neubau Photovoltaikanlage auf dem Wohnhaus Assek. Nr. 2029 Standort: Grundstück Nr. 1586, Taubenstrasse 7, 9113 Degersheim

Bauherrschaft: Eugster Hanspeter und Manuela, Säntisstrasse 8, 9113 Degersheim Grundeigentümer: Eugster Hanspeter und Manuela, Säntisstrasse 8, 9113 Degersheim Bauvorhaben: Heizungssanierung beim Wohnhaus Assek. Nr. 374 Standort: Grundstück Nr. 496, Säntisstrasse 8, 9113 Degersheim

Bauherrschaft: Zürcher Samuel und Susanna, Lindenhofweg 2, 9113 Degersheim Grundeigentümer: Zürcher Samuel und Susanna, Lindenhofweg 2, 9113 Degersheim Bauvorhaben: Heizungssanierung beim Wohnhaus Assek. Nr. 1877 Standort: Grundstück Nr. 616, Lindenhofweg 2, 9113 Degersheim

30.11.2017Erweiterungsbedarf bei der Abwasserreinigungsanlage Oberglatt

Die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Oberglatt stösst an ihre Kapazitätsgrenze. Zudem erfüllt sie nicht mehr alle gesetzlichen Anforderungen und muss daher erweitert und teilweise erneuert werden. Die an die ARA angeschlossenen Verbandsgemeinden beteiligen sich anteilsmässig an den Mehrkosten für die Investitionen und den Betrieb. In der Gemeinde Degersheim müssen diese Mehrausgabe an der kommenden Bürgerversammlung im März 2018 genehmigt werden.

Zur Aufbereitung des Abwassers ist die Gemeinde Degersheim dem Abwasserzweckverband Flawil – Degersheim – Gossau (AVFDG) angeschlossen. Dieser betreibt die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Oberglatt auf dem Gebiet der Gemeinde Flawil, welche in den Jahren 1999 bis 2003 das letzte Mal ausgebaut wurde. Durch die stetig ansteigende Abwassermenge im Einzugsbereich hat die ARA Oberglatt nun ihre Kapazitätsgrenze erreicht. Deshalb muss die biologische Reinigungsstufe (Biofiltration) erweitert werden. Zudem sind die Anforderungen an die Reinigungsleistung stetig angestiegen. Sogenannte Mikroverunreinigungen, welche die Gewässerökologie beeinflussen, können in der bestehenden ARA nur schlecht beseitigt werden. Gemäss der Gewässerschutzgesetzgebung müssen grössere ARA, wie die ARA Oberglatt, ab dem Jahr 2022 auch solche Mikroverunreinigungen eliminieren können.

Projektkosten
Entsprechend liegt ein Projekt vor, welches die Erweiterung der biologischen Reinigungsstufe und den Neubau einer Anlage zur Beseitigung von Mikroverunreinigungen vorsieht. Die gesamten Investitionskosten belaufen sich voraussichtlich rund CHF 20 Mio. Der Bund subventioniert die Anlage zur Beseitigung von Mikroverunreinigungen mit 75%. Insofern betragen die Kosten für den AVFDG nach Abzug der Bundessubventionen ca. CHF 11 Mio. Die drei Verbandsgemeinden tragen die jährlichen Mehrkosten, bestehend aus den Kreditzinsen, Abschreibungen und dem Betriebsaufwand, anteilsmässig.

Anteil der Gemeinde Degersheim
Der Anteil der Gemeinde Degersheim an die Investitionskosten beläuft sich nach Abzug der Bundessubventionen auf CHF 1.24 Mio. Da der Bund seine Subventionen aber erst zusichert, wenn alle Verbandsgemeinden ihre Kredite zugesprochen haben, muss die Gemeinde Degersheim einen Beitrag in der Höhe von CHF 2.31 Mio. zusichern. Gemäss Gemeindeordnung müssen neue Ausgaben in dieser Höhe von der Bürgerschaft genehmigt werden. Das betreffende Geschäft wird der Degersheimer Bürgerschaft an der Bürgerversammlung vom 26. März 2018 vorgelegt.

30.11.2017Neuer Feuerwehr-Ortskommandant

Der Verwaltungsrat des Sicherheitsverbundes Region Gossau (SVRG) hat Steve Bischof als neuen Ortskommandanten der Feuerwehr Degersheim gewählt. Der 37-jährige ist Mitglied des Degersheimer Offizierskaders und hat den Kommandantenkurs im Jahr 2016 absolviert.

Nach dem Rücktritt von Christian Moser hat der Verwaltungsrat des SVRG an seiner Sitzung vom 20. November 2017 Steve Bischof als neuen Ortskommandanten der Feuerwehr Degersheim gewählt. Steve Bischof ist 37 Jahre alt und gehört als Oberleutnant dem Offizierskader der Feuerwehr Degersheim an. Durch seine Erfahrungen, die er im Offizierskader sammeln konnte, verfügt er über die nötigen Fach-, Führungs- und Sozialkompetenzen um das Amt des Ortskommandanten ausüben zu können. Gleichzeitig mit seiner Wahl wurde Steve Bischof zum Major befördert. Der Verwaltungsrat des Sicherheitsverbundes Region Gossau und der Gemeinderat Degersheim gratulieren Steve Bischof zur ehrenvollen Wahl und wünschen ihm viel Glück in seiner verantwortungsvollen neuen Aufgabe

30.11.2017Gemeinde-Tageskarte: Rabattaktion bleibt bestehen

Die Gemeinde Degersheim bietet täglich fünf unpersönliche „Gemeinde-Tageskarten“ der zweiten Klasse an. Die Tageskarten ermöglichen freie Fahrt auf allen Strecken der SBB sowie den meisten Privatbahnen, städtischen Nahverkehrsmitteln und vielen Schiffsbetrieben der Schweiz.

 
In den vergangenen Jahren wurden die Tages-GA‘s der Gemeinde Degersheim für 43.00 Franken pro Stück verkauft. Dieser Preis deckt die Kosten nicht mehr. Der Gemeinderat hat beschlossen, den Verkaufspreis der Tageskarten für das Jahr 2018 um 2.00 Franken auf 45.00 Franken zu erhöhen. Tageskarten für das Jahr 2018 können bereits jetzt telefonisch, am Schalter oder unter www.degersheim.ch reserviert werden.
Rabattaktion hat sich bewährt
Im Rahmen einer Rabattaktion besteht die Möglichkeit, freie Tages-GA‘s am selben Tag oder am Vortag ab 16.00 Uhr zum halben Preis zu erwerben. Fürs Wochenende und für den Montag gilt diese Aktion bereits ab Freitagmittag 12.00 Uhr. Der Gemeinderat Degersheim hat entschieden, die Rabattaktion auch im Jahr 2018 anzubieten. Für Tages-GA’s zum reduzierten Preis sind keine Reservationen möglich. Die Tageskarten müssen am Schalter des Einwohneramtes persönlich abgeholt und bezahlt werden.

29.11.2017Mehrjahrgangsklasse wird eingeführt

Die Schule Degersheim führt im nächsten Schuljahr zwei erste Klassen und neu zusätzlich eine Mehrjahrgangsklasse. Grund dafür ist die demographische Entwicklung. Mit dieser Neuerung gelingt es der Schule, keine zu grossen Klassen zu bilden.

Zwischen 1. August 2011 und 31. Juli 2012 sind so viele Kinder geboren, dass die Schule Degersheim im Sommer 2016 einen zusätzlichen Kindergarten eröffnet hat. Die logische Folge: Auf das Schuljahr 2018/19 treten so viele Schülerinnen und Schüler in die 1. Primarklasse ein wie schon lange nicht mehr. Der Schulrat hat deshalb entschieden, zwei Jahrgangsklassen (reine 1. Primarklasse) und eine Mehrjahrgangsklasse (1./2. Primarklasse) einzuführen.

Neues altes System
Wenn jemand von Mehrjahrgangsklassen spricht, denken viele an Dorfschulen. Auch in Degersheim ist das System nicht unbekannt. Schulratspräsidentin Annemarie Schwizer erinnert sich: „Bereits vor etwas mehr als zehn Jahren wurden Mehrjahrgangsklassen im zwei Jahres Rhythmus geführt.“ Diese Organisationsform sei aufgehoben worden, weil die Schülerzahlen rückläufig waren. Das System der Mehrjahrgangsklassen eignet sich, grosse Schwankungen bei der Schülerzahl abzufedern. Einerseits können dadurch grosse Klassen – 25 Kinder und mehr – verhindert werden. „Andererseits wirkt sich die Altersdurchmischung positiv auf das Sozialverhalten aus“, ergänzt der zuständige Schulleiter Reto Brüllmann. So sollen ältere und jüngere Kinder nicht einfach nebeneinander, sondern von– und miteinander lernen.

Schulhaus Sennrüti bietet Platz
Die Schulratspräsidentin blickt beruhigt auf den kommenden Sommer. „Die baulichen Massnahmen halten sich in Grenzen. Wir können die bestehenden Räumlichkeiten nutzen.“ Geplant ist, dass im Erdgeschoss des Schulhaus Sennrüti ein neues Klassenzimmer eingerichtet wird. Das Lehrerzimmer wird deshalb neu in der Hauswartwohnung eingerichtet, welche derzeit leer steht. Auch für die Folgejahre besteht genügend Schulraum. Obwohl die Schule mit einem sechsten Kindergarten im Schuljahr 2018/19 plant, reicht der Schulraum für die nächsten Jahre aus.

Klasseneinteilung keine Besonderheit
Die Klasseneinteilung wird durch die neue Klasse im nächsten Frühling zwar etwas anspruchsvoller, berichtet Reto Brüllmann. Es gebe aber keine grundlegenden Änderungen. Die Kinder werden wie gewohnt auf die Klassen aufgeteilt. Der Schulleiter konkretisiert: „Leistungsfähigkeit, soziale Herkunft, die Muttersprache und Schulwege bilden die Grundlage für die Einteilung.“

Begriffserklärung

Jahrgangsklassen
Die Schülerinnen und Schüler von Jahrgangsklassen haben (mehr oder weniger) alle denselben Jahrgang. In Jahrgangsklassen befinden sich auch Schülerinnen und Schüler, welche nicht den „richtigen“ Jahrgang haben, z.B. weil sie eine Klasse wiederholt haben oder später eingeschult wurden.

Mehrjahrgangsklassen
In Mehrjahrgangsklassen unterrichtet eine Lehrperson zwei oder mehr Jahrgänge im gleichen Schulzimmer. Die Lehrperson führt die einzelnen Klassen insbesondere in den promotionswirksamen Fächern nebeneinander. In anderen Fächern unterrichtet die Lehrperson alle Schülerinnen und Schüler der Klasse gemeinsam.

Altersdurchmischtes Lernen
Im altersdurchmischten Lernen werden Schülerinnen und Schüler unabhängig ihres Alters gemeinsam und differenziert nach ihrem Entwicklungs- und Lernstand beschult. Lehrpersonen und Schülerinnen und Schüler nutzen die Heterogenität als Ressource für das Lernen im Unterricht und Zusammenleben.

23.11.2017FLADE-Blatt per Mail abonnieren

Medieninfos, amtliche Bekanntmachungen, Aktualitäten von Firmen und Vereinen sowie den Veranstaltungskalender der Gemeinde Degersheim finden Sie im wöchentlichen FLADE-Blatt der Gemeinden Degersheim und. Flawil Das FLADE-Blatt ist jedoch nicht nur in Papierform sondern auch als Newsletter erhältlich - natürlich kostenlos.
 
Der Newsletter wird jede Woche am Freitag per E-Mail an alle die Abonnenten versendet. Abonnieren sie das elektronische Flade-Blatt jetzt kostenlos per E-Mail an gemeinde@degersheim.ch oder auf unserer Homepage www.degersheim.ch unter der Rubrik FLADE-Blatt. Ihre persönlichen Daten werden ausschliesslich für den Versand des FLADE-Blatts per E-Mail verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Wir freuen uns wenn, über möglichst viele Interessenten.

16.11.2017Räbenliechtliumzug

Am Freitag, 24. November 2017, findet von 18.00 bis ca.20.00 Uhr der Räbenliechtliumzug statt. Start ist beim Dorfplatz. Die Route führt über die Hauptstrasse bis zur Medicus Drogerie, über die Kirchstrasse, hinunter zum blumenladen Eggenberger, entlang der Neugasse bis zur Nolato Treff AG und wieder zurück zum Dorfplatz.

Nach der Rückkehr gibt es für alle, die am Umzug mitgelaufen sind, ein Wienerli mit Brot und einen warmen Punsch. 

Der Umzug findet bei jedem Wetter statt! Es sind auch Kinder eingeladen, die zu Hause eine Räbe geschnitzt haben!
 

16.11.2017Bald ist wieder der Samichlaus unterwegs

Am 6. Dezember ist der Tag des Heiligen Sankt Nikolaus. Während dieser Zeit machen sich die Samichläuse mit ihren Gehilfen auf den Weg zu den Kindern. In Degersheim kann man dafür Mitglieder der Chlausgruppe engagieren.
Vor rund sieben Jahren wurde die Chalausgruppe von den jetzigen Mitgliedern übernommen. Bei der Sitzung im Oktober plant die Chlausgruppe die für sie arbeitsreiche Zeit. Danach werden bereits die Anmeldungen für die Familienbesuche entgegengenommen, die Termine vereinbart und die Chlaus-Zentrale eingerichtet. Dann geht es los mit den sogenannten „Chlaus-Tagen“. Dazu zählen der Einsatz am Weihnachtsmarkt und die zahlreichen Familienbesuche. Einmal im Jahr unternehmen die Samichläuse mit ihren Schmutzlis einen Ausflug. Bei diesem wird vor allem die Kameradschaft gepflegt und über schönen Erlebnisse und Erfahrungen aus der letzten Chlaus-Zeit berichtet.

Neun Samichläuse
Die Chlausgruppe Degersheim wird jedes Jahr konstant gebucht, es findet aber ein steter Wechsel statt. Während sich Familien mit Kindern, welche dem Chlausalter entwachsen sind, verabschieden, freuen sich neue Familien über den Besuch des Samichlauses. Trotzdem wurde die Gruppe dieses Jahr aufgestockt. Nebst den bisherigen sieben Mitgliedern sind nochmals zwei der Gruppe beigetreten.

Tradition
Auf die Frage, ob der Esel mit von der Partie sei, antwortet René Forrer, Leiter der Chlausgruppe schmunzelnd: „Nein, niemand von uns besitzt einen Esel. Ist der Wunsch da, was auch schon vorgekommen ist, so haben wir eine Anlaufstelle, bei der wir ein Tier ausleihen können.“ Die Chlausgruppe ist sehr stolz auf ihr Handwerk. Sie möchte diese wichtige Tradition zu bewahren und den Kindern Freude bereiten. Der Verein finanziert sich über Spenden und alle Mitglieder im Verein erfüllen ihre Aufgabe ehrenamtlich. Ihr Lohn sind die freudigen, erwartungsvollen Kinderaugen in die sie bei den Familienbesuchen sehen können.

Der Samichlaus und die Angst
„Spannend zu sehen ist auch, wie sich die Kinder während eines Jahres verändern“, so René Forrer. In der Regel besucht der Samichlaus mehrere Jahre hintereinander die gleiche Familie und kennt die Kinder dadurch gut. Der Umgang der Kinder mit dem Samichlaus kann aber von Jahr zu Jahr unterschiedlich sein. Je nach Gewissen, kann es schon vorkommen, dass auch ein älteres Kind auf einmal wieder ein bisschen mehr Angst hat. Angst vor den Besuchen des Samichlaus braucht aber niemand zu haben. Sie sind ein freudiges Ereignis, sowohl für die besuchten Familien, wie auch für die Mitglieder der Chlausgruppe.

16.11.2017Steuersituation in Degersheim

Die Steuerfüsse sind immer wieder ein Thema. Verglichen mit der Entwicklung der Gemeindesteuerfüsse in der Region Wil ist Degersheim die einzige Gemeinde, welche den Steuerfuss in den vergangenen Jahren auf 162 % angehoben hat.
 
FLADE-Blatt: Wie viel Geld entspricht ein Steuerprozent in Degersheim?
Monika Scherrer: Ein Steuerprozent entspricht rund CHF 59‘000.00

FLADE-Blatt: Wieso musste Degersheim als einzige Gemeinde in der Region Wil den Steuerfuss erhöhen, während andere reduziert haben?
Monika Scherrer: Das erste Budget  unter meiner Führung (2013) fiel mit dem Sparpaket II des Kantons zusammen, was zur Folge hatte, dass der Steuerfuss von 157 auf 162 % angehoben werden musste, damit der prognostizierte Aufwandüberschuss aufgefangen werden konnte. Aufgrund dieser Ausgangslage wurde im Herbst 2013 eine ausserordentliche Bürgerversammlung anberaumt und Sparmassnahmen, u.a. die Schliessung des Hallenbades, beschlossen. Mit dem II. Nachtrag zum Finanzausgleichsgesetz vom 28. Januar 2014 wurde der Übergangsausgleich im Finanzausgleichsgesetz wieder aufgenommen. Der Übergangssteuerfuss beträgt 162 %. Die Gemeinde Degersheim stellte in der Folge 2014 erstmals Antrag auf einen Beitrag aus dem Übergangsausgleich.

FLADE-Blatt: Sie haben in der Vergangenheit immer wieder betont, dass Degersheim bis Ende des Jahres 2020 aus dem kantonalen Übergangs-Ausgleich aussteigen und somit den Steuerfuss senken möchte. Ist dies immer noch aktuell?
Monika Scherrer: Das ist noch immer so. Wir werden Ende 2020 aus dem Übergangs-Ausgleich aussteigen und danach den Steuerfuss kontinuierlich senken können.

FLADE-Blatt: Ist es immer noch korrekt, dass der Übergangs-Ausgleich seitens des Kantons spätestens Ende 2022 ausläuft? Stimmt es, dass Degersheim pro Jahr knapp 1,4 Millionen Franken an Kantonsgelder aus dem Übergangs-Ausgleich kassiert?
Monika Scherrer: Das ist korrekt. Der Übergangs-Ausgleich läuft Ende 2022 aus.

FLADE-Blatt: Stimmt es, dass Degersheim pro Jahr knapp 1,4 Millionen Franken an Kantonsgelder aus dem Übergangs-Ausgleich kassiert?
Monika Scherrer: In den Jahren 2014 und 2015 musste der budgetierte Betrag aus dem Übergangsausgleich dank massiver Einsparungen und gutem Steuereingang nicht beansprucht werden. Mit der Sanierung des Oberstufenschulhauses wurde letztes Jahr eine erste grosse Abschreibungstranche fällig, sodass rund 480‘000 Franken an Mitteln aus dem Übergangsausgleich bezogen wurden, notabene wiederum bei weitem nicht der budgetierte Betrag. Auch im laufenden Jahr werden Dank straffer Haushaltführung und gutem Steuereingang die zur Verfügung stehenden Mittel aus dem Übergangs-Ausgleich mutmasslich nicht ausgeschöpft. Demzufolge ist Ihre Aussage falsch.

FLADE-Blatt: Etwas despektierlich wird Degersheim als «Armenhaus des Kantons» bezeichnet. Was entgegnen Sie darauf?
Monika Scherrer: Es stellt sich die Frage, ob im privaten Bereich derjenige mit den höchsten Schulden als der Ärmste bezeichnet werden kann?
Im Ernst: Es ist bekannt, dass Degersheim die höchste pro Kopf Verschuldung im Kanton ausweist – und dies seit vielen Jahren. Seit meinem Amtsantritt konnten wir dank der günstigen Zinsentwicklung, die Fremdkapitalzinsen um nahezu 50 Prozent reduzieren. Die Anpassung der Fremdkapitalzinsen nach unten wird sich auch in den kommenden Jahren noch fortsetzen, da langjährige Verträge und gute Konditionen ausgehandelt werden konnten. Dass sich das wieder ändern wird, ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Deshalb ist es das absolut prioritäre Ziel des Gemeinderates, das Fremdkapital in den kommenden Jahren zu reduzieren.

FLADE-Blatt: Wie wichtig ist der Steuerfuss für die Attraktivität einer Gemeinde?
Monika Scherrer: Der Steuerfuss ist einer von mehreren Faktoren, welcher eine Gemeinde attraktiv oder eben weniger attraktiv macht. Familien, der Mittelstand oder auch Senioren legen bei der Wahl des Wohnortes andere Schwerpunkte. Das Schulangebot, die Angebote des täglichen Gebrauchs, die Anbindung an den öffentlichen Verkehr, die ärztliche Grundversorgung etc. rücken in den Vordergrund. Es schleckt jedoch keine Geiss weg, dass für Gutverdienende der Steuerfuss an vorderster Stelle steht. Nebenbei bemerkt: Degersheim war jedoch nie eine Gemeinde mit einem tiefen Steuerfuss. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass wir den Turnaround schaffen werden. Es macht jedoch keinen Sinn, jetzt vom eingeschlagenen Weg abzuweichen, da wir, wie oben erwähnt, von der finanziellen Unterstützung des Kantons profitieren und in den vergangenen Jahren und in den kommenden Jahren unsere Infrastruktur auf Vordermann bringen werden.
 

16.11.2017Zukunftstag auf der Gemeinde Degersheim

Am 9. November 2017 war nationaler Zukunftstag. Auch die Gemeindeverwaltung Degersheim erhielt Besuch von drei Kindern, welche einen Tag lang Verwaltungsluft schnupperten. Dazu gehörte auch das Verfassen dieses Flade-Blatt Artikels.
 
Nach dem alltäglichen Postholen und Verteilen, wurden wir durch das Gebäude geführt. Dieser Rundgang führte uns auch ins Archiv, wo wir ganz alte Unterlagen gefunden haben. Wir besuchten die verschiedenen Ämter und wissen jetzt, was die Gemeinde für Aufgaben hat. Danach bekamen wir einen Einblick in das neu sanierte Oberstufenschulhaus und nahmen an einer Besprechung beim Friedhof teil. Nachdem wir wieder im Gemeindehaus angekommen waren, bekamen wir eine Einführung im Grundbuchamt. Uns wurde viel erklärt und wir fanden es sehr spannend. Nach dem Mittagessen machten wir Botengänge im ganzen Gemeindehaus und freuten uns ab all den anderen Erfahrungen die wir noch sammeln konnten.

16.11.2017Christian Moser gibt das Ortskommando Degersheim ab

Nach 23 Jahren Dienst möchte Christian Moser in der Feuerwehr kürzer treten und das Ortskommando auf Ende 2017 in jüngere Hände geben. Der Wunsch, seine Energie in kommenden Projekten zu bündeln und mehr Zeit mit seiner Familie verbringen zu können, ist nachvollziehbar. 2018 darf die Feuerwehr von der reichen Erfahrung Christian Mosers als Instruktor noch profitieren. Danach wird er auch diese Tätigkeit niederlegen.
 
Im Jahr 2003 hat Christian Moser die Ausbildung zum Schweizerischen Feuerwehrinstruktor erfolgreich abgeschlossen und seither an unzähligen Kursen, Aus- und Weiterbildungen instruiert. Auf 2005 wurde er zum Kommandanten der Feuerwehr Degersheim gewählt. Bei den Workshops zum Thema „Zusammenführung der Feuerwehren Flawil und Degersheim“ hat er aktiv mitgewirkt. Er hat sich mit seinem Wissen und mit seinem grossem Engagement für die gemeinsame Feuerwehrzukunft eingesetzt. In der Folge wurde im Januar 2008 mit der Feuerwehr Flawil-Degersheim gestartet. Christian Moser amtete in diesem Verbund als Kommandant Stellvertreter. Im Sicherheitsverbund Region Gossau hat er seit Januar 2013 als Kommandant Degersheim das Ortsmodul geführt. Mit viel Engagement hat er die Angelegenheiten von Degersheim vertreten, mit dem Resultat, dass das Ortsmodul Degersheim gut ausgebildet und ausgerüstet ist. Sein grosses Augenmerk galt und gilt dem Nachwuchs. Er darf stolz sein, seinem Nachfolger eine junge Truppe übergeben zu können. Gerade weil ihm der Nachwuchs so am Herzen liegt, wird er sich weiterhin für dessen Ausbildung einsetzen.

Christian Moser hat sich in den vielen Jahren mit grossem Engagement für die Sache der Feuerwehr eingesetzt, hat diese geprägt und hat sich im ganzen Kanton einen Namen als Instruktor verschafft. Für diesen grossen Einsatz gebührt Christian Moser ein herzliches Dankeschön und grosser Respekt. Für seine weiteren Projekte wünschen ihm der Sicherheitsverbund der Region Gossau und der Gemeinderat Degersheim gutes Gelingen. Sie freuen sich, von seinem Wissen – wenn auch im reduzierten Pensum – weiterhin profitieren zu können.
 

31.10.2017Letzter offizieller Häckseltermin

Die Abteilung Sicherheit und Werke der Gemeinde Degersheim führt am Mittwoch, 8. November 2017 den letzten offiziellen Häckseldienst in diesem Herbst durch.

Dieser steht allen Personen offen, die sich rechtzeitig am Vortag bis 16 Uhr bei der Abteilung Sicherheit und Werke anmelden (071 372 07 78 / sicherheit-werke@degersheim.ch)

Gebühr

Für die Benützung des Häckseldienstes ist folgende Gebühr zu entrichten:

Pro Auftrag wird eine Grundpauschale von Fr. 20.-- und zusätzlich pro fünf Minuten Häckselbetrieb Fr. 10.-- erhoben.

Der Häckselplatz muss gut zugänglich sein. Das Häckselgut ist möglichst offen (keine Säcke, keine Schnüre und Drähte), trocken, in langen Stücken (Äste nicht kürzen) und als geordneter Haufen (Äste parallel) bereit zu stellen. Im Häckselgut dürfen sich kein Wischgut, Drähte oder Steine befinden.

Für die Abfuhr des Häckselgutes benützen Sie bitte die Bioabfuhr.

 
Tipps und Tricks
  • Schneiden Sie Ihre Bäume und Sträucher erst kurz vor dem Häckseln und bewahren Sie Ihr Häckselmaterial an einem regengeschützten Ort für die nächste Häckseltour auf.
  • Wenn Sie einige kleine Materialien wie Sonnenblumen, Geranien (ohne Erde), Heckenschnitt zum Häckseln haben, können diese nur im trockenen Zustand durch den Häcksler gelassen werden.
  • Legen Sie sich einen eigenen Häckselvorrat im Garten an.

Das Häckselteam dankt Ihnen für Ihre Mithilfe.
            
 

Häckseldienst

Die Abteilung Sicherheit und Werke der Gemeinde Degersheim führt offizielle Häckseldienste durch. Diese stehen allen Personen offen, die sich rechtzeitig bei der Abteilung Werke anmelden (071 372 07 78 / sicherheit-werke@degersheim.ch).


Daten Häckseldienst:

Mittwoch, 28. April 2021

Mittwoch, 19. Mai 2021

Gebühr:

Für die Benützung des Häckseldienstes ist folgende Gebühr zu entrichten:

 

Grundpauschale an den publizierten Daten                         Fr. 30.00

Grundpauschale für einen individuellen Einsatz                   Fr. 50.00

 
zusätzlich pro 5 Minuten Häckselbetrieb                              Fr. 10.00 ohne Abfuhr des Häckselgutes

                                                                                               Fr. 25.00 mit Abfuhr und Entsorgung

 
Wichtige Hinweise
  • Der Häckselplatz muss mit unseren Fahrzeugen und Geräten gut zugänglich sein.
  • Keine parkierten Autos im Umkreis von 15 Meter
  • Das Häckselgut ist offen, trocken, in langen Stücken (Äste nicht kürzen) und als geordneter Haufen (Äste parallel) bereit zu stellen.
  • Im Häckseldepot dürfen sich keine Säcke, Drähte, Steine oder Wischgut befinden.
  • Gartenabfälle wie Heckenschnittstauden bis 2 cm Durchmesser, Sonnenblumen, Geranien usw. sind kein Häckselgut und sind über die Grünabfuhr zu entsorgen.
Für die Abfuhr des Häckselgutes benützen Sie bitte die Bioabfuhr.

 Tipps
  • Schneiden Sie Ihre Bäume und Sträucher erst kurz vor dem Häckseln und bewahren Sie Ihr Häckselmaterial regengeschützt für die nächste Häckseltour auf
  • Legen Sie sich einen eigenen Häckselvorrat im Garten an.

 

Das Häckselteam dankt Ihnen für Ihre Mithilfe.

​Unterschied - Kolumne von Andreas Baumann

Es ist nicht von der Hand zu weisen, Unterschiede gibt es viele. Individuelle, aber auch allgemeine. Jeder Mensch hat unterschiedliche Fähigkeiten, Bedürfnisse, Wahrnehmungen und unterschiedliche Ansichten. Sie befinden sich in unterschiedlichen Lebenslagen, die unterschiedliche Herausforderungen mit sich bringen und haben unterschiedliche Ziele. Auch bei den Gemeinden gibt es Unterschiede. Sie weisen eine unterschiedliche Bevölkerungsstruktur auf, haben unterschiedliche topografische Bedingungen oder stehen betreffend Versorgung und Erschliessung vor unterschiedlichen Herausforderungen.

Wenn wir einen Blick zurück auf das zu Ende gehende Jahr werfen, sticht uns wohl der eine oder andere Unterschied ins Auge. Dieses oder jenes war in diesem Jahr anders als im letzten, oder je nach Situation wünschen wir uns auch, dass sich das Jahr 2024 vom 2023 unterscheidet. Dabei kommen wir nicht herum, die Unterschiede auch zu bewerten. Was war gut, was hätte ich lieber nicht mehr?

Mit den unterschiedlichen Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner wie aber auch den Bedingungen, welche die Gemeinde Degersheim von anderen Gemeinden unterscheidet, setzten sich der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung fast täglich auseinander. Wie ist es möglich, die unterschiedlichen Bedürfnisse der Bevölkerung so gut wie möglich zu berücksichtigen? Wie können wir, vor allem in Sachen Attraktivität, den Unterschied zu anderen Wohnorten hochhalten, sofern wir diesen als positiv betrachten, oder verkleinern, wenn er sich eher negativ auswirkt? Eine schwierige Aufgabe.

Darüber urteilen, wie uns das in diesem Jahr gelungen ist, möchte ich nicht. Versichern kann ich aber, dass wir uns dieser Herausforderungen bewusst sind und versuchen, stets sachlich und ausgewogen, die beste Lösung zu finden. Für Sie und für die Gemeinde Degersheim, sowohl im zu Ende gehenden wie auch im kommenden Jahr.

Ich wünsche Ihnen eine Weihnachtszeit, die Ihren Bedürfnissen entspricht und für das kommende Jahr viel Freude und die Kraft, die Unterschiede dort zu schaffen, wo sie sich positiv auswirken.

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